The Phantom of the Opera (2004)

The Phantom of the Opera (2004)

Das Phantom der Oper

Paris, vor 130 Jahren. Die komischerweise alle englisch sprechenden Pariser sind wild auf Opern. Und da kann kommen was will, die Vorstellungen sind immer weit im Voraus ausgebucht. Wäre da nicht ein bösartiger Geist (Gerard Butler), der seinen Schabernack mit Publikum und Akteuren spielt, und gleichzeitig noch fett Schmiergeld der Opernbesitzer einsackt. Man lebt ja nicht von der Luft alleine. Doch Mr. Phantomas ist weit mehr als nur ein Störefried, nein, eigentlich ist er ein richtiger Siebensiech. Denn neben coolen Zaubertricks kann er auch komponieren und ist heimlicher Mentor der schönen Christine (Emmy Rossum). Deren Zeit ist nun gekommen, da das Phantom geschickt die Diva und Hobbyzicke Carlotta (Minnie Driver) um ihr ohrenbetäubendes Organ bringt und somit ein Ersatz her muss.

Es kommt wie es kommen muss, das Phantom verknallt sich in die Schöne, die dank seiner zweifelhaften Hilfe zum gefeierten Bühnenstar wird. Doch auch der neue Opernchef Raoul (Patrick Wilson) hat ein Auge auf die Kleine geworfen, und so bahnt sich ein gnadenloser Kampf des Gentlemans und des eigentlich gar nicht so übel aussehenden Phantoms an. Christine inmitten der Fronten fühlt sich nicht besonders wohl, und ist zwischen den beiden Charaktertypen hin- und hergerissen. Sie muss sich nun entscheiden ob sie in die Katakomben zu Phantomas will, oder doch lieber an der Seite von Raoul leben soll. [neh/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
143 Minuten
Produktion
, 2004
Kinostart
, , - Verleiher: Elite
Links
IMDb, TMDb
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Teaser Deutsch, 01:27

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Kommentare Total: 33

farossi

nun gut, ein musical-fan bin ich nicht wirklich. trotzdem hat mich das phantom der oper immer wieder angezogen...

schumachers version fürs kino hat denn auch seine ganz grossen stärken in der ausstattung und der inszenierung. die musik bleibt geschmacksache. persönlich war ich sehr angetan von den rassigen stücken und natürlich vom haupthema, während mir die ruhigen passagen dann doch etwas mehr abverlangten.

alles in allem eine gelungene sache, die in hi-def eine wirklich tolle figur macht!

(nebenbei: fragwürdige altersfreigabe ab 6 jahren - geits no guet???)

crazy-stephie

Also ich finde den Film genial und auch die Musik ist einfach fantastisch. Auch die deutsche Vertonung finde ich gelungen. Wobei ich nicht verstehen kann, dass man sich darüber aufregt, dass es nicht snychron ist, denn das geht nicht anders. Man musste ja die Originallieder des Musicals und auch deren Übersetzung übernehmen und konnte den Text deshalb nicht den Lippen anpassen. Aber daran sollte man sich bei diesem tollen Film nicht stören.

Und im Grunde ist alles an dem Film logisch, wenn man es genau betrachtet!

Swordfish

Tut mir leid soll keine Beleidigung an jemanden sein, doch über gewisse Beiträge muste ich shcon lachen, ach was, ich kam kaum mehr zum Luft hohlen!

Zitat:
Was den Ring anbelangt, so müsste ich den Film nochmals sehen um mich genauer darüber äussern zu können. Ich bezweifle jedoch, dass es dieser ist. Am Grab liegt er ja an die Rose geschnürt.

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Abgesehen davon, dass das Phantom mitlerweile über 90 sein müsste und mindestens so gebrächlich wie Raoul, bezweifle ich, dass es während Raoul zum Friedhof fuhr noch kurz einkaufen ging und sich auf den Friedhof beamen lies, um noch vor ihm dort anzukommen.

^
Über das konnte ich zum Beispiel herzlich lachen!
Wer so etwas schreibt hat keinen Sinn fürs Dramatische...
Das Phantom hat halt viel Sport gemacht und ist halt noch gut in Form. Und wer hat eigentlich gesagt, das das Phantom so kurz vor dem Besuch von Raoul an Christine's Grab war?
Da gefällt mir dieser Beitrag schon viel besser

Zitat:

Manya Filmrollenstapler
26.12.2004 23:41:14 #

Also ich fand Phantom super und hab ihn schon zweimal gesehen. Vielleicht find' ich ihn so genial weil ich das Musical nicht kenne...
Wegen dem Swarovski Fenster: Raoul sieht ja ein Päärchen vor dem Fenster knutschen und 1. erinnert er sich daran wie er Christine vor dem Fenster küsst & 2. ist (so wie ichs verstanden habe) dort auch der Ring ausgestellt, den das Phantom Christine geschenkt hat.
Die Affen-Spieluhr bringt Raoul zum Grab, weil C. ihm davon erzählt hat (er sagt irgendwas wie "a collector's piece - like she told..."oder so) und ironischerweise ist an der Grabrose vom Phantom der Verlobungsring befestigt, den das Fänt'm Christine bei der Maskerade abgerissen hat. So erhält sie von beiden Lovern etwas, was eigentlich vom anderen ist.
Und dass Christine so Willenlos dem Phantom nachläuft finde ich logisch. Schliesslich beherrscht er sie seit ihrer Kindheit. Sie ist total von ihm abhägig, steht wie unter Hypnose und sieht in ihm einen Boten zwischen ihr und ihrem verstorbenen Vater.
Emmanuelle Rossum passt finde ich optisch wie auch akustisch (ihre Stimme ist in jeder Lage lupenrein und harmoniert perfekt mit der von Gerard Butler) umwerfend, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
und dass das ganze auf deutsch grauenhaft tönt ist klar, deshalb sollte man Filme auch immer in der originalsprache schauen...


Dagegen kann ich das hier wieder gar nicht verstehen!

Zitat:

bug Set-Bimbo
19.12.2004 00:45:24 #

The Phantom of the Opera oder Wie filme ich ein Theater so, dass es der Leinwand nicht würdig ist

Vorneweg gebe ich spotlesspixel völlig recht.
Christine kam mir vor wie die Zweitbesetzung bei meinem Besuch des Musicals in London.

Was mich am meisten störte ist die einfallslose Nutzung des Mediums Film.
Sitzen zwei Karaktere neben einem Fenster wird halt nur aus dem Profil gefilmt. Kein Schnitt und Gegenschnitt, was das Geschehen etwas spannender hätte machen können
Dafür ist die Kampfszene so zerhackt, dass es nicht mehr schön ist. Es stellt sich die Frage, ob Schumacher den Durchschnitt der Schnitte anheben wollte.

Völlig unnötig waren diese ewigen schwarz/weiss Szenen. Die eine am Anfang ist gut und stimmt genial in den Film ein. Im weitern Verlauf sind sie jedoch sehr störend.

Kann mir jemand verraten, wieso der alte Herr ins Swarowski Schaufenster schaut. (Ausser dem Aspekt des Product Placements)
Der zu sehende Schmuck war später nicht mehr ersichtlich und hatte somit auch keinen Bezug zum Geschehen.

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Und wieso schenkt er Christine den Affen? Der gehörte doch eigentlich dem Phantom und von dem wollte sie ja loskommen.

Wer einen spannenden Film sehen will mit grosser Handlung wie es sonst üblich ist für Filme, der muss sich definitiv nicht The Phantom Of The Opera ansehen.
Und wer sich wirklich mit dem Film und der Geschichte beschäftigt und daran interessiert ist fragt auch nicht weshalb Raoul den Affen an ihr Grab bringt und, jedenfalls bin ich der Meinung, sollte eine Musicalverfilmung doch noch etwas urtümliches haben. Klar man hätte Kameratechnisch noch vieles machen können um es spannender zu gestalten, doch wer wirklich an der Geschichte interessiert ist braucht das nicht um den Film zu genisessen. Schlichtheit ist nicht immer billig.
Naja.....nichts für ungut, aber das muste raus, ich konnte kaum fertig lesen, weis es mich so gestört hat.
lg

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