Morgen, Findus, wird's was geben - Pettson och Findus 3: Tomtemaskinen (2005)

Morgen, Findus, wird's was geben - Pettson och Findus 3: Tomtemaskinen (2005)

Oder: Lauser auf 4 Pfoten

Ich hab doch gar nix gemacht!

Ich hab doch gar nix gemacht!

Pettersson, ein älterer Mann mit Vollbart, lebt in einer Hütte. Zusammen mit seinem aufgeweckten und verspielten Kater Findus erfindet der Mann Maschinen, Geräte und sonstiges Zeugs für den Alltag. Als Findus von den Kindern im Dorf zu hören bekommt, dass am Heiligabend der Weihnachtsmann kommt und Geschenke bringt, will er, dass dieser Mann mit weissem Bart auch zu ihm kommt und was mitbringt.

Bereit für den kalten Spass

Bereit für den kalten Spass

Pettersson verspricht, dass der Weihnachtsmann dieses Jahr auftauchen wird. Er selber kann sich aber nicht verkleiden, weil Findus das sofort merken würde. So sieht sich der alte Mann gezwungen, eine Weihnachtsmann-Maschine zu erfinden, um dieses Problem zu lösen. Denn Findus will nie wieder Weihnachten feiern, wenn der Weihnachtsmann nicht kommen sollte.

Als dann aber seltsame Dinge im Haus passieren und sogar die Mucklas (kleine Wesen, die unter dem Bett leben) dieses Mal nichts dafür können, scheint es fast so, als ob der Weihnachtszauber im Haus Einzug halten würde. Sollte die Maschine wirklich den Weihnachtsmann hervorzaubern können? Oder kommt gar der Echte? Aber den gibts doch gar nicht... Oder doch?


Film-Rating

Der dritte Film um Pettersson und Findus beschert dem, überwiegend sehr jungen, Kinopublikum eine schöne Weihnachtsgeschichte um Freundschaft, Wünsche und Wunder. Den kleinen Kater Findus finden besonders die jungen Zuschauer lustig und niedlich. Ebenso die Kleinen Fantasiefiguren, Mucklas gennant, die alles von Pettersson klauen, sind ganz lustig. Sie tauchen im Film immer wieder auf. Mal im Schlaf neben Findus oder dann beim Putzen. Sie leben in einem Dorf unter dem Haus und haben sogar ein Museum mit den gestohlenen Knöpfen, Schrauben und anderen Gebrauchsgegenständen eröffnet. Dieses wird ausserdem streng bewacht, wie Findus feststellen musste.

Die Geschichte vermag allerdings nicht die ganze Zeit zu fesseln und lässt den einen oder anderen kleinen Zuschauer schon mal unruhig auf dem Platz umherrutschen. Aber die Ideen und Erlebnisse bringen den Kinogänger immer wieder zurück zum Schmunzeln. Besinnlichkeit ist angesagt, wenn zum Beispiel eine Schneelaterne aus Schneeballen gebaut wird und wenn diese am nächsten Morgen geschmolzen sind, soll der Weihnachtsmann die darin enthaltenen Wünsche erhalten.

Der Auftritt des etwas verwirrten Pöstlers ist ebenfalls recht lustig. Dort lernt Findus dann auch eine neue Sprache, das Wurstisch. Wenn der Pöstler und der Kater mit dem Mund voller Würste sprechen, findet der Nachwuchs dass zum kugeln.

Der Film kommt ganz ohne Gewalt aus. Es gibt ein paar Szenen, die für die empfindlicheren Zuschauer etwas gruselig sind, aber ganz schnell vorbei gehen. Die diversen Stimmungslagen von Findus übertragen sich schnell auf die ganz Kleinen, welche mit dem Kater leiden und sich auch mit ihm freuen. Für den (erwachsenen) Begleiter gibt es ab und zu ein Schmunzeln und ein wenig Weihnachtsstimmung kommt auf, doch der Film ist weniger für die grösseren Kinobesucher geeignet. Wer noch nicht alt genug für Cars ist, kann sich Morgen Findus wirds was geben ohne Probleme anschauen. Die ganz Kleinen gehen begeistert nach Hause und erzählen auch am nächsten Tag noch vom Erlebten.

Im Vergleich zu Oh wie schön ist Panama und dem Urmel aus dem Eis fehlt aber etwas, was ihn vor allem gegen den Film mit der Tigerente nicht ganz so unterhaltsam aussehen lässt.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.5

 

03.11.2006 / tam

Community:

Bewertung: 3.3 (2 Bewertungen)

 

 

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