Tsotsi (2005)

Die Slums der südafrikanischen Stadt Johannesburg sind das Zuhause von Tsotsi (Presley Chweneyagae). Das Leben auf der Strasse hat Tsotsi abgestumpft, nur Instinkt und Impuls leiten ihn. Mit dem Recht des Stärkeren hat er gelernt sich durchzusetzen. Längst hat er seine Vergangenheit und selbst seinen richtigen Namen vergessen. "Tsotsi" bedeutet im Strassenslang des Ghettos einfach "Schläger" oder "Gangster".


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5.5 Sterne 

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Film-Informationen

Französischer Titel: Mon nom est Tsotsi

Drehorte: Grossbritannien, Südafrika 2005
Genres: Crime, Drama
Laufzeit: 94 Minuten

Kinostart: 11.05.2006
Verleih: filmcoopi

Regie: Gavin Hood
Drehbuch: Athol Fugard, Gavin Hood
Musik: Paul Hepker, Mark Kilian

Darsteller: Presley Chweneyagae, Terry Pheto, Kenneth Nkosi, Mothusi Magano, Zenzo Ngqobe, Zola, Rapulana Seiphemo, Nambitha Mpumlwana, Nonthuthu Sibisi, Ntuthuko Sibisi, Jerry Mofokeng, Ian Roberts, Percy Matsemela, Thembi Nyandeni, Owen Sejake, Israel Makoe, Sindi Khambule, Benny Moshe, Bheki Vilakazi, Craig Palm

» The Internet Movie database (IMDb)


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8 Kommentare

Zitat Ghost_Dog (2007-02-11 21:59:48)
Zitat Markus (2007-02-11 21:41:37)

In Sachen Ghetto-Filme gibt es weitaus besseres.


interessiert mi jetz aber, an welche streifen konkret hassu da gedacht?


- City of God
- The Corner
- City of Men
- The Wire

Alles weitaus besser. Sind zwar nicht alles Filme, aber ich bin der Meinung, dass das Thema 'Überleben in den Slums' nicht in 90 Minuten vom Tisch sein muss/kann.

Zitat Markus (2007-02-11 21:41:37)

In Sachen Ghetto-Filme gibt es weitaus besseres.


interessiert mi jetz aber, an welche streifen konkret hassu da gedacht?

Ganz okay der Film. Aber doch etwas zu flach um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

In Sachen Ghetto-Filme gibt es weitaus besseres.

Man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Schade, sehr schade.

» Das OutNow.CH-Interview mit den Hauptdarstellern

Kindesraub - ungewollt. Nicht von einem liebesbedürftigen Mädchen, sondern von einem Gang-Führer.
Und er sorgt sich um Kinderscheisse, Fliegen, Papier-Ersatzwindel - um ein süsses Mädchen, die ihre Muttermilch mit dem Balg teilt.
Und unterliegt dem freundlichen Duell des Vaters - nämlich der Aufforderung, die Sorge für das Kind wieder der Echt-Mutter abzugeben - die Polizei, die sich zurückhält; aber auch der Reichtum einer Farbigen-Familie (und deren Sorge um Sicherheit und Schutz und gerade deren Erlebnis der Gewalt)...

Auch wer Südafrika-Romane kennt - ich habe noch nie so starke Bilder gesehen, von Röhrenhütten für Blagen, die sky-line der townships bei Nacht, die Schwärze der Haut, das Wellblech (das ich nur aus der ersten Nachkriegszeit kenne), eine lange Ahle als geräuschlos besitalisches Tötungsinstrument - aber, als als Überblendende: die Fürsorge der Mütter, die dort noch gelingt!