Garden State (2004)

Als kleiner Junge verursacht Andrew Largeman (Zach Braff) unglücklicherweise den Unfall welcher zur Paraplegie seiner Mutter führt. Sein Vater (Ian Holm) verschreibt ihm deshalb in seiner Funktion als Psychiater Medikamente, die verhindern sollen, dass Andrew je wieder durch einen Ausbruch von Emotionen jemandem Leid zuführt. Dass sein Sohn dabei in einen Zustand permanenter Lethargie verfällt, ist er bereit zu akzeptieren. Andrew lebt fortan ein Leben so ziemlich ohne Gefühle.

Nach 9 Jahren ohne jeglichen Kontakt zu den Eltern, kehrt Andrew nach Hause zurück, als er vom Tod seiner Mutter erfährt. Auf die Medikamente, die er bisher ununterbrochen zu sich genommen hatte, beschliesst er für die Dauer seines Besuchs im Heimatdorf ausnahmsweise mal zu verzichten. Was das für eine Wirkung hat, zeigt sich erst allmählich. Die Beerdigung seiner Mutter jedenfalls findet ohne Tränenvergiessen seinerseits statt. Auch die wohl abgefahrenste Party seines Lebens sorgt bei Large, wie Andrew hier genannt wird, innerlich für keine Aufregung.

Die Begegnung mit der notorischen Lügnerin Sam jedoch, geht auch an Andrew nicht spurlos vorüber. Zusammen mit Andrew's ehemaligem Schulkollegen Mark verbringen sie einige Zeit zu dritt. Und langsam versteht Andrew, was ihm bisher gefehlt hat. An seinem letzten Tag vor der Rückkehr nach L.A. begeben sich die drei auf eine verrückte Suche, von der sie anfangs noch nicht genau wissen, was sie finden werden. [pf/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
102 Minuten
Produktion
2004
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IMDb, TMDb
Thema
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Kinojahr 2014: Die Vergessenen

Während viele Seiten Bestenlisten erstellen, schauen wir zurück und stellen euch die Filme vor, die dieses Jahr in den Schweizer Kinos etwas untergingen, aber definitiv sehenswert sind.

Erster Trailer zu "Wish I Was Here" von und mit Zach "Flachzange" Braff

Updated!

Kickstarter sei Dank. Zach Braff hatte seine Fans um ein wenig Geld gebeten, damit er seinen zweiten Film inszenieren konnte. Hier sind die ersten Ausschnitte aus dem Ergebnis.

Kommentare Total: 22

yan

Unglaublich berührender und warmherziger Film, der zwar im Mittelteil ein paar Längen aufweist, aber immer wieder mit ganz grossen Momenten auftrumpft. Zach Braff hat hier ein skuriles Drama mit viel bodenständigem Humor und wunderschönen Dialogen hingezaubert. Gerade die langen Gespräche zwischen den Figuren fesseln und obwohl Garden State nicht die grosse Story zu bieten hat, hockt man gespannt vor dem Fernseher. Auch die Schauspieler haben es allesamt in sich. Natalie Portman ist allerliebst, Zach Braff beweist grandioses Können und auch die kleinen Rolle gefallen sehr. Sogar Jim "Sheldon" Parsons hat einen kurzen Auftritt.
Alles in allem eine tolle Geschichte, viel Humor und unglaublich schöne Dialoge.

Nicht zu vergessen, ist natürlich der überaus gelungene Soundtrack.

[Editiert von yan am 2011-11-25 11:30:51]

El Chupanebrey

Garden State war der berührendste Film, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Die Storyidee liefert Stoff für einen wirklich guten Film mit einem Hang zur Absurdität. Die Schauspieler machen sich wirklich gut, Natalie Portman und Zach Braff harmonieren wirklich exzellent miteinander, doch auch die Nebendarsteller Ian Holm und Method Man sind sehr gut besetzt. Braff hat auch mit dem Drehbuch einen Volltreffer gelandet, es ist vielseitig und schafft den Spagat zwischen Tragödie und Komödie hervorragend (auf der einen Seite die Geschichte mit Larges Mutter, auf der anderen Sprüche wie "Didn't know you, but I'm sure you were a good pet, little trouble with the wheel though...").
Teilweise überwiegt doch das gewollt Abgedrehte zu stark, trotzdem ein absolut genialer Film.

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-02-06 13:07:29]

psg

Ja, das Warten hat sich doch noch gelohnt.
Für mich der wertvollste Film des Jahres. Er ist lustig, traurig, tragisch und herzig.
Eigentlich eine Schande, dass Natalie Portman nicht zwei Oscarnominierungen bekommen hatte. Ich fand sie noch viel besser als in Closer. Sie ist richtig zum Knuddeln und doch irgendwie ein wenig verrückt.
Aber ich vergesse ja beinahe Zach Braff, der auch eine wahnsinnig eindrucksvolle Leistung abgegeben hatte. Magische Momente gibt es im Film mehr als genug. Aber erst ab dem Moment an, wo Natalie Portman ins Spiel kommt. Es gibt vielleicht ein paar unnötige Szenen(Hund,Ritter), aber das ist mehr als verzeihbar. Der Film ist auch voller Metaphern (z.B der "unendlich tiefe Abgrund"), was mir auch exzellent gefiel.
Ich liebe den Film, weil er zeigt wie man das Leben lieben kann.
Fazit: ein zum heulen schöner Film!

[Editiert von henker am 2006-01-06 10:21:35]

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