The Constant Gardener (2005)

Der ewige Gärtner

Ach hätt ich doch Breitband...

Kenia ist ein gefährliches Land. Das weiss auch Tessa (Rachel Weisz) eigentlich nur zu gut. Schon seit längerem hilft sie in Kibera, Nairobis gigantischem Slum, den Ärmsten der Armen. Die engagierte und vor Energie nur so strotzende Frau folgte ihrem Mann, als dieser nach Afrika beordert wurde. Der Diplomat Justin (Ralph Fiennes) ist das pure Gegenteil von ihr, wenn möglich meidet er Konfrontationen und Probleme und kümmert sich am liebsten um seinen Garten. In seiner Passivität und Reserviertheit gefangen, bekommt er gar nicht mit, was Tessa in letzter Zeit dermassen beschäftigt. Sie verbringt Tag und Nacht damit zu arbeiten und zu forschen.


Unsere Kritiken

6.0 Sterne 

» Filmkritik

5.0 Sterne 

» DVD-Kritik


Bilder zum Film

Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen

» alle Bilder auflisten


Film-Informationen

Deutscher Titel: Der ewige Gärtner
Französischer Titel: La Constance du jardinier

Drehorte: Grossbritannien, Deutschland, USA, Volksrepublik China 2005
Genres: Drama, Mystery, Thriller
Laufzeit: 129 Minuten

Kinostart: 24.11.2005
Verleih: Ascot Elite

Regie: Fernando Meirelles
Drehbuch: Jeffrey Caine, John Le Carré
Musik: Alberto Iglesias

Darsteller: Ralph Fiennes, Rachel Weisz, Hubert Koundé, Danny Huston, Daniele Harford, Packson Ngugi, Damaris Itenyo Agweyu, Bernard Otieno Oduor, Bill Nighy, Keith Pearson, John Sibi-Okumu, Donald Sumpter, Archie Panjabi, Nick Reding, Gerard McSorley, Juliet Aubrey, Jacqueline Maribe, Donald Apiyo, Pete Postlethwaite, Samuel Otage

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

Kommentar schreiben

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

27 Kommentare

The Constant Gardener scheint irgendwie eine Mischung aus Lord of War und Michael Clayton zu sein, eine Mischung, die auch qualitativ zwischen den beiden Filmen anzusiedeln ist. Grandios gespielt, solide geschrieben, stellenweise böse, aber hie und da auch ein bisschen langatmig - das ist der Film, kurz gesagt.
5 Sterne für einen spannenden Thriller.

Habe eigentlich von Anfang an grosse Erwartungen an den Film gestellt, und immer gehofft das ich dabei nicht allzu enttäuscht werde. Dennoch muss ich sagen dass alle meine Erwartungen übertroffen worden sind. Die Geschichte beweist dass die Menschheit beide Augen geschlossen hat wenn es um das Thema Afrika geht. Die zu beginn grosse Naivität von Justin, und die Frage ob seine Frau wirklich mit jedem eine Affäre hat, verleiht der Geschichte schlussendlich einen guten roten Faden.
Mit den sehr gut gelungenen Kamera Einstellungen, und dem immer passenden Farbtönen und Umgebungen, wird es jedem leicht gemacht sich emotional in die Lage einzufühlen Unglaublich gut! Ein muss für jeder!

» Filmkritik: Pharma, Politik und Humanität unter einem Hut

Hab ihn mir nun endlich grad vorhin angesehn und muss sagen, dass ich vom Film ziemlich entäuscht bin, da ich sehr hohe erwartungen hatte.
Ein grosser Pluspunkt waren aber die wunderschönen Landschaftsaufnahmen!
Negativ fand ich, dass die eigentlich recht einfache Geschichte unnötig aufgeplumpert wurde und so sehr langatmig wurde.
Benji

Ein wirklich gelungener, starker und wichtiger Film der zum Nachdenken anregt und nur die allergrössten Zyniker kalt lässt.
Die Darstellerleistungen sind wirklich hochkarätig - wenn die Kamera - als Justin vom Tod seiner Frau erfährt - unsäglich lange bei Ralph Fiennes stehen bleibt, kann man tatsächlich sämtliche Gedanken und Emotionen in seinem Gesichtsausdruck lesen. Auch Rachel Weisz spielt ihre Rolle sehr passend, da höchst intensiv und engagiert - der Oscar wäre sicherlich nicht fehl am Platz.
Die Kameraeinstellungen sind spannend - die Handkamera war z.T. zuviel des Guten, ist aber wohl eine Stilfrage und Geschmackssache. Ich fand sie nicht immer gelungen eingesetzt.