The Sea Inside - Mar adentro (2004)

The Sea Inside - Mar adentro (2004)

Das Meer in mir

Ein Spung ins untiefe Wasser hat Ramón (Javier Bardem) vor 30 Jahren gelähmt. Seither ist er ans Bett gefesselt. Nur seine Gedanken und die ungehinderte Imaginationskraft ermöglichen die Flucht. Das Fenster seines Zimmers ist der einzige Kontakt mit der Aussenwelt. Als ehemaliger Seemann kann er von dort das Meer riechen. Alles was Ramón jetzt noch tun möchte, ist in Würde zu sterben.

Da treten zwei Frauen mit ganz unterschiedlichen Ansichten in sein Leben und bringen es durcheinander. Einerseits Julia (Belen Rueda), die Anwältin, welche ihn unterstützt im Kampf für den Tod nach seinem Willen. Andererseits Rosa (Lola Duenas), eine Frau vom Lande, die ihn zu überzeugen versucht, das sich ein Weiterleben trotz allem lohnt. [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
125 Minuten
Produktion
, , 2004
Kinostart
, , - Verleiher: Frenetic
Links
IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 12

filmchefchen

Ein sehr eindrückliches Werk. Das Leben und der Tod des Ramón werden uns sehr autentisch und unzensiert zur Schau gestellt. Ohne Scheu vor heiklen Themen, aber immer mit einem gewissen Respekt hat Alejandro Amenábar einen hervorragenden Film geschaffen. Der einzige Minuspunkt ist die Länge, 125 Minuten sind einfach zu lange, deshalb 5 Sterne.

Chocolate

wenn wir also für aktive euthanasie "auf wunsch des kandidaten" sind können wir genausogut dem auf der" brücke stehenden "den letzten fusstritt verpassen

Dass dieser Vergleich hinkt ist ja wohl offensichtlich... Der auf der Brücke Stehende kann seinem Leben selber ein Ende setzen.

Die ganze Diskussion liesse sich endlos hinziehen, schlussendlich dreht sie sich immer um die Frage, ob man das Leben als Recht oder als Pflicht ansieht, wie es auch im Film mehrfach gesagt wurde...

Chocolate

Oder denkst du er macht entscheidet so, um der Familie einen Gefallen zu machen?

Natürlich nicht! Ich bin lediglich nicht der Meinung, dass man nur auf den Gedanken des Selbstmordes bzw. hier der Sterbehilfe kommt, wenn man sich alleine fühlt, (Dies wäre ja der Standpunkt von Padre Francisco) und deshalb Ramón durchaus die Unterstützung durch seine Familie wahrgenommen und geschätzt haben kann.

[Editiert von 'chocolate' am 13 Mai 2005 11:27:54]

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