Flags of Our Fathers (2006)

Flags of Our Fathers (2006)

  1. , ,
  2. 132 Minuten

Kommentare Total: 28

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muri

Filmkritik: Hisst die Fahne!

Micholos

Ein wirklich eindrücklicher und bewegender Film. Die Erzählungsweise ist manchmal ein bisschen unübersichtlich.
Die Kameraführung (à la Saving Private Ryan) ist sehr gut. Man kann auf Letters from Iwo Jima gespannt sein.

Markus

Ist noch spannend. Wenn man auf IMDB in die Foren geht (ein kleines Hobby von mir die Fan- bzw. Flameboys zu lesen 😄😄) kommt es mir irgendwie so vor, als würde der Film in den Staaten richtiggehend gehasst...

NICE!

Ghost_Dog

hatte wohl zu hohe erwartungen an den film, denn ich fand ihn nicht wirklich überragend.

die kriegsszenen sind grösstenteils gut, aber das haben andere schon viel besser gemacht. die meisten szenen sind zu unscharf, der boden wirkt komisch, das ganze ist ziemlich ereignislos. die erzählweise fand ich zu chaotisch und unübersichtlich, was haben die zeitsprünge der story gebracht? gar nix, war reiner selbstzweck!

und gegen schluss nimmt der film wirklich stark ab, viel zu viel gelaber. kommt nicht über den durchschnitt raus.

gargamel

Zitat Markus (2007-01-06 23:43:51)

...als würde der Film in den Staaten richtiggehend gehasst...

na, das wundert dich doch nicht wirklich, oder? du kannst dich doch sicher ans heulen und zähneklappern erinnern, das hierzulande herrschte, als die ganzen lebenslügen der 30er/40er jahre durchleuchtet wurden.

und da der durchschnittsami noch eine ganze portion nationalistischer drauf ist als der durchschnitts-svpler, sind solche reaktionen nur logisch. selbsterkenntnis und das wischen vor der eigenen tür waren noch nie uncle sams grosse stärken...

Markus

Zitat gargamel (2007-01-08 08:17:10)
Zitat Markus (2007-01-06 23:43:51)

...als würde der Film in den Staaten richtiggehend gehasst...

na, das wundert dich doch nicht wirklich, oder? du kannst dich doch sicher ans heulen und zähneklappern erinnern, das hierzulande herrschte, als die ganzen lebenslügen der 30er/40er jahre durchleuchtet wurden.

und da der durchschnittsami noch eine ganze portion nationalistischer drauf ist als der durchschnitts-svpler, sind solche reaktionen nur logisch. selbsterkenntnis und das wischen vor der eigenen tür waren noch nie uncle sams grosse stärken...

Da hast du natürlich recht.

Und wenn dann in 50 Jahren mal die ganze 911-Thematik und deren Folgen aufgearbeitet wird, können wir uns alle schön zurücklehnen.

stein-3

und da der durchschnittsami noch eine ganze portion nationalistischer drauf ist als der durchschnitts-svpler, sind solche reaktionen nur logisch. selbsterkenntnis und das wischen vor der eigenen tür waren noch nie uncle sams grosse stärken...

Tststs... Dämliche Verallgemeinerung. 😠
Nicht persönlich nehmen, aber sowas stört mich gewaltig.

gargamel

Zitat stein-3 (2007-01-16 23:19:16)

Tststs... Dämliche Verallgemeinerung. 😠

ach ja? 😎

[Editiert von gargamel am 2007-01-17 09:17:11]

Chemic

Und wenn dann in 50 Jahren mal die ganze 911-Thematik und deren Folgen aufgearbeitet wird, können wir uns alle schön zurücklehnen.

Ne Ne der wird früher kommen, Oliver Stone hat schon angedeutet das er diese ganzen Stoff "JFK-like" nochmals aufrollen wird.

[Editiert von Chemic am 2007-01-17 14:40:30]

Markus

Zitat Chemic (2007-01-17 14:40:16)

Und wenn dann in 50 Jahren mal die ganze 911-Thematik und deren Folgen aufgearbeitet wird, können wir uns alle schön zurücklehnen.

Ne Ne der wird früher kommen, Oliver Stone hat schon angedeutet das er diese ganzen Stoff "JFK-like" nochmals aufrollen wird.

Nach der Pathos-Schlacht 'WTC' will ich von dem Typ nichts mehr wissen....War ja ekelhaft

muri

Könnt ihr euch bitte auf den Film zurück fokussieren? Denn damit hat Oliver Stone nun gar nix zu tun.... 😉

Chemic

Nur schnell:

Nach der Pathos-Schlacht 'WTC' will ich von dem Typ nichts mehr wissen....War ja ekelhaft

JFK und Nixon wurden ja auch etliche Jahre später nach dem eigentlichen Ereigniss gemacht. Stone sagt selber, das über diese Sache zuerst sowas wie Grass wachsen müsse, bevor er sich diesem Thema kritsch nähert.

Al right und jetzt zurück zu den Flaggen irgendwelcher Väter auf irgend nem Hügel.....

Kal Jerico

Hat mich persönlich garnicht überzeugt. Eastwood hat Meterdick mit Pathos und diesem rührseeligen Ami-Patriotismus aufgetragen. In den Kampfszenen besitzen die Japaner die ballistische Fähigkeit eines Counterstrike Bots und irgendwie wirkt die ganze Schlacht und deren Ausgang wie ein amerikanischer Propagandafilm.
Nach der Heimreise der drei Protagonisten beginnt der Film langsam interessant zu werden- vermutlich kannte jeder das Bild, der Soldaten, die Stars&Stripes aufplanzen, mir war allerdings nie bewusst, wie wichtig dieser Ereignis für die amerikanische Kriegspropaganda war. Leider verliert der Film nach der Schlacht um Iwo Jima deutlich an fahrt und plätschert letztendlich im letzten Viertel gemächlich, vorhersehbar vor sich hin.

Am meisten gestört hat mich dieser Independence Day mässige Patriotismus gewäsch. Der Materialschlacht an der Küste von Iwo Jima fehlte es meiner Meinung nach an Charakter und Damatik. Ich hätte erwartet, das wie in SPR auch mal die Seite der Gegner gezeigt wird und wieviel für sie bei dieser Schlacht auf dem Spiel stand. Stattdessen werden namenlose asiatische Statisten verheitzt.

Als letztes könnte ich für keinen der drei Protagonisten wirklich anfreunden, besonders dem Indianer kaufte ich seine Rolle irgendwie nicht ab- und Ryan Philippes Leistung lag weit hinter seinen früheren Filmen wie "Cruel Intetions" zurück.

Fazit: Nicht Spezielles, kommt nicht an Genregrössen wie Platoon, Full Metal Jacket und Saving Private Ryan. Kritisiert zwar die amerikanische Propagandamaschine, das kann aber jeder selbst, der mal bei CNN reinzappt.

db

Schade, meine Erwartungen waren hoch, endlich wieder mal einen guten Kriegsfilm, doch leider sollte es nicht sein. Nach einem guten Anfang und eindrücklichen Bilder vom Schlachtfeld, welche in einer Ähnlichen weise eingeleitet wurde wie Saving Private Ryan ging es bergab.

Hunderte unnötige Zeitsprünge, welche mehr verwirren als nachvollziehbar sind und ein Film der mehr und mehr einschläft machen die Enttäuschung noch grösser. Die fehlende Identifikation mit den Soldaten nahm den Schlachten das Herz und obwohl alles Perfekt inszeniert ist, kratzte es kaum, wenn wieder einer ins Gras biss, da man sich nicht einmal an seinen Namen erinnern konnte.

Dadurch gefiel mir Band of Brothers viel besser, da man viele der Soldaten kannte und gar nicht wollte dass sie zermantscht werden. Dieses Element hat mir gefehlt und wenn in einem der vielen Flashbacks auch noch ein bekanntes Gesicht starb, wurde dies mit einem prunkvollen Präsentation der Helden wieder übertüncht was auch den Emotionalen Aspekt nahm.

Fazit: Schade, das hätte ein sehr guter Kriegsfilm werden können, doch gesichtslose Soldatenmassen, ein unnötig verschachtelter Handlungsablauf und ein fehlendes Finale lassen den Zuschauer ernüchtert zurück.

3.5

tam

DVD-Review: Brutale Geschichtsslektion

Murikov

Von mir bekommt der Film nur ein "Gut", denn bei 60% aller Szenen wäre ich wirklich fast eingeschlafen. Vor dem Film las ich übrigens das Buch, das übrigens tausend mal besser ist! Zu empfehlen!!!

6.5/10

pb

nun, buch und film sollte man nur bedingt vergleichen. eingeschlafen ist wohl übertrieben, aber im vergleich mit letters from Iwo Jima fällt Flags auf jeden fall ab. das stimmt.

()=()

Flags of Our Fathers ist hintergründig und bewegend.
die schlachtszenen sind wie in allen kriegsfilmen schonungslos und brutal.
aber die rückblenden waren verwirrend.
trotzdem ein guter kriegsfilm.


[Editiert von ()=() am 2007-11-02 18:10:59]

V8 Power

Der Film ist zum Teil langatmig und etwas wirr. Trotzdem ein wenig aufklärend und die Kriegsszenen sind schonungslos.

Was ich aber voll nicht abhaben kann, ist der ganze USA Diss! Bäääh, ist ja ekelhaft.

thatssno

Im Gegensatz zu Letters from Iwo Jima eher belanglos und gar langweilig. Kommt mir vor, wie eine inneramerikanische Geschichtsaufarbeitung, bei der mich weder die Thematik noch die einzelnen Charaktere wirklich interessiert haben.

jon

Habe mir gestern "Flags of our Fathers" nochmals auf DVD angeschaut und war sehr überrascht, denn beim zweiten Mal hat er mir tatsächlich besser gefallen.

Die Regiearbeit gefällt mir ausgezeichnet, wie sowieso bei jedem Film von Clint Eastwood, die Schauspieler auch, die Thematik sowieso und auch die simple Musik ist ein plus. Was mich im Kino am meisten gestört hat, war das ständige hin und her. Der ständige Wechsel zwischen Rückblenden zur Schlacht und der Zeit danach stört den Fluss der Story und wirkt bisweilen ein wenig abgehackt. Das hat mich bei zweiten Mal logischerweise weniger gestört. 😉

Flags alleine zu bewerten ist eigentlich blöd, weil sich einzigartige Wirkung dieses Werkes nur im Zusammenspiel mit Letters (der zugegeben besser ist) entfaltet. Als Clint Eastwood-Fan (wer hätte das gedacht?) drücke ich jedenfalls ein Auge zu und runde aus 'Sehr gut' auf. 😉

[Editiert von Dirty Harry am 2007-12-28 20:45:54]

Chemic

Kiegsdrama das gnadenlos das Heldentum des 2. Weltkrieg demontiert! Die ganze Geschichte rund um das berühmte Foto von Iwo Jima sowie die anschliessende Tour mit den vermeintlichen Helden ist ja ganz interessant, allerdings sterbenslangweillig inszeniert und erzählt. Einzig die durchaus gut gemachten Gefechtsszenen "lockern" wenigstens etwas vom müden Erzählstill.

Johnny Firpo

Ich habe mir diesen Kriegfilms anders vorgestellt. Ich dachte ich bekomme jetzt eine blutige und brutale Schlach à la "Wie waren Helden" oder "Black Hawk Down" zu sehen. Doch da habe ich mich wohl getäuscht - im positiven Sinne!!! Der Film zeigt eindrucksvoll das Kriegtrauma dreier Männer und die geizigen Medien die aus den apltraumhaftigen Erinnerungen der Soldaten Geld schlagen um den Krieg zu unterstüzen. In genial inszenierten Rückblenden der drei überlebenden Soldaten sieht man immerwieder die Kampfhandlungen zwischen den amerikanischen Soldaten und den Japanern. Ein richtig gut inszeniertes Kriegdrama das vorallem wegen seiner besonderen Art nach "Der Soldat James Ryan" für mich der beste Anti-Kriegsfilm aller Zeiten ist.
"Flags of our Fathers" ist wirklich zu empfehlen!!!

Johnny Firpo

Ich habe mir diesen Kriegfilms anders vorgestellt. Ich dachte ich bekomme jetzt eine blutige und brutale Schlach à la "Wie waren Helden" oder "Black Hawk Down" zu sehen. Doch da habe ich mich wohl getäuscht - im positiven Sinne!!! Der Film zeigt eindrucksvoll das Kriegtrauma dreier Männer und die geizigen Medien die aus den apltraumhaftigen Erinnerungen der Soldaten Geld schlagen um den Krieg zu unterstüzen. In genial inszenierten Rückblenden der drei überlebenden Soldaten sieht man immerwieder die Kampfhandlungen zwischen den amerikanischen Soldaten und den Japanern. Ein richtig gut inszeniertes Kriegdrama das vorallem wegen seiner besonderen Art nach "Der Soldat James Ryan" für mich der beste Anti-Kriegsfilm aller Zeiten ist.
"Flags of our Fathers" ist wirklich zu empfehlen!!!

El Chupanebrey

Einmal posten reicht, Johnny.

El Chupanebrey

Clint Eastwood hat mich wieder einmal nicht enttäuscht! Flags of Our Fathers ist eine brillante Abrechnung mit dem amerikanischen Heldentum, dessen Sinn am Ende sehr schön umschrieben wird. Die Schlachtszenen sind hervorragend gemacht (*Steven Spielberg*) und die ganze Geschichte um die Helden ist herrlich inszeniert. Sehr zwiespältig auch... Im Grunde waren die Kriegsanleihen ja wirklich nötig.
Gespielt wurde das Ganze sehr gut, auch das Drehbuch kann überzeugen. Die dezente Rahmenhandlung und der lange Epilog konnten mich genauso begeistern. Zwar wird man anfangs des Films etwas abrupt in die Geschichte geworfen, aber das gibt sich bald.

Für dieses hervorragend gemachte Kriegsdrama gebe ich abgerundete 5 Sterne.

El Chupanebrey

Zitat muri (2006-12-11 18:28:00)

Fazit: Flags of our Fathers ist ein Kriegsfilm, der bemüht ist, auf ein ähnliches Niveau wie Saving Private Ryan zu kommen

Lustig, ich habe vielerorts gelesen, dass Flags of Our Fathers - schon wegen dem kaum vorhandenen Pathos - ganz anders ist als Saving Private Ryan.

oscon

Routiniert inszenierter Kriegsfilm von Clint Eastwood, der die Hochstilisierung und Vermarktung von Helden (bis zum bitteren Ende) im zweiten Weltkrieg anhand der entscheidenden Schlacht um Iwo Jima zeigt.
Obwohl der Film Längen aufweist, darf diese bis in die kleinsten Nebenrollen stark besetzte Inszenierung (Ryan Phillippe, Adam Beach und Jesse Bradfort) als beispielhaft, für die dargestellte Verarbeitung eines Krieges genannt werden. Eindrucksvoll!

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