Flags of Our Fathers (2006)

Flags of Our Fathers (2006)

1945. Die Amerikaner befinden sich in Mitten des Pazifikkrieges und müssen die Schlacht mit Japan schlagen. Alle Angriffe waren bisher vergeblich, denn am Iwo Jima haben die Japaner ihren Ausguck und können somit das Festland vor der anrückenden Wehrmacht warnen. Das hat den Amerikanern heftige Verluste eingebracht und drum ist deren Ziel jetzt, diesen Berg einzunehmen.

30'000 Mann werden für diesen Angriff aufgeboten und der Berg wird drei Tage von hoher See aus bombardiert. Erst dann wird der Strand von Iwo Jima von den Soldaten eingenommen. Doch die haben die Rechnung ohne die japanischen Abwehrkräfte gemacht. Die sitzen nämlich noch immer auf dem Berg und denken nicht daran, diesen einfach so freizugeben.

Ein kleiner Erfolg für die Truppen wird der Aufzug der amerikanischen Fahne. Fünf Marines und ein Navy-Sanitäter stellen die Flagge auf dem höchsten Punkt des Berges auf und Fotograf Joe Rosenthal (Ned Eisenberg) schiesst für die Presse ein Foto dieser Aktion, deren Symbolik danach um die Welt gehen sollte. Von diesen sogenannten Kriegshelden überleben nur John "Doc" Bradley (Ryan Phillippe), der Indianer Ira Hayes (Adam Beach) und der Kurier Rene Gagnon (Jesse Bradford).

Da der Krieg langsam zu teuer wird und Amerika total verschuldet ist, werden die drei "Kriegshelden" zurück ins Heimatland beordert, wo sie auf einer Heldentour durch das ganze Land vor allem eins bewirken sollen: Dass die amerikanische Bevölkerung ihre Geldbeutel locker macht und für den Krieg spendet. Doch was am Anfang als Flucht aus der Hölle und Medienspektakel für alle drei Personen beginnt, entwickelt sich zur ganz persönlichen Verarbeitung der Geschehnisse am Iwo Jima. Während einer sich als Medienfigur feiern lässt, verfällt Indianer Ira immer mehr dem Alkohol. Denn die Geschichte, mit der sie vor der ganzen Nation hausieren gehen, ist nicht diejenige, die sich damals im Kriegsgetümmel abgespielt hat. Und Helden wollen sie auch keine sein. Auch wenn ihnen das von den Verantwortlichen immer wieder eingetrichtert wird. [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
, ,
Laufzeit
132 Minuten
Produktion
2006
Kinostart
, , - Verleiher: Warner Bros.
Links
IMDb, TMDb
Thema
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

Trailer Englisch, 02:24

Alle Trailer und Videos ansehen

Benjamin Walker ist Vampirjäger Abraham Lincoln

Die Suche nach dem Hauptdarsteller für Abraham Lincoln: Vampire Hunter ist damit beendet.

Fassbender ist Magneto!

Die Rolle von "Magneto" in "X-Men: First Class" wurde nun scheinbar definitiv besetzt.

Stars für Captain America

"Captain America" kommt 2011 in die Kinos. Bekannte Namen machen nun auch mit.

Ron Howard hat Doppelbelastung

Zwei Filme für einen Regisseur. Und das gleichzeitig... Kann das gut gehen?

OSCARS 2007: Die Gewinner

And the Winners are... Scorese räumt mit The Departed an den 79. Academy Awards gross ab!

OSCARS 2007: Die Nominierungen

Dreamgirls und Babel sind die grossen Favoriten bei den diesjährigen Oscar-Verleihungen

Die Gewinner der Golden Globes '07

Die Auslandskorrespondenten in Hollywood haben gestern Nacht ihre Preise verteilt.

I like! Borat für Golden Globe nominiert

Auf dem Weg zu den Oscars: Golden Globe-Nominierte dürfen hoffen - so auch Borat

Wir wollen einen Oscar!

Monate vor der Verleihung gibts bereits Favoriten für die goldenen Statuetten. Wer?

Kommentare Total: 28

oscon

Routiniert inszenierter Kriegsfilm von Clint Eastwood, der die Hochstilisierung und Vermarktung von Helden (bis zum bitteren Ende) im zweiten Weltkrieg anhand der entscheidenden Schlacht um Iwo Jima zeigt.
Obwohl der Film Längen aufweist, darf diese bis in die kleinsten Nebenrollen stark besetzte Inszenierung (Ryan Phillippe, Adam Beach und Jesse Bradfort) als beispielhaft, für die dargestellte Verarbeitung eines Krieges genannt werden. Eindrucksvoll!

El Chupanebrey

Zitat muri (2006-12-11 18:28:00)

Fazit: Flags of our Fathers ist ein Kriegsfilm, der bemüht ist, auf ein ähnliches Niveau wie Saving Private Ryan zu kommen

Lustig, ich habe vielerorts gelesen, dass Flags of Our Fathers - schon wegen dem kaum vorhandenen Pathos - ganz anders ist als Saving Private Ryan.

El Chupanebrey

Clint Eastwood hat mich wieder einmal nicht enttäuscht! Flags of Our Fathers ist eine brillante Abrechnung mit dem amerikanischen Heldentum, dessen Sinn am Ende sehr schön umschrieben wird. Die Schlachtszenen sind hervorragend gemacht (*Steven Spielberg*) und die ganze Geschichte um die Helden ist herrlich inszeniert. Sehr zwiespältig auch... Im Grunde waren die Kriegsanleihen ja wirklich nötig.
Gespielt wurde das Ganze sehr gut, auch das Drehbuch kann überzeugen. Die dezente Rahmenhandlung und der lange Epilog konnten mich genauso begeistern. Zwar wird man anfangs des Films etwas abrupt in die Geschichte geworfen, aber das gibt sich bald.

Für dieses hervorragend gemachte Kriegsdrama gebe ich abgerundete 5 Sterne.

Kommentar schreibenAlle Kommentare anzeigen