Swimming Pool (2003)

Swimming Pool (2003)

Inspiration ist die Basis eines jeden Schriftstellers. Wenn diese fehlt, sprudelt's nicht mehr und die Geschichten und Bücher werden zur Qual. Das passiert Sarah Morton (Charlotte Rampling). Ihres Zeichens Krimi-Autorin aus London und eigentlich recht erfolgreich. Doch sie hat es satt, immer nur über Mord und Totschlag zu schreiben und nimmt, auf der Suche nach eben jener neuen Inspiration, das Angebot ihres Verlegers John Bosload (Charles Dance) dankend an. So darf sie eine Weile in seinem Häuschen auf französischem Land wohnen und sich von der Stille und der neuen Umgebung inspirieren lassen. Immer in der Hoffnung, dass das Buch, dass sie schreiben will, ein Hammer wird.

Als eines Tages Bosload's Tochter Juli (Ludivine Sagnier) auftaucht, stossen zwei Persönlichkeiten aufeinander, die der Stille und Ruhe dieses Häuschens ein Ende setzen. Auf der einen Seite die englische, konservative und steife Sarah, die schüchtern, anständig und verklemmt ist. Ihr gegenüber die junge, blonde, gutaussehende Tochter, die Männer verschlingt, Party macht und das Leben so geniesst, wie's kommt.

Natürlich geht es nicht lange und die ersten Reibungspunkte sind da. Allerdings scheint es so, dass sich diese unterschiedlichen Frauen nach und nach immer mehr angleichen. Die Ältere wird frecher, die Jüngere nimmt Gas zurück und scheint sich zu Sarah's Muse zu entwickeln. Je länger die beiden zusammenwohnen, desto besser geht das Buch voran. Als dann schlussendlich noch ein Mord passiert, muss sich zeigen, ob die inzwischen geknüpfte Bande zwischen den Frauen, dieses Ereignis aushalten kann... [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
Laufzeit
102 Minuten
Produktion
, 2003
Kinostart
, - Verleiher: Filmcoopi
Links
IMDb, TMDb
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HAHNebüchen - Die coolsten Poster der KW 44

Poster Round-Up

Nachholbedarf: In der Woche 44 gab es eine kleine Auswahl neuer Poster, auf die Marco einen Blick zurückwirft. Darunter war auch ein kleiner, feiner Film namens The Last Jedi...

Kommentare Total: 22

Ghost_Dog

Zitat th (2003-08-02 23:13:46)

spass beiseite: swimming pool hat vorallem in der ersten hälfte seine längen.
...sobald die julie eintrifft gehts dann aber mächtig an die sache, und der film gewinnt an tempo und spannung...

das triffts gut. bis die kleine kommt, herrscht ausser schönen bildern langeweile.

dann aber: ein bisschen zu viel möchtegern-softcore ambiente: die alte frigide zicke beneidet die (vermeintlich?) knackig junge geile ische, dies mit jedem treibt. hmhm, das männerherz lacht, wenn blondie in jeder szene nackig rumtanzt. aber es wirkte irgendwie zu angestrengt lolita-sexy und pseudo-schockierend.

der schluss wiederum macht vieles wieder gut, er lässt in der tat raum für denkspiele, frei nach dem motto: wie "echt" sind geschichten? wieviel gibt ein author zwangsläufig von seinem innersten preis, wenn er seine gedanken zu papier bringt? oder saugt er sich nur was aus den fingern? jaja... geschichten, die das leben (eben nicht) schrieb. 😉

pb

😄 auch eine, wenn auch unverschähmte, auslegung!!!

papp

meine version ist anders;die ganze rhamenhandlung mit der verklemmten engländerin und dem mord dienen nur als alibi damit wir sabbernd die mal mehr mal weniger bekleidete ludivine betrachten können.
nachdem die schriftstellerin ihre ungesunde quark und dietcoke-ernährung gegen brauchbares wie gänseleberpastete landwurst und rotwein ausgetauscht hat leistet sie sich genüsslich den gärtner zum dessert.

fazit: ein film für genussmenschen 😊

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