Dreamgirls (2006)

Dreamgirls (2006)

Schon seit Jahren hoppelt das Gesangstrio Deena (Beyoncé Knowles), Lorell (Anika Nono Rose) und Effie (Jennifer Hudson) seinem Traum von der grossen Karriere nach. Mit Perücken und selbst genähten Kostümen versuchen die "Dreamettes" ihr Glück an Talent Shows in Detroit auch unter der Woche, wenn die Mammas nicht wissen dürfen, wo die Mädchen wieder stecken. Und obwohl sie auch diesmal wieder nicht gewinnen, ziehen die drei das grosse Los. Sie bekommen den Zuschlag im Background von James "Thunder" Early (Eddie Murphy) mitzuträllern.

Der Autohändler Curtis Taylor Jr. (Jamie Foxx) erkennt das Potential der schönen und jungen Goldkehlchen und lanciert sie bald als Solotrio unter dem neuen Namen "The Dreams". Ganz der Geschäftsmann feilt er aber an seinem Produkt, ohne Rücksicht auf persönliche Gefühle und bandgeschichtliche Zusammenhänge. Die dicke Effie, Leadsängerin seit eh und je und Geliebte von Curtis, fliegt, um zuvorderst auf der Bühne Platz für die schlankere Deena zu machen. Das Image verlangt es so.

So starten The Dreams in neuer Besetzung eine Weltkarriere und Curtis legt mit ihnen den Grundstein für sein Musikimperium, dass die Musik der Schwarzen endlich auch im US-Mainstream etabliert. Effie hingegen verarmt, weil sie ausser Singen nicht viel anderes kann. Doch Curtis Businessmodell gerät ins Wanken, als er die Diversifikation ins Filmbusiness plant. Deena bockt, weil je länger je mehr das Künstlerische hinter der Produktoptimierung zu stehen hat und Deena will nicht länger nur ein Produkt sein... [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
130 Minuten
Produktion
2006
Kinostart
, , - Verleiher: Universal
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 02:18

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Kommentare Total: 10

sj

Die Songs sind toll, ebenso die Kostüme und einige Schnitte. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Musical für Gänsehaut sorgt. Als Film taugt dieses Musical aber nicht. Es ist schlicht zu langweilig.

lafrecciablu

murphy und hudson spielen, ähm und singen wirklich sehr gut. trotzdem finde ich den film und die vielen oscar-nominationen überbewertet. ich empfand es als eher durchschnittliche unterhaltung. die geschichte ist wirklich sehr dünn ausgewallt und in etwa so nahrhaft wie einige songs: we are the dreamgirls... sha la la la.
so what?

Benji

Schwach, schwach, schwach...

Der Film ist schuldig, einerseits den Kommerz im Musikbusiness anzuprangern, gleichzeitig aber selber als furchtbar kommerzielles Machwerk daherzukommen, welches unaufhaltsam auf ein unvermeidbares da massenpublikumstaugliches und dabei völlig unglaubwürdiges Happy-End zusteuert. Für einen kurzen Moment habe ich mir überlegt, ob sich der Regisseur vielleicht sogar etwas dabei gedacht hat - ich musste mich dann aber leider für "nein" entscheiden.

Musikalisch-handwerklich haben alle Beteiligten einiges zu bieten - von wenigen Ausnahmen abgesehen sind die eingestreuten Songs aber nur noch langweilig. Die "Fast-Forward"-Taste ist Dein Freund.

Dreamgirls wird von "Ray" oder "Walk the Line" um Längen (um nicht zu sagen Runden) geschlagen. Schade um die Zeit.

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