The Last King of Scotland (2006)

The Last King of Scotland (2006)

Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

Nicholas Carrigan (James McAvoy) hat soeben seine Doktorlizenz gemacht und muss sich nun um seine Zukunft kümmern. Im elterlichen Haus ist man stolz auf den Sohnemann und sieht ihn schon im weissen Kittel. Doch Nicholas hat was anderes vor. Er will Abenteuer erleben, fremde Länder besuchen und dort helfen, wos am nötigsten ist. Den Globus gedreht und mit dem Finger drauf gedrückt. Dort wo der Finger landet, will Nicholas hin. Erst wärs Kanada gewesen, aber das ist dem jungen Doktor zu wenig. Der nächste Versuch zeigt auf Uganda.

Er heuert bei einer Mission im Busch an, um dort neben Dr. Merrit (Adam Kotz) und dessen schönen Frau Sarah ("Dana Scully" Gillian Anderson) der Bevölkerung zu helfen. Inmitten dieser Arbeit mit den Kindern und den lokalen Menschen kommt die Nachricht, dass an der Regierungsspitze von Uganda ein Machtwechsel stattgefunden hat. Der neue Präsident heisst Idi Amin (Forest Whitaker) und ist bereits auf dem Weg in die Stadt, um für sich und seine Politik zu werben.

Das erste Zusammentreffen von Nicholas und dem Präsidenten bleibt Letzerem eindrücklich in Erinnerung. Der aus Schottland stammende Nicholas wird zum Leibarzt des Präsidenten befördert, agiert als Berater und scheint im massigen Regierungschef einen Freund gefunden zu haben. Die Beziehung wird enger, Nicholas vertritt Amin sogar bei Meetings und keiner würde einen Gedanken daran verschwenden, dass dieser Mann nicht das absolut Beste für sein Land wollen würde.

Als sich allerdings Widerstände im Land scharen, die Engländer durch Nicholas an interne Geheimnisse gelangen wollen und sich der Schotte in eine der drei Frauen des Diktators verliebt, beginnt die Fassade zu bröckeln. Dann verschwinden auch Regierungsberater und Minister spurlos und auf die Anschuldigungen, dass Präsident Idi Amin im Land blutige Massaker veranstaltet, reagiert Nicholas mit Unglauben. Bis er selber erfährt, zu was der Diktator fähig ist, um seine Macht zu halten. Doch da scheint es für unseren Doktor zu spät zu sein, das Land zu verlassen. Denn Idi Amin schreckt auch nicht vor Greueltaten gegen vermeintliche Freunde zurück. [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
, ,
Laufzeit
121 Minuten
Produktion
, 2006
Kinostart
, , - Verleiher: Fox
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 02:24

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Kommentare Total: 14

nick*

Sowieso. Und mit einer solchen Rolle ist man auch immer ein sehr guter Kandidat für den Oscar. Vor allem in letzter Zeit gewann häufig jemand das Goldmännchen, der eine real existierende Person verkörperte. Wenn ich da so einen kurzen Rückblick mache, stelle ich folgendes fest.

2008 Marion Cotillard in "La vie en rose" als Edith Piaf
2007 Forest Whitaker in "The Last King of Scotland" als Idi Amin
2007 Helen Mirren in "The Queen" als HM Queen Elizabeth II
2006 Philip Seymour Hoffman in "Capote" als Truman Capote
2006 Reese Witherspoon in "Walk the Line" als June Carter
2005 Jamie Foxx in "Ray" als Ray Charles
2004 Charlize Theron in "Monster" als Aileen Wuornos

Gäbe sicher noch mehr.

Momentan hat man also gute Chancen ausgezeichnet zuwerden, wenn man eine wahre Person verkörpert. Die Leistung muss aber natürlich auch noch stimmen.😉 Leo hatte zwar zwei hervorragend Darbietungen im Jahre 2007, war aber gegen Whitaker Machtlos.

El Chupanebrey

Zitat psg (2008-04-20 21:22:29)

Wahrscheinlich gab aber auch die Rolle mehr her.

Das sowieso. Real existierende Personen sind immer "dankbar" zu verkörpern, denk ich jetzt mal.

psg

Das war wirklich DiCaprios Jahr! Er hat nämlich bewiesen, dass er echt mehr kann als nur auf der Titanic unterzugehen. Withaker hat Leo mit seiner genialen Performance aber trotzdem abgehängt. Wahrscheinlich gab aber auch die Rolle mehr her.

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