Around the World in 80 Days (2004)

Around the World in 80 Days (2004)

In 80 Tagen um die Welt
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  3. 120 Minuten

DVD-Review: Lets meet some friends

"Wir schaffens in acht... äh achtzig Tagen!"
"Wir schaffens in acht... äh achtzig Tagen!" © Studio / Produzent

Bei der englischen Royal Academy of Science ist Phileas Fogg (Steve Coogan) nicht sonderlich beliebt: seine avantgardistischen "Erfindungen" passen nicht in das traditionelle Denken. Als die Wissenschaftler über den Raub eines Jade-Buddhas aus der Bank of England rätseln, stellt Fogg die These auf, dass der Bankräuber die Welt in 80 Tagen umrunden könne. Riesiges Gelächter! Lord Kevin (Jim Broadbent), Wissenschaftsminister, nutzt jedoch die Chance und fordert Fogg zur Wette auf. Sollte es dieser schaffen, innerhalb von 80 Tagen die Erde zu umreisen, würde er der neue Wissenschaftsminister - ansonsten darf er nie mehr erfinden.

Fogg kann nicht anders, er nimmt die Wette an. Zusammen mit seinem neuen Gehilfen und Versuchskaninchen Passepartout (Jackie Chan) bereitet er sich auf die Reise vor - ohne zu wissen, dass Passepartout eigentlich Lau Xing heisst und der Dieb der Statue ist.

"It's a small, small world..."
"It's a small, small world..." © Studio / Produzent

Kurz nach Reisestart im Fesselballon vergrössert sich die kleine Truppe: die impressionistische Malerin Monique La Roche (Cecile De France) begleitet die Reise ab Paris. Spätestens nach der Begegnung mit Prince Hapi (Arnold Schwarzenegger) wird's klar: Die Reise wird alles andere als einfach. Nicht nur müssen sie lokale Schwierigkeiten überwinden, Lord Kevin versucht zusätzlich die Weltumrundung zu sabotieren. In Asien erwarten sie die hinterlistige General Fang (Karen Joy Morris) und ihre Karatetruppe. Bald muss auch Passepartout sein Geheimnis lüften...

Und unerbittlich rinnt die Zeit...

Ein Klassiker der Literatur. Ein weltbekanntes Buch von Jules Verne. Und dann ein Film mit Jackie Chan?. Kann das gut gehen? Denn wenn ein Klamauk-Darsteller (und das ist der sympathische Mann aus Hongkong inzwischen) sich an einem solchen Klassiker vergreift, dann ist das Risiko enorm gross, dass es tierisch in die Hose geht. Hier hat man das Problem insofern gut gelöst, als dass sich die Geschichte den Eigenschaften Chans anpasst und man damit wohl nicht viel falsch machen kann. So wirbelt und zwirbelt der in die Jahre gekommene Asiate auch hier gewohnt unterhaltsam durch den Film und sorgt für Gelächter oder immerhin Schmunzler am Laufmeter.

Die Geschichte braucht ein wenig Zeit, bis sie richtig in Fahrt kommt. Dann aber geht's auf die farbenfrohe und schön bebilderte Reise, wo man den einen oder anderen Kontakt macht, mit bekannten Gesichtern. Sei es Arnold Schwarzenegger oder Chans Buddy aus Filmen wie Shanghai Knights Owen Wilson. Frohes Promiraten ist angesagt. Hat zwar nicht viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun, ist aber witzig. Vor allem natürlich das Treffen mit Asia-Buddy Sammo Hung war einfach cool.

Neben dem omnipräsenten Kämpfer verschwinden die anderen Hauptfiguren fast ein bisschen im Hintergrund, obwohl Steve Coogan auch eine ansprechende Figur macht. Cécile De France ist Zugabe und tut auch nicht mehr als genau das zu sein.

Fazit: Around the World in 80 Days ist farbenfroh, unbeschwert und lustig. Das ganze kommt recht locker und amüsant rüber und man darf einfach keinen Tiefgang erwarten. Wer das schafft, der wird gut unterhalten, vergisst die täglichen Sörgelchen und freut sich ab schönen Bildern und den lustigen Slapsticks. Zwar wird man das ganze bald wieder vergessen haben, aber für eine unterhaltsame Momentaufnahme ist der Film allemal geeignet.

Die DVD hat ausser einem kleinen Feature über die Stuntarbeit von Jackie Chan, einer schönen Bildergalerie und dem Originaltrailer nichts zu bieten. Oh, die obligate Trailer-Werbe-Show wär da ja noch. Die ist aber, wie alles andere was hier als "Extras" angegeben wird, nicht der Rede wert.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 9

tallman44

Ein bisschen witzig aber sonst nichts

bco

new-police-story.de schreibt in Chans Lebenslauf: "[..] dem teuersten Independentfilm, der je produziert wurde [..]". Neusprech fuer Flop? Teuersten _Independentfilm_, bei $110,000,000!? Sache gits.

[Editiert von r0n1n am 2005-09-15 17:30:07]

papp

niedlicher klamauk, das ganze wirkte irgendwie zerstückelt so als ob teile fehlen würden

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