Monster (2003)

Aileen 'Lee' Wournos (Charlize Theron) hegt als Mädchen vor dem Spiegel Träume, die sich nicht gross unterscheiden von dem, was andere Kinder mit 7 Jahren werden möchten. Reich und berühmt soll sie sein, wenn sie gross ist, am liebsten als Schauspielerin. Mit Marilyn Monroe als Vorbild wächst sie mit der Hoffnung auf, der nächste Junge - mit der Zeit werden aus den Jungs Männer - möge mehr von ihr wollen als nur ihren Körper. Der Traum ist Mitte Zwanzig ausgeträumt. Unter der Brücke lebend, prostituiert sie sich - von Suizidgedanken geplagt - auf dem Strassenstrich irgendwo in Florida.

Ohne Aussicht auf Besserung trifft sie in einer Bar auf eine andere Aussenseiterin, die Lesbe Selby Wall (Christina Ricci). Aus Notwehr erschiesst Lee einen ihrer Freier und kommt so zu Geld, das den beiden erstmal über die Runden hilft. Lee und Selby bilden von nun an eine Schicksalsgemeinschaft. Ohne festes Einkommen, nur auf ihre Liebe zählend, versuchen sie der Misere zu entkommen. [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
109 Minuten
Produktion
, 2003
Kinostart
, , - Verleiher: Elite
Links
IMDb, TMDb
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Naive Träume

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Kommentare Total: 25

yan

Ein tiefgründiger, trauriger, gleichzeitig aber auch ein sehr erfrischender Film. Die Suche nach Freiheit hat keine Grenzen, genausowenig wie die Suche nach Liebe und Geborgenheit. Die beiden Hauptdarstellerinnen überzeugen auf ganzer Linie und auch die auf teilweise wahren Begebenheiten beruhende Geschichte 'gefällt' sehr. Gegen Ende wird Monster immer intensiver und setzt sich tief unter der Haut fest. Atemberaubend!

dreammaster

ein film der zum nachdenken anregt...die stelle an der sie den mann erschiesst der ihr als erster wircklich helfen wollte ging mir ziemlich an die nieren...
charlize theron spielt wircklich unglaublich! anders als bei halle barry kann man bei ihr wircklich sehen wieso sie den oscar bekommen hat.hätte ich ihr ehrlichgesagt nicht unbedingt zugetraut, hut ab!

db

Monster - Jeder hat seine Leichen im Keller

Monster, eine der Filme, der mich bereits ne Weile Interessiert hat und letztendlich genau das geboten hat, was ich erwartet habe. Ein deppresiver, realistischer und dreckiger Streifen, excellent gespielt und bis zu einem gewissen Punkt sehr Glaubhaft.

"Based on a True Story", ein Label, das immer öfters gebraucht wird in letzter Zeit und hier sogar sehr weit zutrifft. Wie stark das Bild durch Film und Autor verfälscht wurde, lässt sich nicht wirklich erläutern, jedenfalls zieht die Story mit und zeigt die düstere Geschichte einer verzweifelten Frau die alles gibt um ihrer letzten Hoffnung auf etwas Liebe alles zu geben.

Positives sucht man vergebens, alle im Film vorkommenden Figuren sind am Verfallen und halten sich knapp noch über Wasser. Charlize Theron Spielt die Männermörderin excellent und wirft alles über Bord, was sie bis jetzt auszeichnete. Christina Ricci muss sich auch nicht verstecken und spielt auf gleich hohem Niveau.

Fazit: Sicher kein Film, den man mit einem fröhlichen Gefühl verlässt, das ist auch nicht seine Idee. Regt zum nachdenken an, kommt aber auch sehr langsam voran. Wer speziellere Filme mag, die nicht auf der hochglanz-Hollywood-Welle mitreiten ist hier genau richtig.

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