Lenz (2006)

Der Filmemacher Lenz (Milan Peschel) verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Fragment "Lenz" zu erforschen. Schon bald verlässt er die Pfade der Literatur und flitzt auf seinem roten Koffer die Schweizer Alpen herunter, auf der Suche nach seinem neunjährigen Sohn Noah. Dieser ist mit einem Kindermädchen (Barbara Heynen) in einer Hütte in Zermatt. Noah (Noah Gsell) freut sich, die junge Frau ist irritiert über das Auftauchen des verwirrten Familienvaters. Lenz schafft es ein Treffen zu arrangieren mit seiner Ex-Frau Natalie (Barbara Maurer). Natalie ist fasziniert von den Abenteuern, die Lenz ins Haus bringt, von seiner lebendigen Art mit Noah umzugehen. Gleichzeitig macht sie sich Sorgen über seine krankhaften Züge.

Lenz kommt durch die Nähe zu Noah etwas zur Ruhe und idyllische Momente, die an ein ganz normales Familienleben erinnern, entstehen. Natalie lässt sich verführen und ihre vergessene Liebe neu entflammen. Doch die Illusion eines glücklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie überschattet von Lenz' Verhalten, der immer stärker in seinem Wahn versinkt. [romana/OutNow]

Regie
Darsteller
, , ,
Genre
Laufzeit
96 Minuten
Produktion
, 2006
Kinostart
, - Verleiher: Pathé
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IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 2

rm

Hab selten so was Doofes gesehen. Frage mich, ob Imbach den Lenz überhaupt gelesen hat? Büchner beschreibt seinen Lenz mit "anmutigem Kindergesicht" und "blonden Locken". Lenz-Darsteller Milan Peschel ist aber ein hässlicher Gnom mit blonder Perücke. (Siehe Poster) Das einzige, was die beiden verbindet, ist die Vorliebe, in arschkaltem Wasser zu baden.

Nur am total unsympathischen Haupdarsteller kann es aber nicht liegen. Die Après-Ski Aufnahmen haben mich ganz stark an das ungeschnittene Material, das mir von Amateuren einer Videoprojektwoche in der Sekundarschule vorgesetzt wurde, erinnert.

Romana

Filmkritik: Wie Grenzen überschritten werden

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