Lady in the Water (2006)

Lady in the Water (2006)

Das Mädchen aus dem Wasser

"The Cove" heisst der Appartmentkomplex in einem Vorort von Philadelphia, wo Hausmeister Cleveland Heep (Paul Giamatti) alle Hände voll zu tun hat, um den geplatzten Glübirnen, den Erinnerungen ans Rauchverbot in den Räumen und den Beseitigung von Krabbelvieh nach zu kommen. Da passt es ihm grad gar nicht, dass irgendjemand, trotz Badeverbot nach 19.00 Uhr, im Swimming-Pool zu plantschen scheint.

Dieser "Jemand" entpuppt sich als bleiche und zerbrechliche Schönheit namens Story (Bryce Dallas Howard) und rettet dem auf dem nassen Rand ausgerutschten Cleveland grad noch das Leben. Die beiden Individuen beginnen an, sich kennen zu lernen und mit der Hilfe der asiatischen Studentin im Block (respektive deren Mutter) erfährt Cleveland, dass Story eine sogenannte "Narf" ist. Eine Kreatur aus der Wasserwelt, die unter dem Pool lebt und nun durch eine Aktion oder Begegnung mit einer bestimmten Person versuchen will, die Menschheit in die richtige Richtung zu lenken.

Der Legende nach sollen diese "Narfs" eine Person im Glauben bestärken, deren Geist befreien und somit eine Entwicklung der menschlichen Rasse einläuten. Dass ein solches Vorhaben natürlich nicht ohne Gegner abläuft, wird Cleveland spätestens dann bewusst, als die Sprache auf die Geschichte auf die "Scrunts" zu sprechen kommt. Diese wolfähnlichen Wesen, die unsichtbar für Menschenaugen im Gras lauern, sind auf der Jagd nach "Narfs".

Cleveland Heep und seine multikulti Anwohner des Wohnkomplexes "The Cove" müssen nun allesamt ihre Rollen in diesem Märchen finden, damit Story wieder in ihre eigene Welt abreisen kann. Mr. Dury (Jeffrey Wright) ist der Übersetzer, Mrs. Bell (Mary Beth Hurt) die Heilerin. Vick (Regisseur M. Night Shyamalan mal wieder im eigenen Film), seine Schwester, das asiatische Mutter/Tochter-Gespann und sogar die Kiffer von nebenan. Allesamt nehmen sie ihre Rollen an. Sogar der mürrische Filmkritiker Mr. Farber (Bob Balaban), der ausser zynischen Kommentaren scheinbar nicht viel zum Gelingen der Operation beitragen will.

Als die entscheidende Nacht kommt, sind alle auf ihren Posten. Und trotzdem, irgendetwas stimmt nicht. Die Rollen wurden falsch verteilt.... [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
110 Minuten
Produktion
2006
Kinostart
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Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 02:28

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Kommentare Total: 48

mülltonne

M. Night Shyamalan schuf schon mit seinen doch sehr überbewerteten Geisternonsen "The Sixth Sense" einen doch eher durchschnittlichen Film, der kaum wirklich gruselig war, sondern eher ein Drama und bevor man sich den Film selber ansehen konnte, erzählten einem die anderen wie der Finaltwist aussieht. Naja wegen Bruce Willis noch ganz nett. "Unbreakable" mal ohne Geister, dafür mit einem Superhelden und einem Ende was enttäuscht, weil unser Supiheld doch nicht so Supi ist, weil er beschissen und getestet wurde. "Signs" Mel Gibson, Religiösität und böse Aliens - der war wirklich spannend bis zum komischen Ende. Die Aliens sterben, bei der Berührung mit Wasser. "The Village" ein langatmiger, aber schön düsterer Mysterystreifen, bei dem der Regisseur zeigt, was er wirklich kann. Das Ende hat mir sehr gefallen, ebenso die versteckte Gesellschaftskritik. Nun "Lady in the Water" ist ein Mischmasch aus allen Filmen, die davor entstanden und wohl der unspannendere von allen. Die Figuren sind gut gezeichnet und schön witzig, doch wirkliche Suspense kommt dabei nicht auf und das Ende kommt sehr abrupt. Die wenigen FX rechtfertigen nochlange kein grosses Budget von mehr als 60 Mio. $. In allem netter Fantasykitsch, mit tollen Monstern, aber zu vielen langen Dialogen.😴

pb

Zitat Ghost_Dog (2008-01-05 22:22:37)

der zweitbeste shyamalan imho.

drittbester imho 😊

Ghost_Dog

schon lustig, wie unterschiedlich der streifen hier bewertet wird. ich gehöre zur fraktion, die den film als zauberhaftes märchen wahrgenommen hat.

superduper cast, alles stimmte da, auch die ausgangslage fand ich sehr gelungen. die qualität des monsters (sowohl inhaltlich wie auch optisch) war aber zu "flach", es wird einem keinerlei info gegeben, wieso denn die viecher die wasserwesen so hassen, das fand ich ziemlich seicht, darum auch keine maximalwertung, dazu fand ich auch den schluss zu überhastet.

gute stimmige musik, ne interessante kulisse, eine im kern eigentlich gute geschichte.

der zweitbeste shyamalan imho.

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