The Black Dahlia (2006)

Jedem Menschen stehen laut Warhol bekanntermassen fünfzehn Minuten Berühmtheit zu. Für Elizabeth Short (Mia Kirshner) gibt's allerdings mehr als die übliche Viertelstunde, seit Tagen schon ziert sie die Titelseiten aller Zeitungen in Los Angeles. Dieses Privileg musste sie sich aber mit dem Tod erkaufen. In zwei Hälften geteilt, ausgeblutet, die inneren Organe entfernt und mit einem ins Gesicht geschnittenen Grinsen wurde sie in der Wiese eines verlassenen Grundstücks gefunden.

Dafür, dass die beiden Cops und Ex-Boxer Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Bucky Bleichert (Josh Hartnett), alias Mr. Fire und Mr. Ice, mit einem spektakulären Schaukampf dafür sorgten, dass das Polizeidepartement zu zusätzlichen Geldern kam, werden sie mit einer Beförderung zu Fahndern der Mordkommission belohnt. Wie dutzende Kollegen wird das Duo natürlich bald auf den Fall mit höchster Priorität in diesen Tagen angesetzt: Den Mord an der Schwarzen Dahlie, wie die Schöne mit den dunklen Haaren und der Blume darin mittlerweile von der Presse genannt wird. Das brutale Verbrechen bringt aber auch den Alltag der beiden gehörig durcheinander. Bevorzugt verbringen sie ihre Feizeit nämlich zu dritt zusammen mit Lees Freundin Kay (Scarlett Johansson), die sich allerdings nicht nur von Mr. Fire angezogen zu fühlen scheint. Während Lee eine beängstigende Obsession für das Opfer entwickelt, macht Bucky die Bekanntschaft von Madeleine Linscott (Hilary Swank), einer Tochter aus reichem Haus, die der Toten verblüffend ähnlich sieht und auch mehr mit ihr zu tun gehabt hat, als ihr jetzt lieb ist.

Die blonde Kay scheint ihre geliebten "Supercops" an schwarzhaarige, geheimnisvolle Frauen zu verlieren, währenddessen Lee und Bucky dem Mörder immer näher und näher kommen. [mazemaster/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
121 Minuten
Produktion
, , 2006
Kinostart
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Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 02:23

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Kommentare Total: 7

El Chupanebrey

Der Film ist ganz ok, auch wenn er mir durch die vertrackte Story leicht aufgebauscht vorkommt. Aber er ist gut gespielt und besticht durch eine schöne Ausstattung und atmosphärische Bilder.
3,5

Ghost_Dog

guter film, kann unterhalten, wenn auch die cast etwas seltsam besetzt ist, der swank nimmt man die rolle nicht ab, und hartnett ist einfach zu weinerlich und nett für die cop-rolle.

Chemic

An der Story liegts nicht das Black Dahlia als eher mittelmässiges Werk daher kommt. Ellroys Geschichte bietet einiges an Spannung, Begierde und ein hohes Mass an Brutalität, so wie man das von Ellroy erwarten kann. Nur wird einem leider ziemlich schnell klar wie der Hase läuft so dass sich überaschende Storytwist in Grenzen halten. Die Inzenierung der Geschichte mit gut gemachten Rückblenden fand ich aber ganz gut gewählt und verpasst der Story schon den eigentlichen gewollten grausamen Touch, obwohl wie angesprochen am Schluss viel unfreiwillige Komik vorkommt.

Nur filmisch ist das ganze gar lahm umgesetzt. Das fängt damit an das der ganze Look zu künstlich und zu sterill für diese Zeit wirkt, aufwändig aber halt doch zu unreal. LA Confidental gefiel mir einiges besser. Der Cast hebt sich auch nicht gerade mit Meisterleistungen hervor. Swank ist ne Fehlbesetzung und zieht schon mal aus optischen Gründen nicht als Femme Fatale, Scarlett ist blass und muss nichts zeigen, schade (die Girls hätten besser ihre Rollen getauscht). Josh Harnett ist einfach nicht der Typ für harte Coprollen. Einzig Aaron Eckhardt spielt seine Rolle solide und glaubwürdig.

Fazit: Mittelmässige Verfilmung eines durchaus guten Buches.

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