After the Wedding - Efter brylluppet (2006)

After the Wedding - Efter brylluppet (2006)

Nach der Hochzeit

Der Däne Jacob (Mads Mikkelsen) liebt seine Arbeit in einem indischen Kinderheim über alles; seiner Heimat hat er schon vor Jahren den Rücken gekehrt. Als ihn ein potenzieller Geldgeber zur Rückkehr nach Dänemark zwingt, ist Jacob entsprechend wenig begeistert. Die Geldnot des Heims, die Aussicht auf eine Millionen-Spende und insbesondere die Konditionen des Geldgebers machen die Reise aber unabdingbar: Der Deal kommt nämlich nur zu Stande, wenn Jacob persönlich in seine Heimat reist.

In Dänemark angekommen, muss Jacob feststellen, dass sich der geldschwere Jørgen (Rolf Lassgård) trotz Finanzierungsabsicht herzlich wenig für das Kinderheim in Indien interessiert und Jacob stattdessen zur Hochzeit seiner Tochter Anna (Stine Fischer Christensen) einlädt. Die mit grosser Kelle angerührte Feier hält für die Beteiligten einige Überraschungen bereit: Tochter Anna offenbart, dass Jørgen nicht ihr leiblicher Vater ist und Jørgens Gattin Helene (Sidse Babett Knudsen) entpuppt sich als Jacobs einstige Geliebte...

Weitere seltsame "Zufälle" und Enthüllungen, insbesondere aber Jørgens immer unglaublicher anmutende Konditionen in Zusammenhang mit der Spende verwirren und beunruhigen Jacob. Es scheint, als wolle Jørgen verhindern, dass Jacob nach Indien zurückkehrt - fragt sich bloss: warum? [rs/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
120 Minuten
Produktion
, , , 2006
Kinostart
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Links
IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 01:27

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Die Übergabe

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Kommentare Total: 5

th

ein sehr berührender film, bei dem lange nicht ganz klar ist, in welche richtung er abzielt. trotz den extremen close-ups (die mir nur kurz aufgefallen sind) ein durchaus zu empfehlender film fernab der normalen hollywood-einheitskost.

fabian.schoen

War doch wieder Mal ein anderer Film, mit einem nicht ueblichen "Boese gegen Gut", "Wir sind so verschieden und verlieben uns trotzdem", etc. Thema.

Schauspieler, die als Sympathietraeger hervorragend gecastet wurde. Nur schon der kleine Junge der immer wieder im Film erscheint ist doch perfekt dafuer.
Und hier ist mein kleines Problem: Im Film gibt es fast nur Personen, die lieb, herzig, nett, verstaendnisvoll, etc. sind.
Ist aber auch gleich das einzige Manko.

Klar, er ist sehr traenenreich inszeniert worden, kommt aber aus meiner Sicht nie kitschig rueber.


Der zweite Film nach Adam's Apple, denn ich gut finde mit gleichem Hauptdarsteller und Drehbuchautor.

gruss

_mel_

schauspielerisch absolut top, allen voran einmal mehr mads mikkelsen, der sich nun definitiv als einer der wahrscheinlich wandelbarsten akteure in meinem hirn festgefressen hat und respekt bekommt. die story fand ich im grossen und ganzen auch ok. ziemlich tragisch, aber dennoch nicht kitschig, was bei solchen "familiendramen" eigentlich nicht selbsverständlich ist. einzig der von nonsense erwähnte gedanke der "ersetzbarkeit" wollte mir auch nicht wirklich gefallen. ebenso der fakt, dass ich das "überraschende ende" schon vor der pause durchschaut habe und dies somit nicht mehr überraschend war... allerdings schien mir das finale dann doch wieder etwas sehr aprupt

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jorgen schreit rum "ich will nicht sterben", zeigt zum ersten mal im film wirklich emotionen und der zuschauer sieht in ihm auch zum ersten mal den "guten menschen" statt wie bis anhin den antipathieträger der story...und dann zack-schnitt-begräbnisszene.

abgesehen vom inhalt hatte ich bei diesem film exterm mühe mit dem schnitt. ich weiss nicht, obs daran lag, dass ich schon vor filmbeginn ziemliche kopfschmerzen hatte, aber jedenfalls wurde mir von den vielen close-ups, kameraschwenken und drehungen am schluss fast sturm in der birne

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