The Da Vinci Code (2006)

The Da Vinci Code (2006)

The Da Vinci Code - Sakrileg
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  3. 149 Minuten

Kommentare Total: 82

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muri

Filmkritik: The French are not to be trusted

gargamel

Zitat muri (2006-05-17 09:20:00)

die Fakten auf denen das Buch basiert

hö? fakten? das ist ein roman und keine historische abhandlung... deine fakten sind mehr oder (meist) weniger glaubwürdige thesen (= wissenschaftlich unbewiesene behauptungen), die der autor benutzt, um seine story zu erzählen.

btw: mordende mönche, verbotene bücher, kirchenverschwörung... hatten wir das alles nicht schon mal? 😎

Ghost_Dog

Zitat gargamel (2006-05-17 09:46:40)

btw: mordende mönche, verbotene bücher, kirchenverschwörung... hatten wir das alles nicht schon mal? 😎

ned in dieser form, das buch ist genial spannend! und die thesen hat er wirklich geil ineinander verwoben, ohne frage! freu mich riesig auf diesen streifen.

papp

halte dan browns buch für triviale scheisse, bei baigent/lee/lincoln sowie bei barbara thiering abgekupfert. wenn muri jetzt schreibt der film sei noch schlechter, dann geh ich nicht hin.

Der mit Spannung erwartete Film "Das Sakrileg" ("The Da Vinci Code") ist bei seiner weltweit ersten Pressevorführung weitgehend durchgefallen. Keine Hand rührte sich zum Applaus nach der Präsentation des zweieinhalb Stunden langen Thrillers am Dienstagabend vor der internationalen Filmpresse in Cannes. Bei den Filmfestspielen in der französischen Stadt wird "Das Sakrileg" nach dem gleichnamigen Bestseller von Dan Brown an diesem Mittwochabend als Eröffnungsfilm präsentiert.

Statt Beifall gab es in der Pressevorführung eher Kopfschütteln und unbeabsichtigte Heiterkeit. "Viel Lärm um nichts", meinte ein amerikanischer Kritiker in einem Interview nach der Vorstellung.

quelle stern

[Editiert von papp am 2006-05-17 11:04:07]

pb

nun, die "thesen" sind interessant aber halt doch sehr fiktiv, doch was an der kirche ist nicht fiktiv, von daher... 😉

thatssno

Dan Brown ist ohne Frage spannend zu lesen; aber wenn man ein Buch von ihm gelesen hat, dann kennt man alle und literarisch gesehen ist das ganze magere Durchschnittskost.

siamolo

Zitat thatssno (2006-05-17 11:47:29)

Dan Brown ist ohne Frage spannend zu lesen; aber wenn man ein Buch von ihm gelesen hat, dann kennt man alle und literarisch gesehen ist das ganze magere Durchschnittskost.

...wie bei den meisten vielschreiber.

psg

@ muri
wie ist Alfred Molina als Aringarosa? Für mich DIE Idealbesetzung.

sj

Freue mich auf den Film obwohl ich den Trailer sehr "aufgesetzt" und "künstlich" finde.

Möchte zudem gerne wissen wer für dieses langweilige Plakat verantwortlich ist...

th

mal vorneweg: ich hab das buch nicht gelesen. die filmhandlung war für mich also total neu und sollte demnach entsprechend spannend sein. sollte - ich hab mich leider über weite strecken gelangweilt. dem film fehlt einfach die spannung. ohne grosses geschick und vorwissen kann man in groben zügen die handlung inklusive den "twists" vorausahnen.

mir haben diejenigen leid getan, die das buch gelesen haben, für die musste die handlung überhaupt keine überraschungen mehr geboten haben. am apéro nach dem film sahs dann aber anders aus: wer das buch gelesen hat, fand den film toll. woran das wohl liegt?

anyway: der film ist solide gemacht. die schauspieler toll, technisch einwandfrei - mit 2.5h spieldauer aber weisst er einige längen auf. gerade in diesem hinblick hat mich ein bisschen geärgert, dass jede "entdeckung" von langdon & co so ausführlich erklärt wurde, dass es auch der hinterletzte im kino verstanden haben musste. so tricksen beispielsweise an einer stelle die forscher die polizei aus. die eine person sagt dannach zu den anderen: "wie gut, dass sie nicht merkten, dass wir das so und so gemacht haben". doch das reicht nicht - es folgt eine rückblendesequenz, in der ALLES nochmals gezeigt wird...

fazit: guter film, aber unter meinen erwartungen bleibend. aufgerundete 4 outnow.ch-symbolpunkte

gargamel

Zitat th (2006-05-17 15:07:10)

die eine person sagt dannach zu den anderen: "wie gut, dass sie nicht merkten, dass wir das so und so gemacht haben".

da haben die macher wohl bei "batman - the tv-series" abgekupfert... 😄

Markus

Ich hab mit meiner gewohnt politischkorrekten Art (😄😄) im Geschäft wie auch im (Ex-)Freundeskreis nicht wirklich gepunktet als ich meine Meinung über das Buch zum Besten gab.

Was für eine Verschwendung von Papier. Schund ist noch zu gut für das Teil.

Einer hat auf amazon.co.uk das sehr gut formuliert: 'This book makes you think you're very intelligent...'..Dabei wird alles in so kleinen Häppchen erklärt, dass man das Gefühl hat, es sei eine Geschichte für Vorschulkinder (the taxi ride from Gare de Lyon to my Hotel cost about 20 Euros (which is about $20)...

Die ganze Mysterie wird mit 6 Charakteren abgehandelt. Das muss nicht schlecht sein, nur schränkt es den Kreis der Verdächtigen 'etwas' ein. Ausserdem findet keinerlei Charakterdevelopment statt.

Ami kommt mal kurz nach Europa und zeigt den alten Europäern, wie man in the new world Rätsel löst (😴). Den ganz fiesen Albino, den noch böseren Opus Dei Clown...

Das Votum der Presse in Cannes fand ich cool: 'Viel Lärm um nichts' 😊

Ejup Bayrami

Zitat papp (2006-05-17 10:55:14)

halte dan browns buch für triviale scheisse, bei baigent/lee/lincoln sowie bei barbara thiering abgekupfert. wenn muri jetzt schreibt der film sei noch schlechter, dann geh ich nicht hin.

"Triviale Scheisse" ist zwar recht hart, aber trivial ist der Roman auf jeden Fall. Seine Sprache ist sehr simpel gestrickt und wer ihn gelesen hat wird sich über die folgende Aussage von th

gerade in diesem hinblick hat mich ein bisschen geärgert, dass jede "entdeckung" von langdon & co so ausführlich erklärt wurde, dass es auch der hinterletzte im kino verstanden haben musste.

überhaupt nicht wundern.

Das Buch funktioniert in erster Linie nur durch die Cliffhanger so gut:
Dan Brown hat ein paar Seiten verfasst und schon wechselt die Erzählung an der entscheidenden Stelle zu einer Nebenhandlung. Es folgen 3 bis 4 weitere Seiten und es geht weiter mit der dritten Nebenhandlung. Wieder 3 bis 4 Seiten und die Erzählung springt zurück zum Haupterzählstrang. So geht das den ganzen Roman über. Zu Beginn hat mich das sehr genervt.
Ich habe dennoch weiter gelesen, eben weil es ja ein Bestseller ist und ich wissen wollte, was so viele Menschen an dem Buch schätzen. Dann wird es allmählich geheimnisvoll und sogar richtig spannend, wenn das Buch auf die Kirche und geheime Machenschaften zu sprechen kommt. Allerdings in erster Linie deshalb, weil der Autor in einer Art Vorwort, das er selbst "Fakten und Tatsachen" betitelt, folgendes verspricht:

Sämtliche in diesem Roman erwähnten Werke der Kunst und Architektur und alle Dokumente sind wirklichkeits- bzw. wahrheitsgetreu wiedergegeben.

Denn nun bekommen die Aussagen, die in dem Buch über den heiligen Gral, die Person Jesus von Nazaret und ihre Beziehung zu Maria Magdalena etc. gemacht werden, einen ganz anderen Stellenwert. Man liest weiter weil man wissen möchte, was eigentlich dahinter steckt. Und eben das was er dort erzählt ist vollkommen aus der Luft gegriffen und zum grossen Teil ein alter Hut.

Wenn Dan Brown den Roman ohne dieses Vorwort veröffentlicht hätte, wäre das alles kein Ding gewesen. Dann hätte man es als reine Fiktion, wie gargamel es oben fordert, abtun können.
So aber scheint sich der Roman hier ernst zu nehmen. Oder aber, was ich eher glaube, Dan Brown versucht mit Absicht seine Leser zu verunsichern, da so seine Geschichte viel besser funktioniert.

Und man kann ihm noch nicht einmal den Vorwurf machen, er stütze sich gar nicht auf bestimmte "Dokumente" oder er würde eben diese nicht wahrheitsgemäss wiedergeben. Denn es stimmt ja, dass er sich wahrheitsgetreu auf Dokumente bezieht! Ein Buch, das er nennt, heisst "Der heilige Gral und seine Erben" von 1982. Nur leider steht in diesem Werk auch wieder nur Blödsinn drin... 😉 unter anderem behauptet dieses Buch, dass es Dokumente gebe, nach denen man beweisen könne, dass Jesus Nachkommen gehabt habe und die Erben die so genannten Merowinger seinen. Diese Dokumente wurden allerdings längst als Fälschung ausgemacht. Grund der Fälschung waren antisemitische Haltungen.

Eigentlich verdient der Roman gar nicht so viel Aufmerksamkeit, wie ihm gegönnt wird.
Den Film werde ich mir trotzdem ansehen. Ich bin gespannt was Ron Howard da herausgeholt hat.

Er hat übrigens in einem Interview mit der Zeitschrift cinema auf die Frage, ob er erneute Proteste von Seiten der katholischen Kriche erwarte folgendes geantwortet:

Ich verstehe das Buch nicht als Doktrin, sondern als Einladung: Entdecke die möglichkeiten! Hinter all dem Getöse steckt eine konstruktive Weltsicht. Wer das ablehnt dem kann ich nur sagen: Sorry. Gott hat uns Gehirne gegeben. Ich glaube, dass wir sie benutzen sollten.

Ich hoffe, das tut die Mehrheit derjenigen die sich den Film ansehen oder das Buch lesen. Auszuschliessen ist es ja nicht.

gargamel

wer sich übrigens für eine weitere version der ganzen jesus-maria magdalena-heilige blutlinie-verschwörungstheorie (und zwar für eine weit unterhaltsamere, imo) interessiert, der sollte sich mal den comic-run "preacher" von garth ennis / steve dillon reinziehen.

dort geht's (neben vielem anderen) auch um den "grail", der in diesem fall die organisation ist, die die heilige blutlinie beschützt... und neben dem das opus dei wie ein häkelverein wirkt!
die letzten nachkommen von jesus sind zwei (durch jahrhundertelanges reinhalten der linie, sprich inzucht) völlig debile und deformierte geschwister... ein bösartiger spass!

[Editiert von gargamel am 2006-05-18 10:07:06]

gargamel

das zitat des tages zur filmführung in cannes, von ian mckellen:

auf die frage, ob jesus und maria magdalena verheiratet gewesen seien, meinte er:
"die kirche müsste darüber eigentlich glücklich sein. dann war jesus wenigstens nicht schwul."

quelle: tagesanzeiger

gut gegeben, gandalf! 😄

Markus

Zitat gargamel (2006-05-18 08:33:35)

das zitat des tages zur filmführung in cannes, von ian mckellen:

auf die frage, ob jesus und maria magdalena verheiratet gewesen seien, meinte er:
"die kirche müsste darüber eigentlich glücklich sein. dann war jesus wenigstens nicht schwul."

quelle: tagesanzeiger

gut gegeben, gandalf! 😄

😄😄

thatssno

Zitat gargamel (2006-05-18 08:33:35)

das zitat des tages zur filmführung in cannes, von ian mckellen:

auf die frage, ob jesus und maria magdalena verheiratet gewesen seien, meinte er:
"die kirche müsste darüber eigentlich glücklich sein. dann war jesus wenigstens nicht schwul."

quelle: tagesanzeiger

gut gegeben, gandalf! 😄

Schlagfertig ist er ja, der gute Magneto 😉

db

Hab' auch nicht gewusst, dass der olle Gandalf schwule Tendenzen hat, aber laut dem Limmattaler Tagblatt soll er ja sein comming out vor einer Weile gegeben haben. Interessant....

thatssno

Zitat Skynet (2006-05-18 12:31:06)

Hab' auch nicht gewusst, dass der olle Gandalf schwule Tendenzen hat, aber laut dem Limmattaler Tagblatt soll er ja sein comming out vor einer Weile gegeben haben. Interessant....

Das ist ja aber nun gar nichts Neues...

gargamel

Zitat Skynet (2006-05-18 12:31:06)

Hab' auch nicht gewusst, dass der olle Gandalf schwule Tendenzen hat, aber laut dem Limmattaler Tagblatt soll er ja sein comming out vor einer Weile gegeben haben. Interessant....

ja, wahnsinnig interessant!
für dich scheint diese ganze sache mit der sexuellen ausrichtung ja ein enorm wichtiges ding zu sein, oder wieso kannst du dich da jedes mal wieder drüber ereifern? mckellen hat keine "schwulen tendenzen", er ist ganz einfach schwul und steht dazu. so what? er ist ein begnadeter schauspieler, und mit wem er in die pfanne steigt ist allein seine sache und mir persönlich sowas von scheissegal...

du bezeichnest dich als "star trek" fan, aber von der tieferliegenden botschaft, die roddenberry seinem vehikel mitgab, und die ihm enorm wichtig war, scheinst du grad mal gar nichts begriffen zu haben.

weisst du, was die tiefenpsychologie zu deinen heftigen abwehrreaktionen sagen würde? genau!

...und damit gebe ich zurück zu leonardo.

db

Weiss nicht warum du dich so erreiferst, war mir nunmal noch nicht bekannt, dass er sein comming out gegeben hat, darum haben seine Bemerkungen an der Premiere auch eine ganz andere Bedeutung als wenn es jemand anderes gesagt hätte. Die übliche Vorurteil- und Behauptungsorgie mal ignorierend wieder zurück zu Da Vinci

papp

In 1988, he publicly came out as a gay man during a BBC Radio 4 discussion about the Thatcher government's infamous "Section 28" of the Local Government Act, making illegal the public "promotion of homosexuality." He overnight became an active member of the movement to change those UK laws which discriminate against lesbians and gay men. He is a co-founder of "Stonewall" which works for social and legal equality and he annually directs its principle source of funding "The Equality Show" at the Royal Albert Hall.

quelle:http://www.mckellen.com/life/per.htm
soviel zu der "weile"

Ejup Bayrami

Es wäre interessant, jetzt wieder Meinungen und Gedanken zum Film/Roman zu lesen. 😉

mab

So dann unterbreche ich mal die Unterbrechung und kehre zurück zum Film.

Auch ich habe das Buch (mit Absicht) noch nicht gelesen. Sass also komplett ahnungslos im Kino. Ich wusste natürlich dass es um eine Verschwörung geht und diese mittels Codes und Rätsel aufgedeckt wird. Aber wer, wie, was und wieso war mir unbekannt.
Und dennoch fand ich das Ganze nicht sonderlich spannend. Dies hauptsächlich deswegen, weil die historischen Fakten und die nicht so historischen Thesen jeweils in einem zu schnellen Tempo auf einen niederprasselten (zugegeben es war ein laaanger Arbeitstag und dennoch... 😉). Soll heissen dass die Gedankengänge von Langdon & Co nicht immer nachvollziehbar waren. Der Film war deswegen aber noch lange nicht langweillig.
Und nichts des zu trotz ist der Film solide gemacht, mit ein paar interessanten, grafischen Spielereien beim Code knacken. Gute - nicht auf Höchstleistung laufende - Schauspieler, allen voran Ian McKellen 😄. So wie eine geschickt konstruierte Story.
Was ich allerdings nie Gefahr lief, war die Thesen wirklich ernst zu nehmen. Schlussendlich ist es ein typisches Hollywood Filmchen mit übrigens genialen Schauplätzen.

Würde hier eigentlich gerne 4.5 Sterne geben, doch... 😕

rini

Der Film hat eine gewisse Spannung, ist aber nicht wircklich packend und mitreissend.

Die Schauspielerische Leistung ist absolut gegeben. Hanks, Tatou und Co. spielen ihre Rollen überzeugend. Auch die effekte im Film haben mich überzeugt. Trotzdem sass ich nach dem Film im Kino und dachte mir: "Was sollte das ganze?" Vor allem der Schluss hat mich irritiert:

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Am Schluss des Filmes kniet Tom Hanks auf dem Glasdach der Piramyde beim Louvre, angeblich zum Grabe der Maria Magdalena.

Warum Hanks das tut und weshalb man das gemäss Film tun sollte!?!?! Es macht überhaupt keinen Sinn. Ich habe nicht erwartet, dass ich nachher mehr über die Religion weiss, oder die Religion wiederlegt wird. Ich meine National Treasure ist auch an den Haaren herbeigezogen. Trotzdem kommt der Film zumindest zu einem Ergebnis und ist packend und spannend.

Ich vermisse bei The Da Vinci Code, dass man am Schluss etwas zum Nachdenken hat oder zumindest einem der Sinn gezeigt wird, weshalb man sich über ein Verschwörung gedanken machen sollte. Auch wenn diese Verschwörung noch so an den Haaren herbeigezogen ist.

Fazit: Der Film ist vom Schauspielerischen und von den Effekten her und den Original Schaupläzen absolut sehenswert, aber was die Story beziehungsweise der Sinn des ganzen betriff, ist der Film ein totaler Flop.

Ejup Bayrami

Ich habe zwar den Film noch nicht gesehen, aber vermutlich geht es bei dem Schluss, wie das Buch immer wieder zum Besten gibt,

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um die Verehrung des göttlich Weiblichen. Ich vermute man will darstellen, dass sich Langdon "bekehren" lassen hat und nun (auch) an das göttlich Weibliche glaubt, oder es zumindest in Ehren hält.

Aber wie gesagt: eine reine Vermutung, die ich nur aufgrund des Buches ausspreche.

dienchen

Ich werde am Sonntag, 21.Mai, den Film gucken zusammen mit meiner besten Freundin...Bin doch mal sehr gespannt!
Lese gerade "Iluminati" von Dan Brown, "Sakrileg" liegt auch schon dumm hier um und wartet darauf von mir gelesen zu werden😄😄😄!
Habe aber gleichzeitig auch das Hörbuch "Sakrileg"...mal sehen, ob ich es mir so einfach mache oder doch lieber das ganze Buch lese😊

Jedenfalls freue ich mich jetzt schon mal riesig auf Sonntag!
Habe mich schon extrem "gebildet" durch mehrere Dokumentationen und Berichte über "The Da Vinci Code" und hoffe dann mal inständig, dass ich alles verstehe und nicht enttäuscht werde!

Liebe Grüsse aus dem Sauerland!
dienchen

db

The Da Vinci Code oder Skandal, im Vatikan, Skandal, Skandal um Maria...

Inzwischen ist der olle Dan Brown recht bekannt und genauso umstritten wie umworben. Ich kenne ihn hauptsächlich aus "Illuminati" und schon da fiel mir sein Hang auf, möglichst viel Fakten runterzuraspeln, um seine Behauptungen zu untermauern. Wie ernst man das ganze nimmt sei mal dahingestellt, doch wenigstens ist es eine Unterhaltende Geschichte.

The Da Vinci Code als Film schlägt einerseits hohe Wellen lässt aber andererseits im Kino ziemlich kalt und bleibt auch da bei einer netten Geschichte, von der man, je nach Erwartungen, enttäuscht oder begeistert ist. Wer also einen reissenden Thriller mit Hochspannung erwartet, wird enttäuscht sein. Wer eine Interaktive Geschichtsstunde mit vielen "Fakten" und Theorien will, die es in kaum einer Szene schafft, die Spannung aufzubauen, die es als Potential gehabt hätte, wird sich bestätigt fühlen. Hans Zimmer, der in letzter Zeit vor allem durch seine Klon-Soundtracks von sich hat reden lassen, vergreift sich in vielen Szenen völlig im Score und macht aus einer eigentlich Packenden Szene langweilige Filmminuten

Dem Film selber sieht man das hohe Budget an, Hochglanzbilder, viele Flashbacks und Originallokationen geben The Da Vinci Code eine sehr hohe Qualität. Auf dem Bereich der Schauspieler vermag Ian McKellen noch am ehesten Überzeugen, der mit seiner schelmischen Art meistens die Lacher auf seiner Seite hat. Der übliche Cast gibt sich ordentlich Mühe, bleibt aber Routiniert und unspektakulär. Die einen gehen unter, andere wie Silas sind zwar nett überzeichnet, scheitern aber am Schauspieler. Überrascht hat mich der Schluss, der nicht wie bei Illuminati aufs erwartete Happyend zusteuert sondern in eine andere wenn auch enorm langweilige Variante wählt.

The Da Vinci Code fackelt die Handlung nach dem bekannten Schnitzeljagd-Prinzip ab, ein Hinweis führt zum nächsten und die Handlung dazwischen ist hauptsächlich von Flashbacks in vergangene Zeiten angereichert. Diese sind zwar nett anzusehen, helfen aber dem Verständnis der Schlussfolgerungen wenig und erschweren es eher der Handlung zu folgen. Was hier auch auffällt, dass dem Professor sofort die richtige Lösung einfällt und innert kürzester Zeit etwas entschlüsselt hat, was vorher noch niemand geschafft hat. Treibt zwar die Handlung voran, macht das ganze einfach banal und Simpel. Ein Punkt der bei Illuminati um einiges besser gelöst war, wo er mit Zeitdruck und falschen Entscheiden die Story um einiges dramatischer gestalltete.

Fazit: The Da Vinci Code ist ein langsamer und unspektakulärer Postenlauf, der kaum wirkliche Überraschungen bietet, überlang ist und mit seiner dichten und interessanten Story mehr oder weniger bei der Stange halten kann. Trotz allem bleibt der Streifen hinter seinem Potenzial fackelt viele Fakten ab bleibt aber so berechenbar und spannend wie ein Geschichtsbuch aus der Bibliothek. Als gesamtes sicher besser als National Treasure aber sonst nicht viel mehr.

PS. Zu dem ganzen Theater der Kirche mit den Aufrufen zum Boykott muss ich nur müde lächeln, denn die Panikmacherei ist trotz der Theorien kaum nachvollziehbar. Da war Dogma um einiges Bösartiger in seinen Behauptungen. Doch wie ein Mann einmal sagte: "Wenn sie befürchten, dass ein Film ihr Glauben erschüttern kann, dann ist er sehr fragil."

3.5 Sterne

lafrecciablu

Eines vorneweg - ich mag Dan Brown nicht. Ich hab mich zwar durch seine Illuminati gelesen und die Spannung nahm mich wie wohl alle anderen gefangen - doch wie der Schreiberling sich da durch zahlreiche Geheimbünde und historische Figuren, Fakten und Unfakten mogelt, ist mehr schlecht als recht.
Ohne Vorkenntnisse über den DaVinci Code erhoffte ich eine ähnliche Spannung und Schnitzeljagd vorzufinden, doch hier ist vieles anders. Die Story dümpelt vor sich hin, die "geschichtlichen" Rückblenden kurbeln ein paar Infos in Sekundentakt nieder und sind meiner Meinung nach filmisch ziemlich unpassend, die Schauspieler (alle ausser Ian McKellen und Paul Bettany) sind unterfordert und wirken steif wie die ganze Verfilmung. Und der ganze Skandal um Maria Magdalena mag wohl Erzkatholiken erschüttern, bei mir jedenfalls gab es nicht mal ein Augenzucken, eher ein müdes Gähnen. sollte eigentlich beim rest der bevölkerung dasselbe bewirken. denn, wer ist ist dieser Dan Brown eigentlich und wieso nehmen ihn soviele ernst?

Fazit: Der ganze Hype um das Buch/Film wird sicher Massen ins Kino locken. Alle gehen hin und keiner fragt warum ;-)

UniversimAc

The DaVinci Code oder Sakrileg

Gross angekündigt wurde er, doch leider hält er nicht was er verspricht. Ich sollte vorher noch sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit der Gesichtspunkt "Nah-am-Buch" wegfällt. Dennoch war ich nicht zufrieden mitr dem Film. Nicht ganz. Natürlich sind er alle möglichen und interessanten Verschwörungsteorien enthalten und es ist spannend sich damit zu befassen, nur überzeugen kann der Film nicht.

Die Besetzung ist meines Erachtens gut gewählt. Tom Hanks als Zeichendeuter und Audrey Tautou als Fragende. Auch Paul Bettany spielt einen wunderbaren Bösewicht, Jean Reno kennt man ja sowie so nur als Französischen Polizisten.
Die Besetzung ist gut, nur das Drehbuch nicht, es gibt Längen. Ich habe über 10 Mal gegähnt und das nicht wegen der Müdigkeit, eine Freundin erzählte mir sogar sie sei zwischen durch immer wieder in den Sekundenschlaf verfallen, bis dann wieder eine aufregende Szene kam (die es durchaus gibt).

Zur Story: Wie gesagt habe ich das Buch nicht gelesen, aber die Theorien sind gut rüber gebracht, man versteht was gemeint ist und warum das so sein soll, auch wenn das manchmal über (zu) lange Dialoge geschieht.
Man wartet immer auf das Ende, und nur einmal kommt es, die anderen Male davor geschieht wieder irgendwas, so dass die Story wieder weiter geht. Ich fand nach folgenden Geschehen hätte auch Schluss sein können:

Spoiler zum Lesen Text markieren


1.Nachdem Zerstören des Wegweisers und der Klärung, dass der Zettel noch ganz ist.
2.Nachdem sie heraus gefunden haben, wer ??? wirklich ist.
Aber ich denke im Buch ist es auch nicht anders und daran hielten sich ja die Produzenten.

Und als dann das Ende kommt, kommt dieses Ende. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Schrecklich und kitschig noch dazu. Schade, denn sonst fand ich die Musikuntermalung passend. Dieses Ende setzt allem die Krone auf.

Auch ein paar kleine Filmfehler sind den Produzenten unterlaufen. So rasiert sich Tom Hanks zum Beispiel in einer Szene und bei der einen Einstellung hat er noch jede Menge Schaum im Gesicht, dann bei der anderen nicht mehr so viel. Oder dann kommt auch bei einer Szene aus dem Nichts ein Klebestreifen wieder an seinen angestammten Platz.

Alles in Allem ein netter Film mit netten Verschwörungstheorien, jedoch ist dieses Thema langsam mal ausgelutscht. Die Schauspieler überzeugen, auch wenn man sie manchmal besser in Szene setzten hätte können.
Daher 3 von 6 Sternen


[Editiert von UniversimAc am 2006-05-20 13:13:53]

Son Goku

Hab das Buch nicht gelesen, fand aber den Film recht gut. Das dieser Film bzw. das Buch nichts neues ans Tageslicht bringt, war von anfang an wohl klar! Da stellt sich doch schon manchmal die Frage was die Leute so erwarten!! Die grosse Enthüllungshow in einem Hollywood-Streifen (Buch)??

Die Schausspieler waren ausnahmslos 1A! Die Story wurde gut rübergebracht, und die Auflösung am Schluss war auch nicht mal ganz so schlecht! Im Grossen und Ganzen ein spannender, interessanter Film.

Rubberduck

Also ich muss sagen das ich nicht viel von Kritik allgemein halte, ich gehe meistens selber in den Film und bilde mir mein eigenes Urteil und dieser Film ist auf jeden Fall sehr gut gelungen, denn:

1. Super Schauspieler und super Leistung
2. Musik von Hans Zimmer, passt 1A und is super gelungen
3. Man glaubt es kaum, aber dies ist ausnahmsweise mal eine gute Filmumsetzung eines Buches, im Gegensatz zu beispielsweise Harry Potter..
4. Der Film ist spannend aufgebaut und es wird so gut wie nie langatmig oder gar langweilig
5. Die Schauspielplätze wurde realistisch gewählt und alles kommt glaubhaft rüber
6. Audrey Tatou, must I say more? ;)

psg

The Da Vinci Code oder: Robert Langdon and the Holy Grail

Der schon lange angekündigte "The Da Vinci Code". Der Thriller des Jahres? Der Film des Jahres?

Wohl kaum. Auch ich war ein wenig enttäuscht und meine Erwartungen waren wirklich nicht gross. Obwohl man natürlich allen Grund dazu haben kann:
Eine dankbare Romanvorlage, eine hochkarätige Besetzung, ein Regisseur, der sein Handwerk versteht, tolle Originalschauplätze und ein Riesenbudget!

Zuerst einmal möchte ich ein paar Worte über die Besetzung verlieren.
Von Tom Hanks war ich richtig enttäuscht. Dass ein so guter Schauspieler in solch einer Rolle nicht überzeugen kann, hätte ich mir nun wirklich nicht gedacht. War das der Fehler von Howard? Schliesslich pflegte er zu sagen: "Tom ist jemand, dem man gern beim Denken zusieht. Er macht Robert Langdon automatisch glaubwürdig". Automatisch geht meiner Meinung nach nichts bei der Schauspielerei. Ja, hier ist der Beweis. Denn Tom Hanks beim Denken zuzusehen war wirklich alles andere als spannend. Das soll ein Harvard-Professor sein?
Ausserdem schaute er immer mit diesem Blick in die Kamera, der uns irgendwie sagen will: "Ich weiss nicht, ob das ein guter Film wird..".

Audrey Tautou kommt da ihrer Figur schon ein wenig näher. Ihr nimmt man die unwissende Sophie eher ab. Grosse Augen macht sie dann, wenn Langdon wieder etwas von Jesus, oder weiss der Teufel was alles, erzählt.
Diese Rückblenden sind dann auch etwas vom Langweiligsten des Films.
Was war da die Absicht von Howard? Szenen aus längen vergangener Zeit zu drehen um ein bisschen mit dem Budget zu bluffen? Hat man erst einmal begriffen, dass man sich jetzt plötzlich im alten Rom befindet, sind die Szenen nämlich schon wieder vorbei und vom Off-Text hat man sowieso herzlich wenig verstanden.

Jean Reno spielt überzeugend, geht aber im Ganzen etwas unter.

Mein Lob gilt Sir Ian McAllen, weil er sich einfach perfekt für die Rolle eignet und nebenbei noch allen anderen die Show stiehlt. Auch Paul Bettany als Silas ist sehr gut besetzt und spielt die düstere Gestalt gekonnt. Alfred Molina ist eigentlich immer einen Kinoeintritt wert, aber seine Auftritte hier sind einfach lächerlich kurz.

Allgemein hatte ich den Eindruck, dass die Schlüsselszenen kürzer sind als die schon erwähnten "Ja-wir-haben-es-jetzt-gehört"-Szenen um Magdalena und co. Schade.
Ich hätte mir gerne eine längere Verfolgungsjagd oder einen längeren Showdown mit dem "Teacher" gewünscht. Der Schluss ist einige Minuten zu lang und an manchen Stellen unerträglich kitschig.

Dass die Spannung an vielen Stellen fehlt ist vor allem Zimmers todlangweiliger Musik zu verdanken.

So jetzt aber einmal genug gemeckert. Unterhalten habe ich mich nämlich. Spannend waren meistens die Szenen mit Silas oder Teabing. Das ganze ist, wie schon erwähnt, schön gefilmt. Der Schnitt war auch ganz gut.
Da ich das Buch gelesen habe, war es auch interessant zu sehen wie zum Beispiel die Temple Church aussieht. Spannende Szenen und gute Dialoge gibt es also durchaus.

Fazit: Wer das Buch gelesen hat, wird sicher ein wenig enttäuscht sein, da der entstandene Film im Kopf während des Lesens um einiges spannender ist als das hier. Wer das Buch nicht gelesen hat wird nicht ganz folgen können, denn das war schon für mich manchmal relativ schwierig. Trotzdem wird man einige schöne Szenen zu sehen bekommen und an manchen Orten seinen Spass haben.
Ron Howard gehört für mich aber definitiv nicht ins Thriller-Fach.

3.5 Sterne

muri

In Italien schlägt der Film ein wie eine Bombe:

http://entertainment.tv.yahoo.com/entnews/va/20060521/114819577500.html

db

Zitat muri (2006-05-21 14:33:24)

In Italien schlägt der Film ein wie eine Bombe:

und gleichzeitig verbrennen die Politiker die Bücher von "Da Vinci Code"
http://www.20min.ch/news/ausland/story/10338224

Ejup Bayrami

Mich würde gerade mal interessieren, welcher Trailer vor Da Vinci Code gezeigt wird? Eventuell der Trailer zu Casino Royale, oder freue ich mich da schon zu früh?

db

Zitat Ejup Bayrami (2006-05-21 15:51:50)

Mich würde gerade mal interessieren, welcher Trailer vor Da Vinci Code gezeigt wird? Eventuell der Trailer zu Casino Royale, oder freue ich mich da schon zu früh?

jup dieser wurde in Zürich gezeigt.

Ejup Bayrami

Danke für die Antwort!
Jetzt freue ich mich ja richtig auf heute Abend! 😄

dienchen

Hab dann heute endlich "The Da Vinci Code" gesehen...
Ich kann nur sagen, dieser Film ist absolut genial!
Habe selten so einen guten Film gesehen. Auch wenn viele sagen, der Film sei es nicht wert ihn sich anzusehen, ich bin der Meinung, dass er einfach nur klasse ist!

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Die Geschichte um Maria Magdalena, ihre Überreste, Jesus Christus vielleicht nur ein einfacher Mensch und die Erbin jenes Messias!

Ich bin fasziniert! Kann verstehen, warum der Film so umstritten ist. Auch wenn die Geschichte, nicht jenen Glaubens der katholischen Kirche entspricht, ist es doch interessant, eine Möglichkeit vorgesetzt zu bekommen, die so strikt abgestritten wird.

Am allerbesten ist die Szene...

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...als Robert Langdon an der Glaspyramide vor dem Louvre auf die Knie geht, vor den Gebeinen Maria Magdalenas (oder besser gesagt über ihr😊).

Und dazu dieser ergreifende, mitreissende und gewaltige Score😊...Boah, das haut einen weg!
Ne ehrlich, der Film war super gut. Meine Freundin hatte einige Verständnisprobleme, ich konnte mir zum Glück mit meinem Vorwissen (Doku, wie oben bereits genannt) weiterhelfen. Also man sollte wohl nicht ganz unvorbereitet den Kinosaal betreten.
Aben in Endeffekt: Film ist absolut sehenswert! Regt exrem zu Denken an und ist trotzdem spannende Unterhaltung!

nd

The Da Vinci Code hat mich überzeugt. Der Film ist gut gemacht, die Schauspieler sind erste Sahne, der Soundtrack ist ein Genuss... sehr sehens- und empfehlenswert!

Ich wurde von Tom Hanks & Co. sehr gut unterhalten - habe mich im Kinosessel wohl gefühlt - und obwohl ich das Buch gelesen hatte und folglich die "Lösung" kannte, war ich auf den Ausgang des Films gespannt.

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