A Lot Like Love (2005)

So was wie Liebe

A Lot Like Love (2005) So was wie Liebe

Oder: Söllemer oder söllemer ned?

Wo ist Walter?

Wo ist Walter?

Endlich hat's mal geklappt im Leben von Oliver (Ashton Kutcher). Nur wenige Blicke hat der biedere College Bubi gebraucht, um im Flugzeug von der schönen Emily (Amanda Peet) in den "Mile High Club" aufgenommen zu werden. Doch leider währt sein luftiges Glück nicht lange: Kaum gelandet, will die Gute bereits nichts mehr von ihm wissen und lässt ihn stehen. Alles was ihm bleibt, ist die Hoffnung, dass sie sich in sechs Jahren bei ihm melden wird. Dann, so hat er ihr versprochen, werde er sein Leben im Griff haben.

Doch es dauert "kaum" drei Jahre, bis sich Emily, welche sich inzwischen zu einer wenig erfolgreichen Schauspielerin gemausert hat, in ihrer Verzweiflung ihm meldet. Leider aber reicht es auch wieder nicht für mehr als eine Nacht. So ist es dieses Mal Oliver, der andere Pläne hat. Einen Tag später will er nämlich von L.A. nach San Francisco ziehen, um dort seinen Internet-Windelvertrieb zu lancieren.

In den darauf folgenden Jahren ("three years later", "six months later", "two years later",...) führt das Schicksal die beiden immer wieder zueinander. Doch immer scheint ihrer wachsenden Liebe (A lot like love) irgendetwas im Weg zu sein...


DVD-Rating

Wer When Harry Met Sally gesehen hat, der wird sich vorstellen können, wie A lot like Love ablaufen wird. Ein ewiges "schaffen sies oder nicht?" zwischen zwei Personen und das über einen Zeitraum von sieben Jahren. Was anfänglich recht lustig daherkommt, wobei vor allem die Frisuren zum grinsen anregen, entwickelt sich im Lauf des Films zu einer Serie von Wiederholungstätern, die es halt einfach nicht schaffen, die angenehme Grundstimmung des Filmes bis zum (bitteren?) Ende durch zu ziehen.

Der Schwachpunkt in diesem Film ist sicherlich die Geschichte, die zwar versucht mit speziellen Einfällen zu glänzen, der aber genau das nur sehr bedingt gelingt. Die Szenen sind teilweise romantisch und witzig, machen aber meistens einen recht uninspirierten Eindruck und stellen die Geduld des Zuschauers auf eine grosse Probe.

Das Gespann Ashton Kutcher und Amanda Peet macht dagegen einen sehr guten Eindruck und man merkt den beiden den Spass an der Arbeit in fast jeder Szene an. Vor allem das Gschpusi von Demi Moore zeigt, dass er den hilflosen und tappsigen Charakter doch recht gut drauf hat, während seine Filmpartnerin halt einfach eine herzige Göre ist, die mir persönlich auch mal aus einem Telefonbuch vorlesen könnte.

Fazit: A lot like Love ist eine romantische Komödie, die schnell nach Beginn des Filmes an Fahrt und an Einfallsreichtum verliert. Irgendwie kennt man das Ganze schon und so richtig zu überraschen vermag hier auch nichts. Das Ende kommt unerbittlich und ob das überraschend oder (wie in meinem Fall) erwartet geschieht, soll jeder für sich selber beantworten. Für einen Kuschelabend zu Zweit gibts allerdings schlechtere Alternativen, auch wenn der ultimative Sofa-Film noch immer Love Actually bleibt.

Die DVD kommt mit magerer Ausstattung daher. Zwar hats optional einen Audiokommentar zum reinhören, aber sonst sind ausser den hier zwar richtig witzigen Bloopers, ein paar nicht verwendeten Szenen und einem gar nicht mal so üblen Musikvideo keine Extras vorhanden. Ton und Bildtechnisch ist nichts zu bemängeln.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

22.11.2005 / muri

Community:

Bewertung: 3.5 (36 Bewertungen)

 

 

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