Man of the Year (2006)

Man of the Year (2006)

Regelmässig schalten viele Zuschauer den Fernseher an, wenn Tom Dobbs (Robin Williams) mit seiner Polit-Talkshow auf Sendung ist. Der Schnellsprecher fährt allem an den Karren, hält sich an keine Grenzen und ist enorm beliebt. Als ihn, während des Warm-Ups zu seiner Show, eine Besucherin fragt, warum er nicht selber für die anstehende US-Präsidentenwahl kandidieren möchte, schlägt er diesen Vorschlag erstmal aus. Ist ja wohl ein Witz, oder?

Zusammen mit seinem Manager Jacke (Christopher Walken) bespricht er die Möglichkeiten, nimmt in seinen Sendungen immer wieder Bezug auf das Thema und nimmt die Herausforderung, zum Schrecken seines Produktionsteams, tatsächlich an. Ein Talkshow-Gastgeber und Komiker im Rennen um den Sitz des mächtigsten Mannes der Welt? Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Tom Dobbs macht sich auf seine Werbetour, hält Stand-Up-Ansprachen, begeistert die Massen und wird sogar zur grossen, politischen Debatte eingeladen, in der er seine beiden Konkurrenten (wovon einer der noch amtierende Präsident ist) in Grund und Boden quasselt. Wenn der Kerl mal losgelassen wird, bleibt kein Stein auf dem anderen und erst recht kein Auge trocken.

Gleichzeitig wird ein neues Wahlsystem in den USA eingeführt. Eine Computerfirma namens "Delacroy" bekommt den Zuschlag und beliefert das Land mit neuen Wahlcomputern. Die Leiterin des Projekts, eine Frau namens Eleanor (Laura Linney), findet jedoch bald heraus, dass die Auszählungen dieser Computer falsch sind und somit das Wahlresultat verfälschen. Und während sie sich bei ihren Bossen (einer davon ist Jeff Goldblum) unbeliebt macht und um ihr Leben fürchten muss, macht sich Tom Dobbs auf, Amerikas Wähler mit seinem Humor und seiner "Schnurre" auf seine Seite zu ziehen. [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
115 Minuten
Produktion
2006
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 02:28

"Champions" wird international

Marco Rimas neuer Film "Champions" hat einen echten Hollywood-Cast

Kommentare Total: 3

jon

Für mich hatte der Film irgendwie das Problem, dass er nicht weiss, was er sein will. Manchmal ist er satirische Komödie, manchmal ist er Romanze, manchmal ist er Polit-Thriller. Zumindest will er das sein. Auf jeden Fall empfand ich vor allem das Drehbuch als die Schwäche: zu wenig konsequent, zu rührselig, zu langatmig, zu uninteressante Charaktere. Laura Linney steht sowieso auf meiner (böse gesagt) Hassliste und Robin Williams hat man auch schon viel frischer gesehen. Trotzdem: bei seinen Auftritten vor Publikum schlägt das Pendel stark Richtung vier Punkte aus, und so gibts für den gesamten Film immerhin drei. 😉

pb

ganz hübsch, irgendwie aber etwas kurz und harmlos geraten.

muri

DVD-Review: Mit grosser Schnurre kommt man weit

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