Hui Buh - Das Schlossgespenst (2006)

Hui Buh - Das Schlossgespenst (2006)

Hui Buh - das ist der Name des "einzig behördlich anerkannten Schlossgespenstes mit Spuklizenz" im Schloss Burgeck zu Luxenstein. Seit 500 Jahren, als Ritter Balduin (Michael Herbig) dort von einem Blitz getroffen wurde, lebt dieser als Gespenst Hui Buh weiter und versucht, den Sterblichen das Fürchten zu lernen. Der Erfolg ist bescheiden: Mit seiner Tollpatschigkeit ist Hui Buh eher nervig denn gruselig. Dem alten Kastellan (Hans Clarin), der das Schloss verwaltet und schon seit vielen Jahren dort lebt, kann es denn auch keine Schreckensschreie, sondern höchstens einen Stossseufzer entlocken.

Bewegung kommt in die alten Mauern, als Julius 111. (Christoph Maria Herbst), König von Luxenstein, im Schloss Burgeck auftaucht und dort im Rahmen eines opulenten Dinners der schönen, aber gerissenen Leonora Gräfin zu Etepete (Heike Makatsch), einen Heiratsantrag zu machen gedenkt. Nachdem Hui Buh die Party gehörig aufgemischt hat, zerstört Julius in der Wut dessen Spuklizenz, was das Gespenst in arge Schwierigkeiten bringt: Ohne Spuklizenz verliert es nämlich seine üblichen Geisterfähigkeiten und droht, in die ewigen Geister-Jagdgründe einzugehen. Hui Buh muss darum die entsprechende Prüfung bei der Geisterbehörde wiederholen, ein Albtraum für das in Geister-Fachfragen eher unterbelichtete Schlossgespenst.

Julius hingegen plagen andere Sorgen: durch die kostenträchtige Feier sind seine königlichen Schätze allesamt zu Neige gegangen, so dass sich seine ganze Gefolgschaft von ihm abwendet. Hilfe versprechen würden die verborgenen Schätze des Schlosses Burgeck. Problem: diese befinden sich in einem Raum, der von Mauern umgeben ist und welcher desalb nur von Gespenstern begangen werden kann. Deshalb gehen König und Gespenst einen Deal ein: Julius hilft Hui Buh, seine Spuklizenz zurückzuerhalten, wenn dieser ihm danach den Zugang zu den Schätzen ermöglicht... [ebe/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
103 Minuten
Produktion
2006
Kinostart
- Verleiher: Rialto
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 02:23

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Bis Ende Monat müssen wir uns gedulden. Dann geht es mit der zweiten Staffel der beliebten Star-Wars-Serie mit Baby Yoda weiter. Doch es gibt genügend Material, um sich die Wartezeit zu verkürzen.

Kommentare Total: 7

muri

DVD-Review: Wo sind bloss die Ghostbusters, wenn man sie braucht

rm

Zumindest ein Ami findet den Film interessant.
http://www.twitchfilm.net/archives/006923.html

db

Hui Buh - Das Schlossgespenst oder knapp am Klon vorbei

Ok zugegeben, ich bin überrascht: Hui Buh ist lange nicht so blöd wie ich erwartet habe und ich musste, wohl auch wegen einsetzender Übermüdung, einige Male ab den Szenen Grinsen und nicht immer weil sie so saublöd sondern durchaus noch gelungen waren. Was mir an Hui Buh auch noch positiv aufgefallen ist, ist die Umsetzung, verlotterte Sets passende Kostüme und durchaus liebevolle Details heben ihn von einer herzlosen Produktion ab. Die Schauspieler machen ihre Sache gut und geben sich Mühe die gnadenlos überzeichneten Charaktere zu spielen.

Der Spassfaktor ist vor allem bis zur Halbzeit recht hoch (obs jetzt saublöd ist oder nicht) flacht dann aber gegen Ende ab. Das liegt auch daran, dass die Story recht simpel gestrickt ist und für den etwas älteren Zuschauer kaum Überraschungen bieten wird. Apropos älteren Zuschauer, wer sich etwas auskennt in den Filmen wird bemerken, das in Hui Buh kaum etwas vorkommt, was nicht schon in Casper gezeigt wurde. Doch durch etwas adaptieren wirkt es noch etwas Innovativ

Fazit: Was in Deutschland ein Kinderbuch-Hit ist, geistert in unseren Breitengraden knapp an einem Casper-Klon vorbei der aber durchaus noch unterhaltend ist und bestens für das jüngere Publikum geeignet ist. (jedenfalls haben sich die hinter mir köstlich amüsiert).

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