Mistress of Spices (2005)

Mistress of Spices (2005)

Die Hüterin der Gewürze

Schon als Kind hatte Tilo (Aishwarya Rai) seherische Fähigkeiten. Nach dem Mord an ihren Eltern wird sie von einem weisen Grosi zur Gewürzfrau ausgebildet. Wie alle Mädchen aus derselben Klasse, weiss sie nach der Ausbildung Bescheid von Anis bis Zimt und wird in die Metropolen dieser Welt geschickt, um fortan in einer Art Apotheke der Gefühle für das spirituelle Wohlbefinden der Kundschaft zu sorgen.

Mit auf den Weg gibt's ein paar Verbote - quasi "The Rules of Spice Club". Erstens ist das Selbernaschen nicht erlaubt. Die Gewürze für die eigenen Interessen einzusetzen darf man nicht. Zweitens sollte der Shop niemals verlassen werden, denn die Welt ausserhalb des Gewürzladens ist Tabu. Ausserdem darf drittens die Haut von Fremden nicht berührt werden.

All diese drei Regeln einzubehalten wird für Tilo schwierig, als sie sich für den Töff fahrenden Doug (Dylan McDermott) zu interessieren beginnt. Auf die Gefahr hin, dass die Gewürze stinkig werden, widersetzt sie sich allen Auflagen. [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
92 Minuten
Produktion
, 2005
Kinostart
- Verleiher: Elite
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 01:58

Kommentare Total: 3

pps

Der Kritik kann ich mich wirklich nur anschliessen: What a stinker! Zwei wunderschöne Menschen, die sich mit Belanglosigkeiten als Hindernissen anschmachten, er mit fescher Strubbelfrisur und anbiederndem Pseudo-Rebellen-Töff und Mommy-Issues, sie mit einer unerträglichen Hauchstimme, die einen bei jedem Voice-Over die Wände hochgehen lassen.

Die latente Frauenfeindlichkeit des Filmes hat mich dann noch zusätzlich gestört - wieso ist es so selbstverständlich, dass sich die Frau nicht selbstverwirklichen kann? Wieso sollte sie auf alles verzichten müssen? In Anlehnung an die Gespräche der Hauptfigur zu ihren geliebten aber fiesen Gewürzen: Bad spices! Pfui!

lafrecciablu

Erstens mal danke für die filmkritik, die den nagel so ziemlich auf den kopf trifft (und funny zum lesen ist...)
dem ganzen hab ich echt nichts mehr zuzufügen... ausser, dass man den filmemachern wünscht, dass sie besser auf ihre zusammensetzung der einzelnen figuren geachtet hätten. die grundzutaten sind hier nämlich gar nicht mal so schlecht - einfach zu schlampig vermischt und was dabei herauskommt ist kein leckeres curry, sondern ein stinkendes asafötida. aber wir haben auch hier etwas gelernt, man kann mit gewürzen sprechen... also, beim nächsten einkauf besser hinhören ;-)

rm

Filmkritik: Ashs zweiter englischer Streich

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