Art School Confidential (2006)

Art School Confidential (2006)

Der junge Jerome (Max Minghella) hat es geschafft - er darf an die Kunstschule. Er hat zwar noch keine klare Vorstellung von seinem Stil und seinen Talenten, lebt aber mit der Überzeugung, dass er als kreativer Kulturschaffender beim anderen Geschlecht ungleich besser ankommt als etwa in der Funktion eines U-Bahn-Schaffners.

Kaum angekommen taucht Jerome an der Kunsti in eine Welt ein, in der Extrovertierte, Perverse, Frustrierte, Verklemmte und Verschrobene den Ton angeben - kaum ein Wesen vor Ort, das nicht einen schweren Ziegel an der Waffel hätte und auch noch stolz wäre darauf. Die Ausnahme zur Regel bildet die hübsche Audrey (Sophia Myles), welche nicht nur unseren Helden bezirzt, sondern zum grossen Vergnügen der Allgemeinheit auch noch als Aktmodell arbeitet.

Doch schon bald wird das Affenhaus von einer Mordserie überschattet - und die Suche nach dem Mörder oder der Mörderin entpuppt sich als äusserst schwierig, denn ob mit oder ohne Motiv: zuzutrauen wäre ein solches Verhalten hier fast jedem. [juz/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
102 Minuten
Produktion
2006
Links
IMDb, TMDb
Thema
Teilen
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen

Kommentare Total: 3

euros

Die Art von Humor des Films gefällt mir sehr gut.
Wirklich negativ ist das total klischeehafte der Rollen, imho bestand dazu keine filmische Notwendigkeit.Storytechnisch ist das Ganze sehr dünn, so ein Mickercomic bietet eben keine idealen Drehbuchvoraussetzungen.

rm

Zitat juz (2006-09-11 07:30:00)

Wer sich an die Kunsteskapaden von Claire Fisher in der HBO-Serie Six Feet Under erinnert, weiss ziemlich genau, wie Art School Confidential funktioniert und auch in etwa, wie lustig er ist.

An die liebe Claire musste ich beim Trailer gucken auch gleich denken.
Schade, dass der Film keinen Schweizer Verleiher hat.

juz

Filmkritik: Talentschuppen oder Tollhaus

Kommentar schreiben