Be Cool (2005)

Be Cool (2005)

Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten grossen Hit

Chili Palmer, gespielt von John Travolta, ist ein Gangster. Er ist kaltblütig, gerissen und gleichzeitig auch noch Filmproduzent in - wie könnt's anders sein - Hollywood. Doch ein paar Jahre nach seinem ersten produzierten Film will Chili schon umsatteln, und zwar in die Musikindustrie. Mit offenen Händen wird er dort allerdings nicht empfangen, und auch seinen Gangsterbonus kann er unter nun Gleichartigen nicht mehr auspielen.

Dem Erfolg soll aber die unbekannte Sängerin Linda Moon auf die Sprünge helfen. Sie ist schön, sympathisch, sexy und kann sogar noch singen. Der Haken: Die Lady, die schon bei Nick Carr (Harvey Keitel) und seinem Büttel Raji unter Vertrag steht, bei denen sie als eine Art Go-Go-Girl auf der Bühne herumhopsen muss. Chili gibt Raji dennoch zu verstehen, dass er nun die Sache niveauvoll in die Hand nehmen wird und sich Carr den Vertrag in der Allerwertesten stecken kann.

Und da ist noch die Witwe seines frisch erschossenen Kumpels Tommy (Uma Thurman), die vom Tode ihres Ehemannes irgendwie unbeeindruckt ist und Linda auch ganz toll findet. Da ihr eigenes Record Label sowieso gerade am Krieseln ist, kommt Linda recht gelegen, und Chili braucht gar nicht mehr viel Überredungskunst für einen neuen Plattenvertrag. Viel scheint nun dem Erfolg nicht mehr im Weg zu stehen, wären nicht die Mörder von Tommy ein paar haarlose Russen, und wäre da nicht noch ein Gangstah-Rap Producer der noch auf dreihundert Kisten wartet... [neh/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
118 Minuten
Produktion
2005
Kinostart
, , - Verleiher: Fox
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 02:26

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Kommentare Total: 16

Ghost_Dog

netter film. hat n paar wirklich geile anspielungen und tolle szenen. uma sieht natürlich klasse aus, und sie darf mal wieder mit travolta tanzen, hat doch was.
leider dümpelt aber zu viel einfach nur so rum, der ganz grosse wow-effekt bleibt leider aus und es fehlt an einem wirklich packenden spannungsbogen. die cameos aus der musikwelt kann man fast gar nicht zählen. milian überzeugt aber irgendwie nicht ganz, die bleibt wohl ewig in der zweiten reihe hängen.

db

Be cool einer dieser Filme die sich in einer "realen" Umgebung tummeln und die Schattenseite des Musikgeschäftes zeigen sollen. Dazu werden viele Charaktere aufgefahren, die untereinander irgendwie in Beziehung stehen und alle sich gegenseitig irgend etwas schulden und alle miteinander abrechnen wollen. Wirklich real und brutal wirkt das ganze trotzdem nicht, zu aufgesetzt das ganze zu plakativ.

Ausser dem ein Szenario das leider auch nur mässig spannend ist, denn es wirkt von Anfang an so konstruiert und so auf "Tavolta gewinnt sowieso" zugeschnitten, dass man gar keine Zweifel hat, dass es anderst kommen wird. Aber trotzdem ist es unterhaltsam den Charakteren Zuzuschauen, wie sie immer wieder versuchen sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

Andererseits ging mit das ganze "jo man" "what's up man" jo hier jo da brutal auf den Senkel. Mag ja cool wirken, aber geht mir vollkommen gegen den Strich. Die Musikwahl allgemein ganz ordentlich nur etwas zu sehr Hip Hop lastig. Interessant ist auch, dass die Sängerin um die es geht, anfänglich Baladen singt und dann auf der Büne einen ganz anderen Stil hinlegt. "War halt ihre Weise es zu tun" jawoll...

Wie auch immer, ein paar nette Gags, einen schwulen Felsen mit hässlicher hässlicher Kleidung, penetrantes Travoltagrinsen (nein ich mag ihn immer nohc nicht), und eine etwas unsichere Thurman (als Managerin jedenfalls).

ma

Eine der grössten Enttäuschungen des Jahres für mich... das Cast halb so toll, dass Drehbuch ein Zehntel so clever wie im Vorgänger. Das musste nun wirklich nicht sein.

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