Munich (2005)

Munich (2005)

München
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  3. 164 Minuten

Kommentare Total: 47

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rm

Filmkritik: Mossad's Five

Paganini

Munich ist ein wirklich spannender Film. Man fiebert richtig mit mit den Hauptfiguren. Munich ist nichts für zarte Gemüter, denn die Thematik an sich ist schon recht bedrückend und gewisse Szenen gehen schon ziemlich nahe an die Grenzen des guten Geschmacks.

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Namentlich die ermordung der Holländerin oder die Sex-Szene am Schluss als Avner während dem Akt in gedanken bei dem Geiseldrama ist und einen ziemlichen Psychoblick drauf hat....

Alles in allem aber ein sehr guter Film!

olympicus

Im Grossen und Ganzen kann man getrost sagen, dass Munich ein gelungener Film ist, obwohl an den 165 Minuten das eine oder andere hängen bleibt. Es ist ein schwieriger Film zu einem noch schwierigeren Thema. Auch dem Zuschauer wird die Zähflüssigkeit des Films (gemeint ist nicht der Rythmus) etwas Kopfschmerzen bereiten. Ich kann auch gut verstehen warum der Film in Amerika wenig Umsatz gemacht hat und werde nicht erstaunt sein, wenn dies in Europa nicht der Fall sein wird, obwohl der Film wie gesagt sehr gut ist und wohl auch den einen oder anderen Oscar einheimsen wird (Kamera, Regie evtl. auch Eric Bana)
Eine Frage noch zum Abschluss: Wer denkt schon an ermordete Sportler während dem Sex???

muri

Wahrhaft ein Film der unter die Haut geht. Die Anfangsphase ist erschreckend und ich kam kaum zum atmen. Als dann die fiktive Handlung einsetzt, wird das Tempo ein bisschen gedrosselt, bleibt aber verdammt spannend und interessant.

Eric Hulk Bana spielt herausragend und man fühlt mit ihm. Mich würde es nicht wundern, wenn da eine Oscarnominierung rausschauen würde.
Neo-007 Daniel Craig macht sich gut, wie auch Geoffrey Rush und alle anderen (un-)bekannten Gesichter.

Schlussendlich ists ein Film geworden, der recht bedrückt, stellenweise extrem unter die Haut geht und der mir sehr gut gefallen hat.

Markus

Unser lieber Wolfram Knorr hat einen recht interessanten Artikel in der Weltwoche zum Film.

Mal sehen...Ich warte glaub ich auf die DVD. Billiger 😉

papp

hätte wirklich gern gewusst wieviel von "patriotes" gekupfert ist ?

db

Zitat Markus (2006-01-26 22:45:30)

Mal sehen...Ich warte glaub ich auf die DVD. Billiger 😉

frage mich wo du ins Kino gehst, also ich zahle nur 16.- oder 12.- must ne weile warten, bis die Munich DVD so billig ist 😉

Markus

Zitat Skynet (2006-01-26 22:53:22)
Zitat Markus (2006-01-26 22:45:30)

Mal sehen...Ich warte glaub ich auf die DVD. Billiger 😉

frage mich wo du ins Kino gehst, also ich zahle nur 16.- oder 12.- must ne weile warten, bis die Munich DVD so billig ist 😉

Ach was 😉 Einmal Kino 20 Stutz. Wenn ich für einen Film 30 Batzen zahle, ist das ok, weil ich ihn mir dann mehrmals ansehen kann ohne nervige Teenager im Rücken (man hat nie eine Schrottflinte, wenn man eine braucht) und vor allem wenn ich will...

sj

So realistische Szenen in denen Menschen sterben habe ich noch nie gesehen - schockierend.

Für mich war der Film total zu lang. 30 Minuten weniger wäre mehr gewesen. Auch die Flashbacks von Bana fand ich doof. Er war beim Attentat nicht dabei also warum soll es ihn so mitreissen (Bettszene).

muri

...Weil die Herrschaften dieser Länder eine andere Beziehung zum Heimatland haben, als wir. Jeder tote Israeli ist auch ein Teil von einem selber...

sj

... das sagt der Film. Ich fands übertrieben und unglaubwürdig. Stellenweise könnte man gleuben Mr. Hulk wäre selber vor Ort gewesen...

muri

Wenn ein Attentat auf eine Schweizer Olympiadelegation verübt wird und du mit der Eliminierung der Feinde dahinter beauftragt werden würdest, während deine Frau ein Kind bekommt, würdest du glaubs auch ab und zu mal an das Attentat denken. Ob das jetzt beim Sex ist oder beim Frühstück, sei dahingestellt.

db

Munich - überlang - spannend - brutal

So, konnte mir das neue "Meisterwerk" von Steven Spielberg doch nicht entgehen lassen, und nachdem ich in den vergangenen Wochen den Trailer 8 Mal im Kino sah, war ich noch gespannt, was da politisch für solche Diskussionen sorgte. Zwei Stunden später kann ich zwar nicht ins Jubelgeschrei einstimmen, aber bin trotzdem beeindruckt von dem was ich gesehen habe.

Nach den anfänglichen Originalaufnahmen (nehme ich an) geht der Film fliessend in den Plot der 4 Israelischen Rächer über, die sich aufmachen um die 11 Verantwortlichen zu ermorden. Nach dem amüsanten betonen, dass sie Quittungen mitbringen müssen von ihren Ausgaben vom Geld das offiziell gar nicht existiert, geht die Jagd los. Anfänglich hat das aus den unterschiedlichsten Breichen zusammen gewürfelte Team zwar noch recht Mühe, kommt dann aber immer mehr in Fahrt und wird von Ziel zu Ziel besser. Während sie immer mehr Kontakte zu Informanten knüpfen.

Munich wird dem Genre Actionfilm irgendwie nicht wirklich gerecht, dafür geschieht über weite Strecken zu wenig, ich würde es eher im Bereich der Dokumentationen einordnen. Eine Dokumentation, die nicht nur sehr kalt sondern auch realistisch daherkommt und sich nicht unnötig in Watte packt. Wenn geschossen wird, fliesst Blut, wenn eine Bombe hochgeht, liegt kein schwarzangemalter Körper irgendwo herum. So ist der Blutgehalt auch recht hoch, ist aber bei weitem kein ständig präsentes Element. Die Politische Seite des Films kommt auch nicht zu kurz, und oft sprechen die Charakter über die Rechtfertigung ihrer Mission und so schreckt der Film auch nicht dafür zurück die Probleme vom nahen Osten beim Namen zu nennen und dabei beide Seiten gleich zu belasten.

Negative Aspekte hat der Film sicher, einerseits ist er enorm lang und wirklich träge, vor allem nach dem grossen Massacker selber. Zusätzlich kommt noch dazu, dass Spielberg um wohl den Realismus mehr zu betonen grösstenteils auf einen Soundtrack verzichtet hat, und einfach die Bilder wirken lässt. Meiner Meinung nach verliert der Film jedoch viel an Atmosphäre, dafür kann er so andere Szenen viel feiner Betonen als es sonst möglich wäre. Was aber auch gefehlt hat, ist eine Zeitangabe und etwas Hilfe zum Orientieren. Wo sind sie jetzt, wie lange sind sie jetzt schon dran etc, hätte noch etwas mehr Realismus in den Film gebracht und es auch leichter gemacht dem Film zu folgen.

Fazit: Munich ist sicher kein Film für einen fröhlichen Abend, er ist lang aber auch realistisch und sehr gut Gespielt. Keine leichte Kost und auch Dialoglastig aber eine solide Leistung wie man es von Altmeister Steven Spielberg erwarten kann und wer Qualität sehen will ist hier sicher an der richtigen Stelle.

rm

Zitat sj (2006-01-27 08:07:00)

Er war beim Attentat nicht dabei also warum soll es ihn so mitreissen (Bettszene).

Solche Flashbacks von Ereignissen, die der Flash Gebackene gar nicht nicht selber erlebt hat, gibt es öfters bei Spielberg. So gesehen wäre der ganze Saving Private Ryan Habakuk. Der Senior Ryan hat am Massengrab sein Flashback, das ihn direkt an die Omaha Beach zu seinen Mitsoldaten bringt, die ihn eigentlich erst Wochen später finden werden...

hockeyfreak

Endlich mal wieder ein guter Spielberg Film! Kann leider nicht endlos darüber schwärmen, da mir die Spannung in der zweiten Häfte einwenig abhanden kam, aber alles in allem ein guter Film! Vorallem die Szenen in den verschiedenen Städten, oder die kleinen Witze zwischen drin waren sehr gut!
Ein Film den sich jeder anschauen sollte, aber sicherlich kein Film fürs leichte Gemüt!

lafrecciablu

München ist ein Film, der mich mit einem ambivalenten Gefühl entliess. Auf der einen Seite will ich ihn mögen, auf der anderen Seite kann ich es nicht ganz. Das Positive war sicherlich die Darstellerwahl, da ist man doch froh, dass man auch Schauspieler gecastet hat, die auch aus der entsprechenden Region stammen . Das Thema ist wohl hier das zweischneidige Messer. Die Vergeltungs-story um das Attentat verstehe ich nicht ganz bzw. was ist die Motivation für Spielberg, diese Geschichte zu erzählen? Will er hier ein geschichtliches Drama als Agenten-Thriller verkaufen oder geht es ihm um viel mehr? Wenn das letztere der Fall wäre, hat mir die Geschichte viel zu wenig gegeben.Da hat mir Paradise Now besser gefallen, obwohl man dies nicht vergleichen kann und soll.

MasMuri

Normalerweise geht man ins Kino ohne viel dabei zu überlegen und geniesst einfach das Ganze, aber bei diesem Film hörte ich einfach zu viele "häää?? Was isch Mossad??? wo sinds jetzt Plötzli??? warum gaht de jetzt idi Israelischi Botschaft???"

Ich hatte das Gefühl, das der Film, für Menschen die sich in diesem Thema nicht gut auskennen, zu schwierigg zum Teil war.

Aber ich persönlich fand die Botschaft im Film einfach Perfekt:

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Der Ganze Nahost, Terrorkrieg und all solches Zeug wird nie enden. All das ist Sinnlos... sieht man ja auch gut bei Eric Banas Charakterentwicklung( anfangs verdrängt er Gefühle und macht einfach was er muss, am Schluss kann er seine Gefühle auch nicht mehr kontrollieren..

Muri the second

papp

off topic😇
ist masmuri im lateinischen sinn = der männlichere
oder im spanischen sinn = der(noch)voluminösere zu interprätieren ?

MasMuri

😄 der voluminösere 😄

swisslover

der film muss man gesehen haben
genial

mazemaster

Spannend ist er wirklich der Munich, aber mir ging vieles zu glatt und wurde zu wenig ausgeführt.

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Ich meine, sie fragen einfach mal jemanden geben ihm einen Haufen Geld, der schickt sie zu jemandem weiter und dem geben sie noch mehr Geld, und schon kommen sie an alle Namen der Drahtzieher. Ausserdem sollte man von einem Mossadagenten und einem Terroristen erwarten können, dass sie sich auf zehn Meter im Pistolenduell treffen können. Überhaupt ist die Handlung zuweilen ziemlich fantastisch, -Palästinenser und Mossad im selben Versteck?-, so dass in Anbetracht des historischen Grundthemas ein etwas seltsamer Mix herauskommt, bei dem man sich die ganze Zeit fragen muss, war das jetzt wirklich so? Und ich bezweifle, dass das beabsichtigt ist.

Aber einfach so als Agentenfilm ist er tatsächlich sehr unterhaltsam!

papp

ist spielberg denn auch auf den "kleinen irrtum" mit Ahmed Bouchiki eingegangen ?

MasMuri

@PAPP

was meinst du damit?

papp

na der mossad hat seine arbeit damals so " gründlich " gemacht dass sie einen völlig unbeteiligten marrokanischen kellner in lillehammer, nur aufgrund gewisser ähnlichkeiten mit einem plo-funktionär, exekutierten.

GeMenRe

Endlich mal wieder ein realistischer Bondfilm. Nur arbeitete diesmal der nicht existente ehemalige Mossad-Agent mit Spectre zusammen - damals noch geleitet von Sir Hugo Drax, bevor er einen Moonraker stahl, weil einer seiner eigenen einen Defekt aufwies, wir kennen die Geschichte...

Sorry, aber ich kann diesen Film nicht ernst nehmen. 😎

Handwerklich gut gemacht aber irgendwie weniger Handlung als ein mittelmässiger Bond-Film. Anschlag 1, Anschlag 2, Anschlag x, etc.

Ich hatte kein Popcorn-Kino erwartet und wurde mit einem Action-Streifen belohnt, der gute 60 Minuten zu lange lief.

'tschuldigung, wenn ich eine andere Ansicht vertrete. Ich fand diesen Film jetzt halt kein Meisterwerk.

papp

klar, ist ja auch nicht von warner ...

ma

Ach was 😉 Einmal Kino 20 Stutz. Wenn ich für einen Film 30 Batzen zahle, ist das ok, weil ich ihn mir dann mehrmals ansehen kann ohne nervige Teenager im Rücken (man hat nie eine Schrottflinte, wenn man eine braucht) und vor allem wenn ich will...

Wegen solchen Couchpatatoes geht das Kino zu Grunde, was ich ziemlich traurig finde.

gargamel

nervige Teenager im Rücken

nein, darum (u.a.) geht das kino zugrunde...

Markus

Zitat ma (2006-01-31 13:08:35)

Ach was 😉 Einmal Kino 20 Stutz. Wenn ich für einen Film 30 Batzen zahle, ist das ok, weil ich ihn mir dann mehrmals ansehen kann ohne nervige Teenager im Rücken (man hat nie eine Schrottflinte, wenn man eine braucht) und vor allem wenn ich will...

Wegen solchen Couchpatatoes geht das Kino zu Grunde, was ich ziemlich traurig finde.

Ich bin Kunde und habe einen gewissen Anspruch an mein Filmvergnügen. Wird dies nicht erbracht, suche ich ein Substitut.

Teenager

Und würde das Faustrecht im Kino eingeführt, wäre ich da wieder voll dabei 😄😄

GeMenRe

Zitat papp (2006-01-31 12:38:55)

klar, ist ja auch nicht von warner ...

Ziemlich freche Aussage! Fand bspw. Geisha auch nichts besonderes und habe keine Mühe, deren Filme zu kritisieren...
...da du eh ein Problem mit mir zu haben scheinst, weil ich Skynet's Schreibe unterstützte, stört mich nicht, du gehst gerne auf die persönliche Ebene und ich unterhalte mich gerne über Filme - das ist halt nicht ganz das Gleiche. Ohne dir nahetreten zu wollen: Lass doch bitte in Zukunft solche Kommentare bleiben.

GeMenRe

Zitat papp (2006-01-30 22:25:47)

na der mossad hat seine arbeit damals so " gründlich " gemacht dass sie einen völlig unbeteiligten marrokanischen kellner in lillehammer, nur aufgrund gewisser ähnlichkeiten mit einem plo-funktionär, exekutierten.

Finde ich ein interessantes Detail - da ich von dieser Zeit persönlich nicht viel mitbekam, hätte ich sowas und mehr Background im Streifen gerne mitbekommen.

papp

Zitat GeMenRe (2006-01-31 17:45:57)
Zitat papp (2006-01-31 12:38:55)

klar, ist ja auch nicht von warner ...

Ziemlich freche Aussage! Fand bspw. Geisha auch nichts besonderes und habe keine Mühe, deren Filme zu kritisieren...
...da du eh ein Problem mit mir zu haben scheinst, weil ich Skynet's Schreibe unterstützte, stört mich nicht, du gehst gerne auf die persönliche Ebene und ich unterhalte mich gerne über Filme - das ist halt nicht ganz das Gleiche. Ohne dir nahetreten zu wollen: Lass doch bitte in Zukunft solche Kommentare bleiben.

inwiefern es sich anonym mit dem hintergrund urteilen lässt bleibt dir selbst überlassen... das alte lied "dessen brot ich ess..."
wieso sollte ich denn nen zusammenhang zwischen dir und skynet sehen ?
hilf mir mal auf die sprünge 😎

GeMenRe

Nun, die Jungs und Mädels von WB sind aufgeschlossen, was ihre Filme betrifft. Man/frau muss sie nicht alle lieben und Geschmäcker sind verschieden.

Schau, Terminator 3, den ich nicht wirklich hätte sehen müssen, war auch ein WB Film, wurde aber hierzulande von Buenavista vertrieben - mit all diesen querverlinkten Rechteproblemen dürfte ich gem. deiner Aussage nie was kritisches schreiben...
...deshalb schreibe ich hier über Filme und nicht über Studios...

...ich weiss, dass WB Mitarbeiter nicht jeden WB Film gut finden müssen.

Als Business versuchen sie, wie jeder Verleiher übrigens auch, die kaufkräftigsten Filme ins Kino zu bringen. Einzelne Filme werden auch dort als Direkt-auf-DVD verscherbelt. Sowas ist kein Entscheid eines einzelnen, sondern meist ein Entscheid auf Grund des Programmchefs und Votings durch interne Screenings und in Absprache mit (bei US Majors) ihrem Head Office.

Skynet: http://outnow.ch/forum/topic/5834 😉

Zurück zu Munich: Mir hatte der Film einfach zuwenig Fleisch am Knochen und der französische Kontaktmann war ein gutes Instrument, um all die logistischen Fragen schnell zu beantworten. Der Mossad selber erläuterte, dass es kein Problem sei, die Leute zu finden und dann bezahlt der "Chef" laufend einen Franzosen, damit der ihm die interessante Arbeit übernimmt. Als dann noch "Der Vater" auftauchte, sah ich mit mit Schirm, Charme und Melone konfrontiert und es half bei weitem nicht, dass der Vater dann auch noch von einem ehemaligen Bond-Baddie gespielt wurde, der zuletzt bei Ronin auftauchte...

Mich hätte ua. die damalige Verstrickung des KGB resp. CIA interessiert.

papp

michael lonsdale als bond-baddie zu bezeichnen ist bezeichnend.

wenn du infos (keine wahrheiten aber die sicht der anderen seite suchst):
http://test.france-palestine.org/article2358.html
http://www.albawabaforums.com/read.php3?f=5&i=380&t=380
http://www.mediamonitors.net/meshkin8.html

GeMenRe

Besten Dank für die fundierten und sehr interessanten Quellen!

Aprozz

So nun hab ich ihn auch gesehe. Am Ende muss ich sagen alles in allem ein guter Film. Spielberg war meiner Meinung nach zu Detail getreu!!! Ich meine damit, der Film wirkt sehr bedrückend, da man sieht wie die Leute sterben. Zuviel Blut und nackte Tote.

Munich hätte besser sein können wenn ein paar Szenen weg gelassen worden wären. Er legt mir zu viel Brutalität offen. Die Welt ist so wie so schon genug mit unschönem überzogen. Klar naive möchte ich auch nicht sein, aber ein Film braucht meiner Meinung nach etwas Positives.

Munich zeigt die Realität, das heisst Gewalt erzeugt gegen Gewalt und so dreht die Welt sich. Immer ein neuer Anschlag und ein Vergeltungsschlag. Einer muss einfach mal nein sagen und damit aufhören...

Fazit
Film gut gedreht, gute Schauspieler, jedoch zu blutig und zu lang...

[Editiert von Aprozz am 2006-02-02 00:14:38]

rm

Es wundert mich, dass es noch niemand erwähnt hat. Ayelet Zorer und Marie-Josée Croze sind busperiger als so manches Bond-Girl. Auch das macht die Qualität eines guten Agententhrillers aus. 😉

Son Goku

super genialer film!!
habe aber schon mal einen ähnlichen film im tv gesehen. kann mich aber leider nicht mehr erinnern, wie der hiess und vom wem gespielt...
für mich eine klarer favorit auf oscar-nominationen bzw. -gewinner.
aber 1 stern abzug dafür, wie sich die juden im ganzen film selbst bemitleiden. von allen verlassen und die einzigen auf der welt die ein gewissen haben. naja, daran erkennt man spielbergs wurzel..

papp

Zitat Son Goku (2006-02-05 18:24:05)

super genialer film!!
habe aber schon mal einen ähnlichen film im tv gesehen. kann mich aber leider nicht mehr erinnern, wie der hiess und vom wem gespielt...
für mich eine klarer favorit auf oscar-nominationen bzw. -gewinner.
aber 1 stern abzug dafür, wie sich die juden im ganzen film selbst bemitleiden. von allen verlassen und die einzigen auf der welt die ein gewissen haben. naja, daran erkennt man spielbergs wurzel..

es gibt 2, "la liste golda" handelt sich um die gleichen ereignisse
http://www.sunsetpresse.fr/imprimer_e.php?n_film=2
und dann "patriotes" erklärt die arbeitsweise des mossad mehr allgemein
http://imdb.com/title/tt0110796/

Ghost_Dog

sehr gelungener film, super bilder (wie immer bei kaminski/spielberg), eindrückliche sache.

einzig zu kritisieren: das ende scheint mir ein bisschen blauäugig zu sein...

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