Die fetten Jahre sind vorbei (2004)

Die Erziehungsberechtigten waren da

Die zwei Taugenichtse Jan (Daniel Brühl) und Peter (Stipe Erceg) machen sich in Berlin ihr Wissen über das Funktionieren von Alarmanlagen zu nutze und brechen in Villen ein, während deren Besitzer abwesend sind. Geklaut wird nicht. Nur umge- und verstellt - Stereoanlagen in Kühlschränke, Porzellanfiguren in die Toilette und dergleichen. Zwei Nachrichten werden jeweils hinterlassen: Entweder "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sie haben zuviel Geld" unterzeichnet, "die Erziehungsberechtigten". Statt dem gesellschaftlichen Umsturz soll ein Umdenken erfolgen.


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3.0 Sterne 

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Film-Informationen

Englischer Titel: The Edukators
Französischer Titel: The Edukators

Drehorte: Deutschland, Österreich 2004
Genres: Action, Komödie, Crime, Drama, Romanze
Laufzeit: 127 Minuten

Kinostart: 02.12.2004
Verleih: filmcoopi

Regie: Hans Weingartner
Drehbuch: Katharina Held, Hans Weingartner
Musik: Andreas Wodraschke

Darsteller: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaussner, Peer Martiny, Petra Zieser, Laura Schmidt, Sebastian Butz, Oliver Bröcker, Knut Berger, Hanns Zischler, Claudio Caiolo, Bernhard Bettermann, Sylvia Haider, Claudia Jakobshagen, Reiner Heise, Heinz Kreitzen, Lara Schützsack, Heinz Fitz, Albert Gürtler

» The Internet Movie database (IMDb)


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12 Kommentare

netter film, der aber nicht voll zu überzeugen vermag. die erste hälfte nervt gewaltig mit dem dümmlichen anarcho-rumgelaber. am besten sind dann auch die szenen auf der alm, aber der schluss dann wieder... aaaaargh!

Zitat dpa

Der deutsche Erfolgsfilm "Die fetten Jahre sind vorbei" von Regisseur Hans Weingartner soll in Hollywood neu verfilmt werden. Das berichtet das Filmfachblatt "The Hollywood Reporter". Der Original-Film mit Daniel Brühl und Julia Jentsch lief vergangenen Sommer bereits unter dem Titel "The Edukators" in US-Kinos. Hollywood-Regisseur Brad Anderson ("Der Maschinist") will jetzt ein in den USA spielendes Remake filmen.

Ja, auch mir gefiel der Film, weil er super gespielt ist und das Drehbuch stimmt.
Sicher, für mich, einer der besten neuen deutschen Filme. An den Schnitt und die Handycam muss man sich aber erst noch gewöhnen. Vor allem der Schnitt sagte mir dann auch nicht zu.
Trotzdem ein Juwel des deutschen Filmes, also schaut ihn euch an!

sodeli, damals hatte ich's verpennt den film gucken zu gehen, als er in der heimat lief. nun hab' ich's nachgeholt und kann endlich mitphilosophieren. juchee, freu' ich mich darüber. klasse, ey.

das spektakelchen dünkt mich unnötig in die länge gezogen. ab und an holpert der plot und droht abzusacken, um sich dann wieder mit einem flotten anti-kleister spruch auf ein gmögiges level zu hieven. nett, dass es unterschiedlichste shots und kameraeinstellungen gibt. damit lockert sich der film selber auf.

mich erinnert The Edukators, wie sie ihn hier nennen, an die geschichte dreier pubertärer, muffliger second-hand shops berliner-kunden, die schon etwas grün - grün ist gut, denn es steht für recycling - hinter den ohren sind.

ihre (gemeinsame) geschichte dümpelt um die beziehungsverflechtungen untereinander und ist gleichzeitig an ihren ansichten und ideologien aufgehängt.

naja, wenn ich mich für eine der seiten - bonzig / sozial(odersowas) - entscheiden müsste, würde ich wohl kurz aufs klo müssen, um nicht wieder zu kehren. denn es gewinnt niemand oder ist im recht - auf keiner seite.

ein guter film und ziemlich ungewöhnlich.

Ist ein wunderbarer Film. Pflicht für alle bis 25 und ab 40. Ich gehöre zur zweiten Gruppe (nur die Villa fehlt noch) und mir hat die Idee, das letztendlich beiden «Parteien» ein Spiegel vorgehalten wird, sehr gefallen. So ganz nebenbei fand ich auch die Musik und den Schnitt vom allerfeinsten.
Ein Juwel!