Runaway Jury (2003)

Runaway Jury (2003)

Das Urteil - Jeder ist käuflich

"Trials are too important to be decided by juries".

Nach diesem Leitspruch gewinnt Rankin Fitch (Gene Hackman) seine Gerichtsfälle. Er kauft die Geschworenen, lässt sie bedrohen und kippt somit das Urteil immer auf seine Seite. Bis jetzt...

Zwei Jahre ist es her. An einem Montagmorgen werden in einem Bürogebäude dutzende von unschuldigen Angestellten von einem amoklaufenden Mann erschossen. Die Witwe eines Ermordeten hat danach den Anwalt Wendell Rohr (Dustin Hoffman) engangiert, der die Hersteller der todbringenden Waffe auf viele Millionen Dollar verklagen soll. Sollte dieser Fall gewonnen werden, wäre das ein Zeichen für eine Zukunft mit kontrollierter Waffenabgabe, denn noch nie wurde ein solcher "David gegen Goliath"-Vergleich vom Underdog gewonnen.

Die Jury wird zusammengesetzt. 12 Personen werden ausgewählt. Jede Seite hat die Möglichkeit die vorgeschlagenen Geschworenen abzulehnen oder zu akzeptieren. Die beiden Anwälte treffen zum ersten Mal aufeinander und versuchen mit Hintergrundwissen über die einzelnen Geschworenen die Chance auf einen Sieg zu optimieren. Unter den ausgewählten Leuten ist auch ein Mann namens Nicholas Easter (John Cusack). Ein "Klassenclown", wie Fitch bemerkt. Aber (noch) wird ihm keine grosse Aufmerksamkeit geschenkt.

Kurz nach Beginn des Verfahrens wird den beiden Parteien ein Angebot gemacht. "Jury for Sale". Was anfangs nach einem der üblichen Bestechungsversuche aussieht, entwickelt sich langsam zu einer Gelegenheit der Parteien, die Entscheidung der Geschworenen zu beeinflussen. Denn nach dem ersten Angebot bekommen beide Anwälte Telefonanrufe von einer gewissen Marlee (Rachel Weisz). Sie fordert 10 Millionen Dollar für den Sieg. Denn sie hat die Chance, die Jury zu beeinflussen. Und da spielt auch Nicholas Easter eine sehr wichtige Rolle.

Werden die Anwälte auf ihr Angebot eingehen? Wenn ja, wer wird schlussendlich das Rennen machen? Hat die Einzelperson überhaupt eine Chance gegen den übermächtig wirkenden Waffen-Konzern? Denn Anwalt Finch ist kein Spiel zu dreckig und kein Mittel zu brutal, um sich und den Waffen-Millionären den Sieg zu sichern..... [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
127 Minuten
Produktion
2003
Kinostart
, ,
Links
IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 9

yan

The Runaway Jury ist sicherlich unterhaltsames Justizheimkino. Gegen Grössen wie The Firm oder Primal Fear kommt er aber nicht an. Schuld daran ist nicht etwa der Cast, der macht die Sache bist in die kleinste Rolle wirklich sehr gut. Die Story ist eigentlich auch ganz in Ordnung, nur das Fehlen von Wendungen und Überraschungen hat mir gefehlt. Am Schluss endet alles genau so, wie es zu erwarten war, mehr oder weniger. Trotzdem ein spannendes Stück Film, dass sich anzusehen lohnt.

Ghost_Dog

go fitch go. die falsche seite hat gewonnen, dieses gutmenschen getue und die klagewut, bei der man alle anderen am eigenen unheil verantwortlich macht, kommt auch in diesem film wieder gut zur geltung.

der film ist nicht schlecht, stinkt aber im vergleich zum buch gewaltig ab... und warum nimmt man die waffenindustrie, und nicht wie im buch die tabakverarbeiter? ganz einfach, es ist ein noch polemischerer dialog möglich. unerträglich ist sowas. verbote einer elitären minderheit, die die moral gepachtet glaubt, sind gift für die freiheit.

fitch kommt im film zu schelcht weg, gearde am schluss, es wird ja regelrecht kastriert...

rm

Wie sagte der Kollege so schön. Um das Happy End muss man sich bei Grisham keine Sorgen machen. 😊
Kurzweilige Unterhaltung. Rachel Weisz darf ab sofort in meinem OutNow.CH-Profil erscheinen.

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