Bug (2006)

Agnes (Ashley Judd) arbeitet in einer Lesbenbar und wohnt in einer schäbigen Abstiege, die einst ein Motel war. Ihr gewalttätiger Mann wurde eben auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, Agnes fürchtet, dass er sie aufsuchen wird. Die unaufhörlichen, anonymen Telefonanrufe tragen auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Als eines Tages eine Freundin einen Typen namens Peter (Michael Shannon) anschleppt, bietet Agnes ihm an, bei ihr zu übernachten. Peter ist ein komischer Kerl, ein Einzelgänger und Golfkriegsveteran, der scheinbar besessen davon ist, dass er immer wieder von Insekten heimgesucht wird.

Trotzdem sieht Agnes in Peter mehr als nur einen Freund und landen schliesslich im Bett. Peters Zustand wird aber immer schlimmer und bald versieht er das Zimmer mit allerlei Insekten feindlichen Behältnissen, chemischen Zusätzen und untersucht die Viecher mit einem Mikroskop aus einem Chemiekasten. Er erzählt wie er in einem Militärkrankenhaus als Versuchsobjekt missbraucht worden sei und scheinbar irgendetwas in sich rumträgt, das ihm die Ärzte eingepflanzt haben sollen. Agnes beginnt nach und nach Peters Geschichten Glauben zu schenken, bis sich die beiden total von der Aussenwelt abschotten. Als Peters Arzt aufkreuzt, eskaliert die Sache. [pb/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
102 Minuten
Produktion
, 2006
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 01:17

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Kommentare Total: 4

lutzefutz

"Etwas" gestörter Film über zwei verquere Fälle! Habe das Ende auch nicht so ganz kapiert?
Man muss regelrecht aufpassen, dass man sich nicht selbst bei denen ansteckt mit Ihrer Psychose (Psychose: oder eben nicht?)!
Auf jeden Fall Tolle Schauspieler-Leistung!

pb

Zitat db (2007-12-25 22:41:58)

ehrlich gesagt hatte ich recht grosse Erwartungen an Bug. Der Trailer versprach ein recht intensives Stück Horror

wie geschrieben: Bug ist kein horrorfilm! und da es eine bühnenadaption ist, ist auch die art und weise der umsetzung nachvollziehbar.

db

ehrlich gesagt hatte ich recht grosse Erwartungen an Bug. Der Trailer versprach ein recht intensives Stück Horror welches mit sehr guten Schauspielern besetzt ist. Was letztendlich geliefert wurde, kam zum grösstenteils sehr Spannungslos daher und entwickelt sich dann mehr und mehr in eine Richtung, welche weder nachvollziehbar noch irgendwie interessant ist.

Ja es wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet und man hat danach doch recht zu diskutieren, um was es da eigentlich gegangen ist. Mir wurde es jedenfalls langweilig und am Ende fragte ich mich nur noch "was sollte das gerade."

Daher sicher gute Schauspieler, gute Kameraführung, aber ansonsten eine kaum nachvollziehbare Story langweilig präsentiert und zwei drei recht intensive Momente, mit einem flammenden Finale.

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