Seabiscuit (2003)

Seabiscuit (2003)

Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
  1. , ,
  2. 140 Minuten

Kommentare Total: 17

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th

Filmkritik: Seepferdchen trifft Miniboxer

sj

Wirklich, ein sehenswerter Film!

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Als beim grossen Pferderennen Seabiscuit gewann

war ich wirklich für ein paar Sekunden selber an der Rennbahn. Kurz bevor ich selber meine Arme in die Höhe Streckte, habe ich dann bemerkt, dass ich im Kino sitze. 😉

Super Packend, aber halt 2 Stunden lang - ein bisschen das gleiche.

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Weshalb die Eltern von Red nicht mehr auftauchten, habe ich nicht kapiert...

muri

Pferdefilme? Naja, mein Ding ist es nicht, aber wenn die Story gut daherkommt, kann man sich so einen von Kritikern gelobten Film schon mal ansehen.

Und siehe da. Der Film ist klasse! Das nenne ich gutes, klassisches Hollywood-Kino. Da wird nicht geschossen oder explodiert. Da wird gelitten, geliebt, gefiebert und wenn am Schluss das titelgebende Rösslein als erster die Ziellinie überquert, dann tränen die Augen. So richtig mitreissend, schön und auf jeden Fall lohnenswert.

Über die Schauspieler muss man keine grossen Worte verlieren. Der Film wird von starken Figuren beherrscht. Jeff Bridges spielt den "Gönner" und quasi Ersatzvater des stürmischen Tobey Maguire. Beide machen ihre Sache sehr gut und vor allem der "Spiderman" zeigt, dass er das Zeug hat, auch neben der Comicverfilmung Filme zu tragen.
Chris Cooper als stiller Pferdefreund spielt (wieder einmal) genial. Seine Aura, seine Ausdrucksweise und sein Charisma erfüllen den Filmsaal. Das ist echt ein ganz Guter.
Frauenrollen sind in diesem Film eher Nebenrollen, auch wenn Elizabeth Banks als Ehefrau solide und überzeugend spielt.

Für die humoristischen Einlagen ist hier William H. Macy als rasender Reporter ""Tick-Tock" McGlaughlin verantwortlich. Genial, der Typ.

Gibt es was auszusetzen? Ja klar. Wenn man auf "neumodische" Filme steht, Explosionen mag und ohne Special-Effects nicht sein kann, dann kann man sich "Seabiscuit" ruhig schenken. Hier wird noch richtig geprügelt, da wird gezeigt wie brutal Pferderennen sein können und in den knapp 2 1/2 Stunden wird man auf eine herrliche Zeitreise in die Vergangenheit mitgenommen.

Starkes Stück Hollywood!

ma

Hallo zusammen, Miesepeter Marco ist hier:

Also: Das Seabiscuit gute Unterhaltung ist möchte ich nicht abstreiten. Meiner Meinung nach leidet er jedoch unter einer sehr schwachen Regie und einem mittelmässigen Drehbuch.

Da wäre als erstes Mal das Hauptproblem für mich, die Struktur:

Durch schwarz/weiss Fotografien und einem berühmten Historiker als Erzähler wird die Geschichte der Ära erzählt und dadurch die Handlung gebremst und die Spannung gestoppt. Und bis das Pferd endlich einmal zu sehen ist, sind bereits 40 Minuten vergangen.

Dafür werden gewisse Stränge der Geschichte eindeutig vernachlässigt. Red's Blindheit wird zwar in einer emotionalen Szene erwähnt, damit hat's sich's dann aber auch. Im weiteren Verlauf der Geschichte haben wir nicht das Gefühl, dass diese partielle Blindheit überhaupt eine Behinderung ist.

Dann ist da noch Jeff Bridge's zweite Ehegattin. Ihre Rolle ist nicht wirklich relevant und hätte etwas mehr Beachtung verdient. Auch das Kennenlernen der beiden hat in einer 40 Sekündigen Szene so nebenbei stattgefunden.


Trotz Gemecker: Sehenswert war Seabiscuit allemal, doch die Schwärmerei vieler Kritiker ist für mich eher unverständlich...


[Editiert von 'ma' am 01 Okt 2003 19:51:09]

Grisu24

Als Pferdebesitzerin bin ich ziemlich neutral an den Film herangegangen, neugierig zwar, aber Rennbahnpferde...das hat für mich viel mit Tierquälerei zu tun. Deshalb hielt sich meine Euphorie "je ein Pferdefilm" in Grenzen.
Die Schauspieler haben mich überzeugt, vor allem Tobey McGuire, bei dem man seine innere Wut richtig spürte. Sehr gut in den Film haben die Originalfoto's aus den 30ern gepasst, das erinnerte immer wieder an die wahren Begebenheiten. Seabiscuit, das Pferd, wurde ebenso vorgestellt wie die anderen drei Hauptfiguren (Zweibeiner)...total die "ich schlafe am liebsten unter einem Baum"-Szene...da geht nicht nur einem Pferdefreund das Herz auf.
Der Film ist mir persönlich etwas zu lang geraten und teilweise etwas zähflüssig. Die Renn-Szenen auf der Bahn entschädigen dies allerdings! Der Zuschauer hat das Gefühl als fliege ihm gleich der Dreck der galoppierenden Pferde um die Ohren.

Ich fand den Film sehenswert, schlicht aber raffiniert gemacht und wen der typisch amerikanische Patriotismus nichts ausmacht (wir sind alle am Boden aber schaffens immer wieder hoch, schliesslich sind wir Amerikaner), dem kann ich den Film nur empfehlen...auch als nicht Pferdeliebhaber.

pb

DVD-Review: Wer hat hier Kleiner gesagt??!!

muri

Fand ich als eigentlicher "Anti-Ross-Fan" sehr gut. Kitschig? American-Hero-Style? Egal. Das war ein absolut beeindruckendes Machwerk.

ma

Also ein ziemlich mittelmässiger Film, wenn man mich fragt (was wohl niemand tut). Braucht erst unheimlich lange, bis die Story wirklich Form/Spannung annimmt, hat doofe historisch schwarz/weiss Bilder, die die Story bremsen und ein super sentimentales Kitschende. Aber eben, mich fragt ja keiner 😉

pb

Zitat ma (20040213170951)

Also ein ziemlich mittelmässiger Film, wenn man mich fragt (was wohl niemand tut). Braucht erst unheimlich lange, bis die Story wirklich Form/Spannung annimmt, hat doofe historisch schwarz/weiss Bilder, die die Story bremsen und ein super sentimentales Kitschende. Aber eben, mich fragt ja keiner 😉

ja sag mal, wie hat Dir denn der Film gefallen? 😇

ma

ja sag mal, wie hat Dir denn der Film gefallen? 😇

Nicht so doll, danke der Nachfrage! 😇

[Editiert von 'ma' am 17 Feb 2004 15:02:38]

rogerthecat

Am Anfang fand ich den Film ein bisschen verwirrend aber gegen den Schluss wurde es recht spannend!!! Netter Film! Nicht schlecht!!

papp

beim schlussrennen hatte das pferd einen getriebeschaden(der6te gang
klemmte).als dieser auf wundersame weise wieder reinging hatte tobey
sogar noch zeit während dem rennen smalltalks zu halten...
und sowas soll man(frau)ernst nehmen....

db

Als ich den Film eingelegt hatte, hatte ich viel schlechtes davon gehört, als ich ihn aus dem Player holte war ich durchaus zufrieden. Allerdings will ich den Film nicht in den Himmel loben, doch ich mus sagen er ist nicht schlecht.

Da das etwas fummlig ist, werde ich etwas genauer. Die ganze Geschichte beginnt vor dem grossen Börsencrash, als gerade die Autos im aufkommen waren. Als dann der grosse Crash kam, und ein grosser Teil der Arbeitenden Bevölkerung arbeitslos war. Da wird uns auch ein junge vorgestellt der mit dem Reiten für Geld beginnt. Also das Stressen von den Pferden über die Rennstrecke um Geld zu Gewinnen. Nach und nach werden die beteilligten Personen vorgestellt und bald darauf auch der eigentliche Hauptdarsteller des Filmes Seabiscuit. Ein Pferd mit einem gebrochenen Willen und anderen gebrechen. Ein Autotycoon entscheidet dieses Pferd zu kaufen es aufzupeppeln und mit einem zu grossen Jokey auf die Rennbhan zu schicken. Nach und nach wird dann das kleine Pferd zum aufstieg Symbol vom Amerika. Niemals aufgeben, und wenn man den Willen hat kann man alles erreichen.

So weit so gut, der ganze Film überzeugt mit ausgezeichnerter Kameraführung und sehr gutem schnitt, und streckenweise wird man auch etwas mit dem Tier mitgerissen wenn es über die Rennbahn hetzt. Ebenso überzeugte mich der Cast. Alle spielten ihre ROlle gut, nur der eigentliche Jokey Tobey Maguire war mir wie auch bei Spiderman unsympatisch.

Allerdings ist die American Dream story und ein Pferd inspiriert eine ganze Nation für uns europäer natürlich brutal kitchig und etwas zu dick aufgetragen. Wird dann aber durch einige Schicksalsschläge wieder realistisch.

Hiermitt will ich auch eine Warnung aussprechen. Der Film dauert lange und nimmt sich enorm viel zeit die geschichte zu erzählen. Schicksalsschläge und andere Sachen ziehen den FIlm in die Länge, verdeutlichen aber auch den Kampf des kleinen Pferdes und die Message des Filmes. Nie Aufgeben, dann schaft man alles.

Fazit. Wie auch immer, wer einen puren Feel Good Movie sehen will kann getrost zugreifen. Jedoch wirkt die lange Spieldauer etwas abschreckend aber der Film benötigt jede Minute davon. Für Pferdefans wärmstens zu empfeheln wie auch für andere welche gerne einen schönen film mit guter Qualität sehen wollen.

"Man wirft doch kein ganzes Leben weg, nur weil es etwas beschädigt ist."

pollyexpress

übrigens bei wikipedia gibts das echte leben von seabiscuit nachzulesen...einige misserfolge nach dem comeback wurden im film ausgelassen und red pollard hatte vor seiner mega verletzung bereits eimal einen bruch...

Ghost_Dog

naaaaja, so begeistern konnte mich der pferdchen-film nicht wirklich. der film hat eindeutig überlänge. sehr gut sind die rennszenen, die sind wirklich spannend und intensiv gemacht worden. auch die darsteller sind gut.
ein bisschen zu schmalzig und eindeutig zu lang.

El Chupanebrey

Bin zwar nicht der grösste Pferdefan der Welt, doch der Film hat mir gut gefallen. Die Schauspielleistungen sind solide und auch die Story ist gut. Manchmal wird es mit dem Kitsch zwar etwas übertrieben, doch gut ist der Film allemal.

WideScreen03608

Da ich mit einer starken Erkältung zu kämpfen hatte und mich demzufolge auf's Sofa legte und sonst grad nichts anderes in der Glotze kam (an diesem wolkenverhangenen Sonntag), schaute ich mir diesen Film heute Nachmittag auf SF zwei an.

Und: der Film hat mir richtig gut gefallen. Ich habe richtig mitgefiebert (beinahe im wahrsten Sinn des Wortes) mit den Charakteren, allen voran aber mit Seabiscuit und den herzensguten Menschen, die ihn umgeben haben und immer an dieses geplagte und traumatisierte Pferd geglaubt haben Ich hab's sonst wirklich nicht so mit Pferden, aber dieser Film ging mir schon sehr ans Herz. Gelacht habe ich aber auch - über den irren Radiokommentator, köstlich gespielt von William H. Macey.

Ein Film also, den man durchaus mal gesehen haben darf.

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