The Matrix Revolutions (2003)

The Matrix Revolutions (2003)

Matrix Revolutions
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  3. 129 Minuten

Kommentare Total: 113

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mf

Filmkritik: everything that has a begining has an end

th

nach dem publikationsverbot (News) abgelaufen ist, kann ich nun hier meine kritikpunkte zum dritten matrix film loswerden.

matrix 1 hab ich schier unendliche male gesehen, verschlingt.

selbst matrix reloaded konnte ich gutes abringen. obwohl sehr actionlastig, wurden durch neue konzepte (helferprogramme) und viel gerede (architekt) viel spekulationsmaterial geboten. eine vielzahl von theorien und neue philosophien waren möglich, beispielsweise "matrix in der matrix in der matrix in ..." oder "neo ist ebenfalls ein programm".

doch nun in matrix revolutions...

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... wird alles aufgelöst, und zwar auf die billigste aller möglichen lösungen. hallo? wurde uns von den wachowski-brüdern nicht eine überraschung versprochen? wenn ich gewusst hätt, dass die "überraschung" ein schlechtes und oberbilliges happy-end wäre... ich hätt mir gewünscht nie und nimmer teil 3 zu sehen.

doch nun ist es passiert, meine illusionen zerstörrt und ein kult vorbei. wenn selbst fans bessere erklärungen einfallen als den regisseuren, dann ist etwas grundlegend falsch.

dass den brüdern die ideen ausgingen, lässt sich bereits an den schwachen dialogen erkennen. man achte sich mal auf neos grossartige konversationen: "when?", "where?", "why?" und das in einer endlosschlaufe. und wird dann irgendwo mal ein heikler bzw interessanter punkt angesprochen, so kommt eine lapidare begründung: "weil er es halt kann". für wie doof werden wir da verkauft? schade, schade, schade.

doch auch der eigentliche storyverlauf ist im dritten teil inexistent. ein hauptdarsteller im eigentlichen sinn gibt es nicht, die screentime von neo, trinity und morpheus ist auf ein minimum geschrumpft. ist neo einmal auf dem weg nach 01, passiert (ausser wirklich guten sentinel-kampfszenen) nichts mehr mit.

mehr wert wird dem heroischen heldentum der zion-iten zubemessen. da ist einerseits der hohe general, der sich nicht zu schade ist, selber mit seinen soldaten an vorderster front zu kämpfen - in schicken hitec-mechs, welche noch per schubkarre (!!!) mit munition nachgeladen werden müssen. und natürlich ist der oberheld ein 16jähriger lümmel, der von waffen und krieg gar keine ahnung hat. dass er die welt (naja, fast) trotzdem rettet versteht sich von selbst. aber dies gehört definitiv nicht in einen teil der matrix saga.

doch bevor es überhaupt soweit kommt, müssen trinity und co neo aus dem zwischenlevel befreien. wer das spiel Enter the Matrix gespielt hat, dem wird immerhin klar was für eine bedeutung die sich dort befindende familie (die inder) haben. doch lassen wir dies dies mal gütlich ausser acht, und wenden wir uns der eigentlichen befreiungsszene zu. da ist der merovingian, der sich von trinity mit einer simplen pistole "überzeugen" lässt. haaaaallo? entweder er ist eines der mächtigsten programme in der matrix und verzieht keine maulecke, oder er ist einfach ein würstchen. die wachowskibrüder entschieden sich für letzteres.

da auch matrix3 keine richtige storyline aufweist, erlaub ich mir, mich nun dem schluss zuzuwenden. ein happy-end, die maschinen leben in frieden mit den menschen. geeeenau! als krönender abschluss noch ein sonnenuntergang dazupappen, fertig ist ... *kötzel*
beinahe hät es noch cool werden können, als die maschinen sich zurückzogen und die menschen zu feiern begannen. DA hätte man die maschinen gleich wieder loskämpfen lassen sollen. aber nein, man lebt ja nun für immer und ewig in friedlicher koexistenz.......

hat den matrix3 überhaupt etwas gutes? oh ja. die computeranimationen sind mal wieder vom feinsten. die schlacht um zion hervorragend animiert, auch neo's flug zu 01 lässt nichts zu wünschen übrig. der finale schlusskampf gegen obersmith (warum die anderen, 10'000'000 smiths nicht angegriffen haben bleibt ein rätsel) ist ein augenschmaus. die verdrängten wassertropfen, der slo-mo kinhaken... genial. ebenso darf die coolness von smith wie in den anderen beiden teilen als äussterst ... cool bezeichnet werden.
dadurch kann meine enttäuschung über die schwache auflösung ein bisschen aufgewiegt werden.

dennoch werde ich mir...

... den dritten teil gleich nochmals ansehen. wer weiss...

th

nun, beim zweiten mal gucken konnte ich mich mit meinem vorwissen komplett auf die action konzentrieren. und die ist eben wirklich gut gemacht. die anfängliche enttäuschung ist nicht mehr sooo gross, sodass ich meine wertung von 3 auf 4 korrigiert habe.

dennoch wünsche ich mir noch immer bisschen mehr substanz, mehr handlung, und weniger action. es hätte bisschen mehr innerhalb der matrix selber spielen dürfen, und weniger in der realworld. wenn man aber "nur" auf action aus ist, so kommt Matrix Revolutions sicherlich sehr gut an. für eine bessere wertung fehlt mir leider aber... okay, ich wiederhole mich.

sj

Kann Thomas zustimmen die Action ist genial, doch leider überwiegen die Minuspunkte (siehe Spoiler) und machen Matrix 3 nicht zu dem was ich mir gewünscht habe.

Ich glaube nicht mehr, dass "Matrix" von Anfang an als Trilogie geplant war!

mobbe

Also was mich tooootal fertig gemacht hat, waren die doofen Dialoge.
Wie wird man Neo? Antwort: 155 blöde Fragen im flüsterton stellen und total geistig-umnachtet dreinschauen.
Wie wird man zum Orakel? Antwort: Einfach alle Fragen mit "du weisst die Antwort bereits" beantworten.

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p.s.: Das weder bei Teil 2 noch Teil 3 eine Würdigung für die verstorbene Gloria Foster (Orakel Teil 1 & 2) angebracht wurde ist doch echt traurig.

Was doof ist...wenn sich das Orakel schon eine neue Hülle suchen musste, warum muss diese fast genau gleich ausschauen. Wäre es nicht witziger gewesen, wenn es ein Mann oder ein Kind oder sonstwas gewesen wäre.

Warten wir auf Matrix 4, wo dann die Maschinen den scheiss Waffenstillstand brechen werden und das kleine indische Mädchen den Agents den Hintern versolen wird!

ma

Die Wachowskis konnten es unmöglich allen recht machen. Zumindest bei mir hatten sie Erfolg. Habe bereits Tickets für Samstag :-)

th

Zitat ma (20031006002231)

Die Wachowskis konnten es unmöglich allen recht machen. Zumindest bei mir hatten sie Erfolg. Habe bereits Tickets für Samstag :-)

bin natürlich gespannt was dir denn genau an der in meinen augen zu billigen auflösung gefällt. vielleicht muss ich den film ein 3. mal gucken gehen?

thugsta

naja werde sicherr morgen abend gucken wie ich den film finde... erwarte aber nicht viel

cHoco

zum film:
einfach der hammer. habs mir gestern im imax angschaut und ich hab ihn noch immer nicht ganz verarbeitet. es sind einfach wahnsinns bilder, wahnsinns szenen und ein wahnsinns ende.

der erste teil war eher blau der zweite teil eher grün und der dritte teil blau, grün und gelb. das is mir vom visuellen am meisten aufgfallen. aber das nur am rande.

denen denen das "unrealisitsche" im zweiten teil nicht gefallen hat, die werden am 3. teil mehr freude haben. man sieht kaum das etwas "unecht" is und er is einfach der hammer.

man wird 2 stunden an den kinosessel gebunden und in eine welt entführt die einfach mitreisst. so viel action und spannung hab ich schon lang nicht mehr gesehen. und ich hab schon viele filme gesehen.

zur kritik: klar ist aber auch, das man den film in der luft zerreissen kann, wenn man es will. natürlich sind szenen unlogisch, lustig oder einfach zu abstrakt (zB das fliegen von Neo). aber wenn man den film nicht ins lächerliche zieht (was einem auf jeden fall gelingen würde, wenn man es versuchen würde) wird man bestimmt nicht enttäuscht. meiner meinung nach kann man jeden film ins lächerliche ziehen (*zu herr der ringe schau*) und vor allem einen Dritten Teil einer Triolgie.

Also leute schaut euch den Film an. Wenn euch der 1. und der 2. Teil gefallen hat. Wenn euch die Matrix nicht gefällt, lasst es sein. Geschmäcker sind verschieden und die welt der wachowski brüder muss nicht jedem gefallen.

Ausserdem kann ich nur jedem empfehlen den film im IMAX anzuschaun. Er wirkt einfach wie ein Traum/wie eine Reise. Einfach der Hammer.

Mein Review eindeutig: Erstklassiger Film, aber wenn man will kann man auch diesen Film in der Luft zerreissen.

Endeutig
6 von 6 Sternen


PS: die charaktere waren durchaus seltsam zB die szene mit Bale wo neo 5 minuten nicht begriffen hat das das "Agent Smith" ist obwohl dauernd "Mr. Anderson" erwähnt wurde, naja. solche "kleinigkeiten" können mich trotzdem nicht von der höchstwertung abbringen.

achja und
PPS: @th vielleicht is das ende ja gar nicht so wie du denkst? also ich finde das ende grenzgenial. es lässt raum zum fantasieren/spekulieren und zum nachdenken. und daswollte ich. kein abgeschlossenes ende. und "billig" oder "kitschig" wie du meinst, dem kann ich nichts abgewinnen.

-cHoco

[Editiert von 'cHoco' am 06 Nov 2003 12:25:18]

pv

Zitat sj (20031005234427)

Ich glaube nicht mehr, dass "Matrix" von Anfang an als Trilogie geplant war!

das hab ich von anfang an nicht geglaubt, als bekannt wurde, dass es eine trilogie sei...ich wär sehr gut damit klargekommen, wenn sies bei einem film belassen hätten. naja, ich urteile erst am samstag über das finale, nach der matrix-night...

mf

@cHoco: ich glaube nicht, dass die bisherige kritik am film ihn irgendwie ins lächerliche ziehen wollte. an so sachen wie dem fliegen von neo gibts eigentlich gar nichts auszusetzen...

mehr geht es darum, dass eine im ersten teil sehr gut aufgebaute modellwelt im zweiten teil mit etwas speziellen zugaben gewürzt und aber sogleich dem besucher versprochen wurde, dass dann im dritten teil fast alles seine auflösung findet und ein unglaublich ausserordentlicher, unerwarteter schluss noch auf uns wartet...

und auch nach der zweiten vorführung bin ich der meinung, dass hier ein unglaubliches potential verschenkt worden ist. um nur ein beispiel zu nennen: monica belluci. ihr auftritt in "reloaded" war schon sehr kurz, hatte aber natürlich auch mit der kussszene doch so ein bisschen etwas und jeder hätte fast darauf gewettet, dass nun im dritten teil sie zu einer der hauptakteuere aufsteigen wird (wie der merovingian und seraph zum beispiel auch). noch sicherer wurde das ganze als belluci immer in den top 5 in den casts und credits zu finden ist. und was kam raus.... eine 2 minütige brüste-zeig-sequenz! naja also wenn da mal nicht einfach alles verschenkt wurde...

trotzdem ging es mir ähnlich wie th und das zweite mal war besser als das erste. auch bei mir würde ich sagen lag es daran, dass ich mich mit der story abgefunden und nun nur noch auf die action konzentriert hatte. die ist, ohne wenn und aber, erste sahne egal ob in the realworld beim sturm auf zion oder auch die kampfszenen innerhab der matrix.

darum ein neues fazit: für all die, die sich nicht unglaublich vom matrix kult anstecken liessen und mit matrix revolutions einfach einen coolen actionfilm erwarten, die werden mehr als nur belohnt werden. wenn aber jemand den sommer mit brüten über mögliche fortsetzungen und ein mögliches ende der saga verbracht hat, kann ich mir fast nicht vorstellen, dass er mit dem dritten teil vollauf zu frieden ist.

[Editiert von 'mf' am 06 Nov 2003 12:55:49]

umbro

Die Dialoge sind noch dümmlicher als in Teil 2. Einige Szenen sind spektakulär. Alles in allem trotzdem sehr enttäuschend.

mobbe

http://www.themeatrix.com/
!!!LOL!!!

muri

Zitat mobbe (20031006145538)

http://www.themeatrix.com/
!!!LOL!!!

😄

neh

in "matrix revisited" meinte irgend ein hansel, er fand das drehbuch von teil eins toll, als er teil zwei las dachte er "wow!" und bei teil drei bekam er einen halben orgasmus.
der typ musste definitiv auf drogen gewesen sein.
obwohl matrix3 schon mit teil eins zusammen "entstand" ist es eine der miesesten fortsetzungen die ich je sah. teils lachte das ganze kino wegen den stumpfsinnigen dialogen, solche lacher hatte ich früher immer bei steven seagal filmen. kein kompliment also.
auch die zion-action ging mir ziemlich schnell auf denn sack, richtig geile actionszenen gab's meiner meinung nach vielleicht fünf minuten.
fazit: teil-eins-virgins hände weg von zwei und drei, eins-und-zwei-gucker kann man eh nicht davon abhalten. schade.

cheers,
-neh.

Reservoir Dog

Stimmt, mich hält niemand auf, den Film zu sehen, auch
wenn er noch so schlecht sein soll, was ich nicht glaube...

The Matrix : 6/6
Reloaded : 5/6
Revolutions : 4/6

[Editiert von 'Reservoir Dog' am 23 Nov 2003 16:30:06]

dracid_t.hill

Zitat peevee (20031006122656)
Zitat sj (20031005234427)

Ich glaube nicht mehr, dass "Matrix" von Anfang an als Trilogie geplant war!

das hab ich von anfang an nicht geglaubt, als bekannt wurde, dass es eine trilogie sei...ich wär sehr gut damit klargekommen, wenn sies bei einem film belassen hätten. naja, ich urteile erst am samstag über das finale, nach der matrix-night...

Es war nie geplant, das Matrix eine Trilogie sein soll. Es ollte wirklich nur den einen The Matrix Film geben, aber Warner Bros. und Die Wachowksi Brüder haben mit dem Film so viel Gewinn gemacht, dass Sie sich dachten " Wir machen jetzt doch noch Fortsetzungen zum Film".

pv

eben! aber wenn man das einem matrix-jünger zu erklären versucht, heisst es immer:"neinnein, so ein quatsch, das war von anfang an als trilogie geplant!" soviel dazu...

dracid_t.hill

die haben keinen blassen schimmer von dem. ich bin so ziemlich an der quelle, darum weiss ich es aus erster hand

Filmo

Also ich glaub auch nicht daran, dass das als 3-Teiler geplant war, dafür fallen Teil 2 und 3 zu weit hinter 1 zurück. Und die wo immer sagen "Ja fällt Dir nicht auf wie viele Anspielungen es von Film zu Film hat". Öhmm man kann die Drehbücher zu M2 und M3 auch nach M1 schreiben unds einfach so drehen, dass es passt.


Zu M3 Selber.
Mir hats besser gefallen als M2, aber eben zum ersten Teil ist nach wie vor zuviel Abstand. Das Szenario ist halt ein wenig ausgelutscht. Wenigstens wirkts wieder etwas Erwachsener . Leider sind immer noch sehr viele unötige Möchtegernsätzchen da. Wenns mir Recht ist, war das mit dem "Karma" völliger Mist und stimmt überhaupt nicht mit den Idden das Ganzen überein.Schlussendlich bin ich der Meinung ,dass man M2 ganz hätte weglassen können, und M3 dafür ein wenig länger gemacht hätte. Ich war erstaunt wieviel man aus M2 nicht wieder aufgenommen hat. Das war meine Hoffnung, dasss so M2 durch M3 aufgewertet wird. Nix wars. Leider.
Optisch bietet M3 viel Eyecandy. Leider wirkt das ganze ein wenig Seelenlos und kalt. Das Ende hat mir doch relativ gut gefallen. Aber wenn die Wachowskys mich nochmals wie mit M1 hätten verblüffen wollen, hätte wesentlich mehr sein müssen.
Was bleibt ist gute Unterhaltung mehr aber auch nicht.

muri

Der erste Teil symbolisierte die Geburt. Die Fortsetzung das Leben und der dritte Teil soll den Tod darstellen. Und genau das macht er. Er tötet den Mythos "Matrix". Hart, aber durchaus wahr....

Die Geschichte beschränkt sich auf wenige Handlungsbögen. Da wäre einmal der Auserwählte, der das Schicksal der Menschen in den Händen trägt, einmal (am Ende) im strömenden Regen kämpfen darf, sich wie Superman durch die Lüfte bewegt, vor Liebe Schmerz verspürt und sonst herzlich wenig auftaucht.

Da wären die Einwohner von Zion, die in einer ungeheuren Materialschlacht gegen die angreifenden Maschinendrohnen zu Werke gehen und denen in Lauf dieser Schlacht die Luft auszugehen scheint.

Da wären... Halt! Das war's ja eigentlich schon. Da hätte es zwar noch den einen oder anderen neuen Charakter, verzwickt-harmlose Erklärungsversuche und eine Lack- und Lederparty, die nichts mehr mit der eigentlichen Matrix zu tun hat.

Schauspielerisch bekommen wir hier ebenfalls unspektakuläre Gesichter vorgesetzt, die ausser One-Linern praktisch nichts zu sagen haben. Allerdings gibt es durchaus ein paar Gründe, sich diesen Film anzusehen....

1. Grund:
Die Effekte, die Schlacht, die Maschinen. Eine Materialschlacht sondergleichen. Effekte, die überzeugen. Landschaften, die beeindrucken. Ideen, die durchaus ihren Reiz haben

2. Grund:
Hugo Weaving alias Agent Smith. Zwar kommt auch er selten vor, aber wenn, dann ist Stimmung im Karton. Herrliche Mimik, geniale Sprache (im Original, versteht sich) und Auftritte, die zum Höhepunkt dieses ansonsten höchstens durchschnittlichen Filmes werden.

Fazit:
Das grosse Finale, das Ende, die Erlösung oder die Erklärungen bietet dieser Film keinesfalls. Zu eintönig sind die Sequenzen, zu uninteressant die Handlungen, zu matt die Schauspieler und zu verwirrend die vermeintlichen Erklärungen.

Wenn man sich das Original anschaut, darf man sich ruhig fragen, ob ein zweiter und dritter Teil wirklich nötig gewesen wäre. Und wenn ja, hätte man nicht die besten Szenen beider Fortsetzungen zusammenpacken können und einen ansprechenden und abschliessenden zweiten Teil machen können?

Nein, so schlecht ist er nicht, der Film. Aber von einem "grande Finale" erwarte ich etwas anderes, interessanteres. Denn ich hab mich dabei erwischt, wie ich bei den Schlachten öfters mal auf die Uhr geschaut habe...
Und das ist nun mal bei mir kein gutes Zeichen....

Filmo

Der Schluss ist an und für sich schon gut. Nur begreife ich nicht wie das Orakel und die Menschen sich so einfach vom Architekten reinlegen lassen? Er bekommt ja als einziger was er will. So gesehen machen Teil 2 und 3 schon Sinn, aber sie passen einfach nicht so zu eins.

th

bekommt er doch überhaupt nicht.

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er hätte lieber die matrix neu gestartet, mit neuem inhalt, sozusagen. dass er nun abtrünnige menschen aus der matrix nehmen muss, passt ihm wohl sicher nicht.

Filmo

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Am schluss sieht man doch wie sich das Bild so Dominoartig wieder aufbaut. Für mich sah das nach "Reload" aus.Und das Stadbild mit der Sonne sah nach einer neu aufgebauten Matrix aus (ein bisschen kitschiger weil die Kleine mithalf)Imho sind die Störfaktoren Neo und Smith weg, und die Menschen in Zion machen auch keinen Ärger mehr. Man kann sogar weiter Strom von den Menschen in den Batterien abzapfen. Dazu ist ja die Matrix da. Einzig dumm finde ich dass die Maschinen sowas wie erbarmen zeigen und sich für eine Symbiose entscheiden. Zion hätte man ja auch alternativ zerstören können und die Überlebenden wieder an den Aku hängen.)

Muss nochmals drüber grübeln.Vielleicht hab ich jetzt auch was falsch verstanden. Sicher ist für mich nur Das man das Ganze viel besser hätte umsetzten können.


[Editiert von 'Filmo' am 08 Nov 2003 01:16:11]

Hömmi

Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende....
Na, wenn das mal ein "Krasses" Ende war !?!?!

Also, leider wird in Revolutions genauso gelabert (soll wohl als philosophieren rüberkommen) wie im 2. Teil! Allerdings wirkt alles doch ein wenig besser als beim Vorgänger! Also, ein Kinobesuch ist doch allemal wert!

Das Problem bei der Matrix-Trilogie war/ist: Nach Teil 1 war man der ansicht, dass Matrix Kult verdächtig ist! Nach Teil 2 bröckelte der Verdacht und nach dem dritten noch mehr!! Hmm, ich meine dass man an teil 2 und 3 eben gigantische Erwartungen gestellt hatte! Aber was sollte man Neues hineinbringen, was noch niemand vorher gesehen hatte?? Das war bei Teil 1 der Fall und ein grosses Aha-Gefühl kam auf, was der Zuschauer sich auch bei Teil 2 und 3 erhoffte!!

Nur ist es eben der Fall, dass kaum etwas neues kam (ausser neuen Charakteren!!) ! Die Geschichte wurde nur vertieft, ebenso die Philosophie!

Ich denke, dass die meisten Kinobesucher eben dadurch nun sagen, der Film sei "extrem scheisse" und "nicht sehenswert" ! Ich sage dazu: Das ist absoluter Schwachsinn!!!!!

Keanu Reeves hat, meiner Meinung nach, einen nicht ganz so tollen Auftritt, was daran liegt, dass er nicht sehr viel sagt/erzählt/redet!
Hugo Weaving alias Agent Smith glänzt ist seiner Rolle allemal und erfüllt die Erwartungen schliesslich doch teilweise!!

Die Actionszenen sind pompös und gewaltig, doch dauern (wie in Teil 2) sehr lang!! Hollywood hat mal wieder gewaltig in die Trickkiste gegriffen!!
(Der Kampf gegen die Maschinen in Zion und Agent Smith gegen Neo!!)

Was mir ganz besonders fehlte, war, dass man mehr über Wirr-Warr der Matrixwelt erfährt und es mehr aufeglöst wird!!

Aber wie schon gesagt, ein Besuch lohnt sich trotzdem!!

P.S.: Nachdem ich nochmals ordentlich über den Film nachgedacht habe, gefällt er mir umso mehr!! :D

[Editiert von 'Hömmi' am 09 Nov 2003 14:25:09]

sj

Willkommen im Forum Hömmi!


Ich finde die zweite Hälfte als Actionfilm absolut genial, die Special Effects sind sehr stark. Als Ganzes gesehen, passt der Film - in meinen Augen - nicht in die Matrix Trilogie. Er enthält mehr Elemente aus Star Wars (Roboter-Kampf usw.).

Werde mir bald wieder den 1. Teil auf DVD anschauen - der ist Genial.

Shihan

also ich muss sagen, ich fand den film geilo.

einzig der Schluss ist etwas... hmmm... merkwürdig, aber ich möchte nicht sagen schlecht. ich denke sie haben das doch gut gelöst... Teil4?

Die Action Sequenzen sind wunderbar. Die Handlung ist sicherlich nicht Oskarverdächtig oder mit, z.B. Memento zu vergleichen :b, aber sie erfüllt ihren Zweck, die Weiterleitung oder Beendigung der Story.

Irendwie habe ich trotzdem gemischte Gefühle. Ich fand 3 um Längen besser als Teil 2, aber ist er mit Teil 1 vergleichbar. Irgendwie nicht, teil 1 ist und bleibt unantastbar, er war eine Meisterleistung und leitete ein neues Zeitalter ein. Sagen wir, würde es teil 1+2 nicht gegben haben, wäre 3 Teil für uns göttlich, doch wir kenn all dies schon aus den Vorgängern, somit entfällt leider der *vom-sessel-weg-hau-effekt*.

Trotzdem, absolut sehenswert. Speziell der Angriff auf Zion *schmacht* :>

inirye

Eins mal vorweg, der Film ist relativ schwach...
Okay, für einen Actionfilm ganz mittelmässig, aber er erinnert eher an Star Wars als an Matrix. Davon abgesehen hatte man das Gefühl, dass die Dialoge mit einem Zufallsgenerator erstellt wurden und durch die Löcher in der Logik die ganze Maschinenarmee hätte hindurchfliegen können.
Ohne zu spoilen:
Warum brauchen die Maschinen bitte eine riesige Stadt? Für die Party danach???
Warum sind sie dann nicht so clever und bauen ihre sch****-Türme noch hundert Meter höher, wo es noch Sonnenlicht gibt, sparen sich den Quatsch mit der Matrix und rotten die Menschen aus???
Wie kommt es, dass die Maschinen extra so angreifen, dass das MG-Feuer sie ziemlich leicht in Stücke reissen kann? Ist ihre Taktik etwa, Welle nach Welle zu schicken bis Zion die Munition ausgeht?
Hätte man diese Kampfroboter noch sinnloser bauen können? Warum etwa sitzt der "Pilot" vollkommen ungeschützt und auch noch ganz vorne in diesem Ding???
Was wollen die Rebellen eigentlich erreichen? Wenn sie alle Menschen aus der Matrix befreien, können sie die erstens nicht alle ernähren und kommen zweitens gar nicht erst an sie ran, was das Ende bedeuten würde.
Und, ohne es zu verraten: Was zur HÖLLE sollten die letzten 40 (oder so) Minuten???
Überhaupt hatte der Film mit Matrix gar nichts zu tun, abgestandene Bullet-Time, Kampfszenen aus "Hero" mit Jet Li und nichts, was wir nicht schon im ersten Teil (und da besser) gesehen hätten.
Vielleicht kommt der vierte Teil ja direkt auf Video, verdient hätte er es.
Ich hoffe, spätestens jetzt weiss die Welt, dass die Wachowski-Brüder so genial nicht sind (Hat etwa niemand die Truman-Show gesehen???).
Also Fazit: Revolutions ansehen und vergessen.
The Matrix has lost you...
Sebastian "Inirye" K

Ghost_Dog

o mann... was für ein absturz seit matrix... das zeug ist immer schwächer geworden.
hätten die brothers nur nach dem ersten teil aufgehört... aber eben, die geldgier ist ein seltsam ding!

OMG, dieses dreieinigkeits-gelaber kann man bis zum ende von revolutions fast nich mehr ertragen. und die echt peinlich wirkenden lovescenes sind überaus schwach, fast so schlecht wie alle liebesszenen aus episode 2 mit dem bauerntölpel hayden 0_o

der schluss ist absolut lächerlich, zig fiugren werden gar nicht in die story eingebetten (merovingian, persephone... mann was für ne verschwendung. dieser film ist eine kathastrophe, da man mit viel zui hohen erwartungen reingeht. aber eigentlich hätte einen ja schon matrix 2 vorwarnen sollen...

daumen nach unten!

VIRUS

Armselig wie Ihr den Film in der Luft zerreist...schaut mal zwischen den zeilen:

Zunächst fasse ich mal die wichtigsten Fragen zusammen, beginnend mit den am leichtesten beantwortbaren:

1) Welche Bedeutung haben der Merowinger und der Trainman?
2) Welche Verbindung besteht zwischen Neo und Smith, und wie und warum konnte Neo am Ende Smith besiegen?
3) Welche Bedeutung haben das Orakel und der Architekt?
4) Warum konnte Neo die Wächter in der realen Welt vernichten?


--------------------------------------------------------------------------------


Und nun folgen die Antworten auf diese 4 Hauptfragen:

zu 1)
Die erste Frage ist relativ einfach beantworte, was sich sicher fast jeder auch selbst denken konnte.
Der Trainman ist ein Programm, welches Daten bzw. andere Programm zwischen der Matrix und der Maschinenwelt transferiert. Man kann dies also gut mit Bus-Systemen an PCs vergleichen, wo Daten von einem PC zum anderen übertragen werden.
Nebenbei gesagt sind die Inder und das mit dem Karma wieder ein guter Bezug zum Buddhismus, worüber ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte. Das würde zu sehr vom Thema abkommen.
Der Merowinger ich demnach nichts weiter als ein Programm, welchen Daten auf den Bus absendet, bzw. von dort wieder empfängt. Er bildet quasi das Schnittstellenprogramm. Man könnte es auch so formulieren, dass er mit Informationen handelt, wie es im 2. Teil ausgedrückt wurde.

zu 2)
Am Ende von "Matrix Revolutions" hat sich Neo von Smith übernehmen lassen, was dazu führte, dass Smith vernichtet wurde. Nur wie bzw. warum, fragen sich sicher viele von Euch.
Das Orakel sagte bereits, dass Smith das Gegenstück von Neo ist, das fehlende Glied in der Gleichung. Smith und Neo sind quasi eins. Man kann es sich vielleicht so vorstellen, dass einfach ausgedrückt bei einer Gleichung A = B*C z.B. Neo die linke Seite und Smith die rechte Seite der Gleichung darstellt.

Wie der Architekt am Ende von Teil 2 bereits sagte, ist Neo nichts weiter als ein Programm, welches in der Person Neo abläuft. Letztendlich läuft in jedem der Menschen, die an die Matrix angeschlossen werden, ein Programm ab, welches mit der Matrix kommuniziert, welches also dem Gehirn sagt: "Jetzt bist Du in der Matrix und Du kannst dort alles hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen etc."

Nun arbeitet in Neo jedoch nicht irgendein Programm, sondern ein ganz besonders, welches dazu geschrieben wurde, Dinge in der Matrix zu verändern bzw. das Virus "Smith" zu beseitigen. Kurz vor dem Ende konnte sich Neo diese Tatsache richtig verinnerlichen. Er wusste, dass, wenn Smith ihn übernimmt, die beiden Programmteile Neo und Smith miteinander verschmelzen.
Da die Maschinen nun mit Neo in Verbindung standen und Smith nunmehr mit Neo, gab dies den Maschinen die Gelegenheit das Programm Neo-Smith zu löschen, weil sie also über Neo direkten Zugriff zu Smith hatten.
Und da die ganzen Smith untereinander natürlich auch in Verbindung standen, wurden diese ebenso mit gelöscht.

Neo hat sich also selbst geopfert, anders konnte er Smith nicht besiegen, denn wenn Smith stirbt, stirbt auch das Programm Neo und andersrum, weil beide eins sind und erst zusammen als Ganzes funktionieren oder nicht.
Und da der Körper bekanntlich ohne Geist nicht leben kann, musste Neo auch in der realen Welt sterben.
Die Verbindung zwischen Neo und Smith ist übrigens auch der Grund, warum Smith am Ende von "Matrix" nicht von Neo zerstört wurde.

Daran sieht man ausserdem, nebenbei gesagt, auch (wie an vielen anderen Dinge auch), dass die Trilogie wirklich von Anfang an geplant war.

zu 3)
Jetzt wird es aber noch interessanter, wodurch auch eine Menge Dinge in "Matrix Reloaded" plötzlich Sinn ergeben.
Es geht also um das Orakel und den Architekten.

Als Smith das Orakel übernimmt, (also der Smith, der am Ende gegen Neo kämpft) bekommt er die Fähigkeiten des Orakels. Und warum, denkt ihr, lacht er da plötzlich so?
Ganz einfach, in dem Moment kann er das Ende sehen, wie er also gewinnt, was er zumindest glaubt und am Ende so auch sagt, als er Neo gegenübersteht.
Smith glaubt zum Schluss, er muss nur noch einen Satz sagen, um alles zu beenden. Doch dies funktioniert nicht so, wie er sich das gedacht hat!
Und wisst ihr auch, warum? Das ist ein wichtiger Punkt, für den es auch ein logische Erklärung gibt, die mit Sicherheit keiner der Kritiker erkannt hat, die den Film so nieder gemacht haben.

Das Orakel ist nämlich in Wirklichkeit ein Steuerungsprogramm, welches den Menschen bzw. Programmen in der Matrix nur das zeigt, was diejenigen sehen sollen. Und das Orakel wollte bestimmt nicht, dass Smith die Matrix übernimmt.

Dies Theorie lässt sich leicht hiermit begründen:
Smith fragt ganz zurecht, als er das Orakel übernimmt, warum diese noch in ihrer Küche sass, obwohl sie eigentlich wissen müsste, dass Smith kommt, um sie zu übernehmen. Smith erkannte nicht die Falle, die ihn das Orakel stellte, in die er glatt hinein lief.
So überheblich wie Smith war, glaubte er, durch die Übernahme des Orakels hellseherische Fähigkeiten zu erlangen.
Tja, falsch gedacht. Die "Orakel" genannte Frau ist nämlich keine Hellseherin, sondern wie bereits erwähnt ein Steuerprogramm, was Smith in seinen Tod steuerte.
Daher sagte der Architekt zu Neo ja auch so entrüstet "Bitte!", also Neo sie "Das Orakel" nannte, weil sie nämlich kein Orakel im herkömmlichen Sinne ist.
Sie steuerte die Menschen und Programme (also auch Smith).
Neo musste nur noch erkennen, was er zu tun hatte, um Smith und damit leider auch sich selbst zu vernichten. Und er erkannte es noch rechtzeitig.

Die Geschehnisse in den ersten beiden Teilen unterstützen des weiteren die These, dass das Orakel ein Steuerprogramm ist. Sie konnte nicht Neo sagen, dass er der Auserwählte ist, sie wies ihm nur den richtigen Weg, steuerte ihn also. Hätte Neo nicht gewusst, dass er oder Morpheus sterben müsste, hätte er dann versucht, ihn zu retten?

Zitat aus Reloaded: "Genau wie ich wirst du irgendwann begreifen, dass es ein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihn beschreitet."
Tja, auch die Dialoge in Relaoded hatten einen tieferen Sinn.

Dies führt mich unweigerlich zum Architekten. Er stellte Neo am Ende von "Matrix Reloaded" vor eine Wahl: Entweder die Matrix wird neugeladen, oder Neo rettet Trinity, was er laut Aussage des Architekten nicht kann, womit er letztendlich in gewisser Weise doch recht hatte, denn wenig später starb Trinity tatsächlich in der realen Welt.
Viel interessanter ist aber die Frage, warum er Neo die Wahl liess und ihn nicht durch eine bestimmte Tür einfach gehen liess.

Ganz einfach. Der Architekt ist wie das Orakel ein Steuerprogramm, was die Aufgabe hat, Neo auf den richtigen Weg zu führen. Einerseits arbeitet er für die Maschinenwelt, andererseits damit indirekt auch für den Fortbestand der Menschheit, denn die Maschinen brauchen ja die Menschen für ihre weiterer Existenz. Nur wird diese Existenz in starkem Masse von Smith bedroht, der dabei ist, die gesamt Matrix zu übernehmen.

Gegen diesen Feind gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder Smith wird besiegt oder die Matrix wird relaoded, womit das ganze mühsame Spiel wieder von vorne beginnt. Daher wäre es am Besten, wenn Smith besiegt werden würde, was allerdings nicht ganz einfach ist und damit ein gewisses Risiko darstellt. Denn Neo musste dazu erkennen, was er zu tun hat, um Smith zu vernichten, mehr noch muss er dazu auch bereit sein - also bereit, sich für die Menschheit zu opfern, denn nur so konnte er Smith besiegen.

Dies würde er aber auch nur dann machen, wenn er Dank der Liebe eine tiefe Zuneigung zum Rest der Menschheit gewinnt. Und dies stellte der Architekt im 2. Teil ja auch bei Neo fest. Neos Vorgänger hätten dies wahrscheinlich nicht gekonnt, daher war dies ein Risiko, sie auf Smith loszulassen. Für diese gab es nur den sicheren, wenn auch mühseligeren Weg des Neubootens.

Daher war es vorhersehbar, dass alle Vorgänger unweigerlich die Tür des Reloadens gewählt haben. Wegen der Liebe war Neo der erste, der sich für Trinity entschied, und damit war er auch endlich der richtige Kandidatat, der Smith nur durch Selbstopferung für die Menschheit besiegen konnte, was seine 5 Vorgänger vermutlich nicht gekonnt hätten, weil deren Gefühle für die Menschheit wohl noch nicht stark genug waren.
Alles klar soweit?
Besser und genialer hätten die Wachowskis dieses Problem gar nicht lösen können.

Somit wiesen das Orakel genannte Steuerprogramm und der Architekt Neo nur den richtigen Weg.

zu 4)
Und nun komme ich auf die scheinbar schwierigste Frage.
Warum konnte Neo die Squiddies stoppen?

Allerdings ist dies relativ leicht beantwortet, man muss nur darauf kommen. Eigentlich gab "Matrix Reloaded" darauf bereits die Antwort, die jetzt nach dem Ende der Trilogie nur etwas klarer wird.

Üblicherweise kommunizieren Programme an unterschiedlichen PCs nur über Kabel miteinander (z.B. über Bussystemen, vgl. Trainman). Nur wie sieht das beispielsweise mit Handys aus? Oder mit den Funkweckern? Oder der Funkmaus? Oder Fernsteuerungen diverser Art? ...
Ganz einfach, all diese Geräte beinhalten auch Programme, die ferngesteuert mittels Empfangs- und Sendesignale miteinander kommunizieren. Daher können wir auch "ohne" Kabel z.B. Nachrichten von einem Handy aus auf ein anderes Handy übertragen, oder von einem Handy übers Internet auf einen PC. In neuerer Zeit gibt es bereits eine Unzahl technischer Geräte, die ohne jegliche Kabel funktionieren.

Und nicht anders ist das mit Neo. Wie mehrfach bereits erwähnt wurde, was also auch der Architekt sagte, ist Neo nichts weiter als ein Programm, zumindest ein in einem lebenden Menschen manifestiertes Programm, das allerdings gut genug ist, um "ohne" Anschluss eine Verbindung zur Matrix herzustellen. Daher wandelte sein Geist, als er im Koma lag, auch in der Matrix herum, oder in dem Fall eben auf dem Bus-System (am Bahnhof).

Und jetzt denken wir einfach logisch weiter. Und? Wer von Euch hat schon die endgültige Lösung erkannt?
Für die, die es noch nicht begriffen haben:

Neo hat eine gewisse "ferngesteuerte" Verbindung zur Matrix. Die Matrix ist mit der Maschinenstadt verbunden. Von dort aus werden auch per Fernsteuerung die Squiddies kontrolliert. Daher besteht theoretisch die Möglichkeit, dass ein besonders gutes Programm, welches mit der Matrix (auf welche Art auch immer) verbunden ist, Zugang zum Zentralcomputer der Maschinenstadt haben könnte, und über diesen wiederum direkt oder indirekt die Wächter bzw. andere Maschinen oder Bomben beeinflussen kann, sie deshalb also auch spüren und sogar vernichten kann.

Und genau diese Fähigkeit hat eben Neo, weil er so programmiert wurde. Neo ist also ein superintelligentes Programm, welches sich zum einen ohne Anschluss in die Matrix hacken kann, von dort aus weiter in den Zentralcomputer der Maschinen, um schliesslich Zugriff auf alle von dort aus gesteuerten Maschinen zu haben.
Verstanden? Ein bessere und logischere Begründung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Dies kann ich auch noch zusätzlich untermauern.
In der Matrix konnte Neo fast alles beeinflussen, er konnte fliegen, Kugeln aufhalten, in Agenten eindringen, superschnell kämpfen und und und, weil eben fast alles in der Matrix weiter nichts als Programme sind. "Programme hacken Programme." (Zitat aus Reloaded)
In der realen Welt kann Neo dies alles jedoch nicht. Er hat nur direkten Zugriff auf die Wächter und die Bomben. Er kann weder fliegen, noch Kugeln aufhalten. Auch im Kampf gegen Bane (=Smith) hat er so seine Probleme. Dafür kann er aber Smith in Bane sehen, weil Smith ja auch ein in gewisser Weise mit der Matrix verbundenes Programm ist. Auch die Maschinenstadt und die Maschinen selbst konnte er sehen. Alles, was mit Maschinen bzw. Programmen zu tun hat, die eine gewisse direkte oder indirekte Verbindung zur Matrix haben, kann Neo wahrnehmen. Alles andere sieht er jedoch nicht. So wird kein einziges Mal gezeigt, wie Neo z.B. Trinity sieht. Sonst hätte er ja beispielsweise auch gesehen, dass Trinity durchbohrt wurde, kurz bevor sie starb. Denn er glaubte erst noch, dass Trinity lebt. Ebenso wenig konnte er sie retten, wie er es in der Matrix konnte. Nur die Dinge, die etwas mit der Matrix bzw. dem Zentralcomputer zu tun haben, nimmt Neo wahr.

Gerade fällt mir ein, dass der Zugriff auf den Zentralcomputer nicht zwingend über die Matrix geschehen muss, was ja ein Umweg wäre. Vielleicht hat Neo sogar direkten Zugriff auf ihn. Schliesslich war er selbst bereits im Zentralcomputer, als er den Architekten traf. Könnte ja auch sein, dass der Architekt auf Neo unbemerkt ein Programm übertragen hat, das Neo das Hacken in den Zentralcomputer erlaubt.

Noch einfacher wäre es natürlich, wenn Neo direkt auf die Software der Squiddies zugreifen kann, denn er spürt sie ja nur, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe befinden. So wie Handys (ohne Kabel!) Informationen austauschen, kann dies Neo auch unbewusst mit den Squiddies getan haben, denn Informationen müssen die Squiddies empfangen und senden können, schliesslich kommunizieren sie ja auch auf diese Weise mit dem Zentralcomputer.

VanillaCoke

Ich hab mir Matrix:Revolutions angesehen und war maaaaaaaaaaasslos enttäuscht. Man kann zwischen den Zeilen lesen soviel man will, der Film ist einfach nur schwach. Die Dialoge sind simpel, die Liebesszenen abgedroschen und unglaubwürdig und Neos und Trinity's Heldenhaftigkeit viel zu sehr zur Schau gestellt. Einige Szenen wie z.B. wo der Merowinger durch Trinitys Pistole so sehr aus dem Konzept gebracht ist, dass er Neo freilässt...einfach nur lächerlich. Bis auf die aufwendigen Special effects wirkt der Film einfach nur auf die Schnelle zusammengeschustert und kann dem genialen ersten Teil überhaupt nicht das Wasser reichen. Sie hätten es bei dem einen Film belassen sollen... SCHAAADE!!!

inirye

@VIRUS

Armselig wie man einen Actionfilm so derartig überinterpretieren kann.

th

Zitat inirye (20031011155152)

@VIRUS

Armselig wie man einen Actionfilm so derartig überinterpretieren kann.

bis und mit Matrix Reloaded war ich auch noch ein kleiner VIRUS. doch der dritte teil hat mir sämtliche freude am film genommen. du hast recht, die interpretationen von virus sind zwar ausführlich, aber nicht wirklich befriedigend. man hätte locker und ohne grosse anstrengung den tritten teil um welten besser machen können, stattdessen wird den matrix-jüngern eine lauwarme actionfilm-brühe aufgetischt... schade.

Filmo

Ich sehs auch mal so: Da kann noch soviel Mythologiches etc Drinstecken etc. Das macht den Film noch lange nicht gut. Und vielleicht funktioniert der Film besser wenn man das Game, die Animatrix gesehen hat etc. Ich hab das nicht und darum fällt der Film bei mir stellenweise durch. Und viel und komplex ist längst nicht immer gut.
Mir gefällt ne "simple" Aussage aus Beauty and the Beast wesentlich besser als alles was Matrix sagt. Ist halt so. Wo ich einfach manchmal anecke ist wie extrem Matrix- Fans die Triologie verteidigen. Das ist ja mittlerweile schlimmer als bei Star Treck und Star Wars. Mein Tip: schaut Euch mal mehr Filme an, vielleicht auch solche aus anderen Kulturkreisen. Ihr werde sehen, da gibts vieles das ebenso Aussagekrätig ist wie Matrix. Vielleicht nur eine Aussage die aber voll ins Schwarze trifft.
Btw:Ich hab auch einige Interpretationen im Netzt gelesen und wohl auch verstanden, aber begeistern tut mich keine richtig.

mobbe

http://abstract.cs.washington.edu/~renacer/ascii-matrix.html.gz
!!!LOL!!!

cHoco

bitte inirye...
so dumm...
dumme leute checken den film nicht
und dann spar dir deine kommentare über leute die den film mögen.
also stfu pls
wir kennen deine meinung du musst sie aber nicht jedem aufzwingen.
matrix has me.

-cHoco

th

Zitat cHoco (20031014135723)

so dumm...
dumme leute checken den film nicht
und dann spar dir deine kommentare über leute die den film mögen.

nun ja, du machst ja grad das gleiche. zudem hab ich den film begriffen und find ihn trotzdem schlecht, storymässig.

cHoco

nja

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ich glaube ja das dieser "reboot" wie er eindeutig vorliegt, von anfang an von allen geplant war. morpheus, trinity, das orakel, der architekt und vor allem neo waren nur mittel zum zweck. das is ja das gute an dem film. wenn das wirklich so ist wie ich denke, dann is das so genial gemacht. weil hätte man es offensichtlich gemacht das alle wirklich nur mittel zum zweck waren, dann wäre es fad gewesen. so grübelt man ständig, wer ist programm, wer ist virus, wer ist abnormal, wer ist mittel zum zweck.
das die maschinen mit diesem reboot wirklich die koexistenz zwischen mensch und maschine in der realen welt erreichen wollte ist fraglich, aber doch unbedingt in betracht zu ziehen.

noch eins

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er war ein mensch der eine bestimmung hatte
er war auserwählt
er hätte ja immer etwas anderes machen können -> siehe ende teil3 wo das orakel gesagt hat "ich hatte es nie gewusst, aber ich hab daran geglaubt." (btw schöner kann für mich der film nicht enden, das is so ein klassischer satz den ich mit gott in verbindung bring. man weiss es nicht aber man glaubt daran.". aber alle haben ihn dort hingebracht. orakel, trin, morpheus, seraphin, keymaker,. alle haben an etwas geglaubt. morpheus, trin oder neobe wurden alle vom orakel beeinflusst.
somit war der weg eigentlich klar den neo gehen wird. aber am ende teil 3 wird ihm als mensch klar das alles vorbestimmt war. agent smith hatte immer recht (letzter endgeiler dialog zwischen neo und smith). alles war bestimmt und er hat realisiert das es so enden musste. es war unvermeidbar.

so das waren meine 2 comments aus einem anderen forum.

hier noch eine zusammenfassende spoiler und film erklärung (10 mins ca.) aber ich stimme dem unten geschriebenem nicht zu 100% zu. aber ich bin zu faul also reicht das fürs erste :)

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"Ich möchte Euch hiermit beweisen, dass mit "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions" tatsächlich ALLE Fragen ohne Ausnahme völlig logisch beantwortet wurden, wenn auch indirekt - sogar die Hauptfrage, warum Neo die Wächter in der realen Welt aufhalten konnte.
Und ich hoffe, dass dadurch einigen die Schuppen von den Augen fallen, und dass endlich der Film als ein absolutes Meisterwerk ohne Gleichen erkannt wird.

Doch bevor ich auf die Hauptfragen ausführlich eingehe, möchte ich ganz kurz skizzieren, wie ich die 3 Filme erlebt habe und danach darüber dachte bzw. jetzt darüber denke.

Bis zu "Matrix Reloaded" war "Matrix" mein absoluter Lieblingsfilm, nicht nur wegen der damals revolutionären Effekte, sondern auch wegen der ungewöhnlichen und nicht wenig komplexen Story.
Beim ersten Sehen von "Matrix Reloaded" haben mich die Effekte noch mehr überzeugt, auch wenn sie nicht wirklich revolutionär waren, dafür aber einen grossen evolutionären Sprung in meinen Augen darstellten. Die perfekteste, reale Computeranimation konnte man dann aber endgültig in "Matrix Revolutions" sehen, womit ich den beinahe finalen Faustschlag von Neo in Superzeitlupe meine.
So konnte also "Matrix Reloaded" nur noch von "Matrix Revolutions" effektmässig übertrumpft werden. Letzterer war schnitt-, sound- und effekttechnisch perfekt, und die 40-Millionen-Dollar-Schlachtszene einfach atemberaubend. Das konnte wenigstens die Mehrzahl der Kritiker sich noch eingestehen.

Die Hauptkritikpunkte der beiden Sequels betrafen allerdings die Story bzw. die in "Matrix Revolutions" scheinbar unbeantworteten Fragen. Nach "Matrix Reloaded", der bis dato mein Lieblingsfilm war, hab ich mich ständig in diversen Matrix-Foren aufgehalten, und konnte eine Fülle an faszinierenden Theorien, philosophischen Interpretationen, Bezüge und verschiedenen Religionen und unzählige Wort- und Zahlenspiele bzw. diverse Andeutungen auf Teil 3 in mich aufsaugen. Ich denke da nur mal beispielsweise an Autokennzeichen, die auf bestimmte Bibelstellen verweisen usw. Ich bin mir sicher, dass die Fans in "Matrix Revolutions" auch noch einige solcher Dinge finden werden.
Je länger und tiefgründiger ich mich jedenfalls mit dem Sequel beschäftigte, umso genialer und komplexer fand ich auch die Story, wo man viel zwischen den Zeilen lesen konnte, womit die Spannung auf Teil 3 unermesslich wuchs.

So waren eben auch die ungebremsten Erwartungen vielen ein Stein im Brett, wodurch es sich als logische Konsequenz ergab, dass ein Groteil der Fans einfach enttäuscht werden musste, nicht nur deshalb, weil fast jeder, wie ich behaupten möchte (auch ich anfangs), den Film nicht verstanden hat bzw. dies auch nicht konnte, ohne länger darüber nachgedacht zu haben.

Dennoch hatte jede der bis dato von Fans aufgestellten Theorien so ihre Makel, und langsam, auch als die ersten vernichteten Kritiken auftauchten, hatte man so seine Zweifel, ob in Teil 3 wirklich alle Fragen befriedigend beantwortet werden können. Und tatsächlich war ich nach dem Ende von "Matrix Revolutions" etwas hin und her gerissen, einerseits fand ich die Actionszenen einfach unschlagbar, andererseits fühlte man sich irgendwie ein bisschen verarscht, weil nur ein Teil der Fragen beantwortet war, andere Fragen allerdings wieder auftauchten. Irgendwie schien alles noch sehr unrund zu sein.

Als ich mich dann in einigen Foren umschaute, konnten wenigstens einige der Fragen beantwortet werden. Dennoch gab es noch ganz wesentliche unbeantwortete Fragen, doch heute Vormittag (8. November etwa 9 Uhr) ging mir plötzlich ein Licht auf, und auf einmal ergab alles einen Sinn, auch alle Begebenheiten in "Reloaded" passten plötzlich mit dem Ende zusammen. Alle Teile des riesigen Puzzles fügten sich plötzlich auf faszinierende Weise zusammen. Ich konnte sogar die Frage, wie Neo die Wächter aufhalten konnte, relativ simpel beantworten.

Ein Wunder, dass noch niemand anderes auf diese Idee gekommen ist.
Seit heute früh ist "Matrix Revolutions" mein absoluter Lieblingsfilm, die Wachowskis völlig verkannte Genies hoch 3 und die Matrix-Trilogie die mit Abstand beste Trilogie überhaupt. Ich glaube auch nicht, dass es so schnell so was geniales noch mal geben wird.

Doch nicht nur das. Das Ende von "Matrix Revolutions" hätte nicht besser kommen können, dieses Ende ist wirklich weit besser als jede andere Theorie, die von Fans bisher aufgestellt wurde, und ich kenne nahezu jede.

Nun wundert es mich nicht, warum der 3. Teil der Trilogie von den Kritikern als der schwächste eingestuft wurde, weil die Kritiker einfach nicht alles auf Anhieb kapieren konnten. Man könnte zwar leicht behaupten, dass die Kritiker alle doof sind, allerdings muss ich zu deren Schutz mal sagen, dass "Matrix Revolutions" wahrlich eine verdammt schwere Kost ist. Wenn man sie jedoch erst mal richtig verdaut hat, könnte man vor Freude an die Decke springen. Gut, dass ich da heute früh im Freien war, und ich mir deshalb keine Beulen holte.

Zunächst fasse ich mal die wichtigsten Fragen zusammen, beginnend mit den am leichtesten beantwortbaren:

1) Welche Bedeutung haben der Merowinger und der Trainman?
2) Welche Verbindung besteht zwischen Neo und Smith, und wie und warum konnte Neo am Ende Smith besiegen?
3) Welche Bedeutung haben das Orakel und der Architekt?
4) Warum konnte Neo die Wächter in der realen Welt vernichten?

Und nun folgen die Antworten auf diese 4 Hauptfragen:

zu 1)
Die erste Frage ist relativ einfach beantworte, was sich sicher fast jeder auch selbst denken konnte.
Der Trainman ist ein Programm, welches Daten bzw. andere Programm zwischen der Matrix und der Maschinenwelt transferiert. Man kann dies also gut mit Bus-Systemen an PCs vergleichen, wo Daten von einem PC zum anderen übertragen werden.
Nebenbei gesagt sind die Inder und das mit dem Karma wieder ein guter Bezug zum Buddhismus, worüber ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte. Das würde zu sehr vom Thema abkommen.
Der Merowinger ich demnach nichts weiter als ein Programm, welchen Daten auf den Bus absendet, bzw. von dort wieder empfängt. Er bildet quasi das Schnittstellenprogramm. Man könnte es auch so formulieren, dass er mit Informationen handelt, wie es im 2. Teil ausgedrückt wurde.

zu 2)
Am Ende von "Matrix Revolutions" hat sich Neo von Smith übernehmen lassen, was dazu führte, dass Smith vernichtet wurde. Nur wie bzw. warum, fragen sich sicher viele von Euch.
Das Orakel sagte bereits, dass Smith das Gegenstück von Neo ist, das fehlende Glied in der Gleichung. Smith und Neo sind quasi eins. Man kann es sich vielleicht so vorstellen, dass einfach ausgedrückt bei einer Gleichung A = B*C z.B. Neo die linke Seite und Smith die rechte Seite der Gleichung darstellt.

Wie der Architekt am Ende von Teil 2 bereits sagte, ist Neo nichts weiter als ein Programm, welches in der Person Neo abläuft. Letztendlich läuft in jedem der Menschen, die an die Matrix angeschlossen werden, ein Programm ab, welches mit der Matrix kommuniziert, welches also dem Gehirn sagt: "Jetzt bist Du in der Matrix und Du kannst dort alles hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen etc."

Nun arbeitet in Neo jedoch nicht irgendein Programm, sondern ein ganz besonders, welches dazu geschrieben wurde, Dinge in der Matrix zu verändern bzw. das Virus "Smith" zu beseitigen. Kurz vor dem Ende konnte sich Neo diese Tatsache richtig verinnerlichen. Er wusste, dass, wenn Smith ihn übernimmt, die beiden Programmteile Neo und Smith miteinander verschmelzen.
Da die Maschinen nun mit Neo in Verbindung standen und Smith nunmehr mit Neo, gab dies den Maschinen die Gelegenheit das Programm Neo-Smith zu löschen, weil sie also über Neo direkten Zugriff zu Smith hatten.
Und da die ganzen Smith untereinander natürlich auch in Verbindung standen, wurden diese ebenso mit gelöscht.

Neo hat sich also selbst geopfert, anders konnte er Smith nicht besiegen, denn wenn Smith stirbt, stirbt auch das Programm Neo und andersrum, weil beide eins sind und erst zusammen als Ganzes funktionieren oder nicht.
Und da der Körper bekanntlich ohne Geist nicht leben kann, musste Neo auch in der realen Welt sterben.
Die Verbindung zwischen Neo und Smith ist übrigens auch der Grund, warum Smith am Ende von "Matrix" nicht von Neo zerstört wurde.

Daran sieht man ausserdem, nebenbei gesagt, auch (wie an vielen anderen Dinge auch), dass die Trilogie wirklich von Anfang an geplant war.

zu 3)
Jetzt wird es aber noch interessanter, wodurch auch eine Menge Dinge in "Matrix Reloaded" plötzlich Sinn ergeben.
Es geht also um das Orakel und den Architekten.

Als Smith das Orakel übernimmt, (also der Smith, der am Ende gegen Neo kämpft) bekommt er die Fähigkeiten des Orakels. Und warum, denkt ihr, lacht er da plötzlich so?
Ganz einfach, in dem Moment kann er das Ende sehen, wie er also gewinnt, was er zumindest glaubt und am Ende so auch sagt, als er Neo gegenübersteht.
Smith glaubt zum Schluss, er muss nur noch einen Satz sagen, um alles zu beenden. Doch dies funktioniert nicht so, wie er sich das gedacht hat!
Und wisst ihr auch, warum? Das ist ein wichtiger Punkt, für den es auch ein logische Erklärung gibt, die mit Sicherheit keiner der Kritiker erkannt hat, die den Film so nieder gemacht haben.

Das Orakel ist nämlich in Wirklichkeit ein Steuerungsprogramm, welches den Menschen bzw. Programmen in der Matrix nur das zeigt, was diejenigen sehen sollen. Und das Orakel wollte bestimmt nicht, dass Smith die Matrix übernimmt.

Dies Theorie lässt sich leicht hiermit begründen:
Smith fragt ganz zurecht, als er das Orakel übernimmt, warum diese noch in ihrer Küche sass, obwohl sie eigentlich wissen müsste, dass Smith kommt, um sie zu übernehmen. Smith erkannte nicht die Falle, die ihn das Orakel stellte, in die er glatt hinein lief.
So überheblich wie Smith war, glaubte er, durch die Übernahme des Orakels hellseherische Fähigkeiten zu erlangen.
Tja, falsch gedacht. Die "Orakel" genannte Frau ist nämlich keine Hellseherin, sondern wie bereits erwähnt ein Steuerprogramm, was Smith in seinen Tod steuerte.
Daher sagte der Architekt zu Neo ja auch so entrüstet "Bitte!", also Neo sie "Das Orakel" nannte, weil sie nämlich kein Orakel im herkömmlichen Sinne ist.
Sie steuerte die Menschen und Programme (also auch Smith).
Neo musste nur noch erkennen, was er zu tun hatte, um Smith und damit leider auch sich selbst zu vernichten. Und er erkannte es noch rechtzeitig.

Die Geschehnisse in den ersten beiden Teilen unterstützen des weiteren die These, dass das Orakel ein Steuerprogramm ist. Sie konnte nicht Neo sagen, dass er der Auserwählte ist, sie wies ihm nur den richtigen Weg, steuerte ihn also. Hätte Neo nicht gewusst, dass er oder Morpheus sterben müsste, hätte er dann versucht, ihn zu retten?

Zitat aus Reloaded: "Genau wie ich wirst du irgendwann begreifen, dass es ein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihn beschreitet."
Tja, auch die Dialoge in Relaoded hatten einen tieferen Sinn.

Dies führt mich unweigerlich zum Architekten. Er stellte Neo am Ende von "Matrix Reloaded" vor eine Wahl: Entweder die Matrix wird neugeladen, oder Neo rettet Trinity, was er laut Aussage des Architekten nicht kann, womit er letztendlich in gewisser Weise doch recht hatte, denn wenig später starb Trinity tatsächlich in der realen Welt.
Viel interessanter ist aber die Frage, warum er Neo die Wahl liess und ihn nicht durch eine bestimmte Tür einfach gehen liess.

Ganz einfach. Der Architekt ist wie das Orakel ein Steuerprogramm, was die Aufgabe hat, Neo auf den richtigen Weg zu führen. Einerseits arbeitet er für die Maschinenwelt, andererseits damit indirekt auch für den Fortbestand der Menschheit, denn die Maschinen brauchen ja die Menschen für ihre weiterer Existenz. Nur wird diese Existenz in starkem Masse von Smith bedroht, der dabei ist, die gesamt Matrix zu übernehmen.

Gegen diesen Feind gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder Smith wird besiegt oder die Matrix wird relaoded, womit das ganze mühsame Spiel wieder von vorne beginnt. Daher wäre es am Besten, wenn Smith besiegt werden würde, was allerdings nicht ganz einfach ist und damit ein gewisses Risiko darstellt. Denn Neo musste dazu erkennen, was er zu tun hat, um Smith zu vernichten, mehr noch muss er dazu auch bereit sein - also bereit, sich für die Menschheit zu opfern, denn nur so konnte er Smith besiegen.

Dies würde er aber auch nur dann machen, wenn er Dank der Liebe eine tiefe Zuneigung zum Rest der Menschheit gewinnt. Und dies stellte der Architekt im 2. Teil ja auch bei Neo fest. Neos Vorgänger hätten dies wahrscheinlich nicht gekonnt, daher war dies ein Risiko, sie auf Smith loszulassen. Für diese gab es nur den sicheren, wenn auch mühseligeren Weg des Neubootens.

Daher war es vorhersehbar, dass alle Vorgänger unweigerlich die Tür des Reloadens gewählt haben. Wegen der Liebe war Neo der erste, der sich für Trinity entschied, und damit war er auch endlich der richtige Kandidatat, der Smith nur durch Selbstopferung für die Menschheit besiegen konnte, was seine 5 Vorgänger vermutlich nicht gekonnt hätten, weil deren Gefühle für die Menschheit wohl noch nicht stark genug waren.
Alles klar soweit?
Besser und genialer hätten die Wachowskis dieses Problem gar nicht lösen können.

Somit wiesen das Orakel genannte Steuerprogramm und der Architekt Neo nur den richtigen Weg.

zu 4)
Und nun komme ich auf die scheinbar schwierigste Frage.
Warum konnte Neo die Squiddies stoppen?

Allerdings ist dies relativ leicht beantwortet, man muss nur darauf kommen. Eigentlich gab "Matrix Reloaded" darauf bereits die Antwort, die jetzt nach dem Ende der Trilogie nur etwas klarer wird.

Üblicherweise kommunizieren Programme an unterschiedlichen PCs nur über Kabel miteinander (z.B. über Bussystemen, vgl. Trainman). Nur wie sieht das beispielsweise mit Handys aus? Oder mit den Funkweckern? Oder der Funkmaus? Oder Fernsteuerungen diverser Art? ...
Ganz einfach, all diese Geräte beinhalten auch Programme, die ferngesteuert mittels Empfangs- und Sendesignale miteinander kommunizieren. Daher können wir auch "ohne" Kabel z.B. Nachrichten von einem Handy aus auf ein anderes Handy übertragen, oder von einem Handy übers Internet auf einen PC. In neuerer Zeit gibt es bereits eine Unzahl technischer Geräte, die ohne jegliche Kabel funktionieren.

Und nicht anders ist das mit Neo. Wie mehrfach bereits erwähnt wurde, was also auch der Architekt sagte, ist Neo nichts weiter als ein Programm, zumindest ein in einem lebenden Menschen manifestiertes Programm, das allerdings gut genug ist, um "ohne" Anschluss eine Verbindung zur Matrix herzustellen. Daher wandelte sein Geist, als er im Koma lag, auch in der Matrix herum, oder in dem Fall eben auf dem Bus-System (am Bahnhof).

Und jetzt denken wir einfach logisch weiter. Und? Wer von Euch hat schon die endgültige Lösung erkannt?
Für die, die es noch nicht begriffen haben:

Neo hat eine gewisse "ferngesteuerte" Verbindung zur Matrix. Die Matrix ist mit der Maschinenstadt verbunden. Von dort aus werden auch per Fernsteuerung die Squiddies kontrolliert. Daher besteht theoretisch die Möglichkeit, dass ein besonders gutes Programm, welches mit der Matrix (auf welche Art auch immer) verbunden ist, Zugang zum Zentralcomputer der Maschinenstadt haben könnte, und über diesen wiederum direkt oder indirekt die Wächter bzw. andere Maschinen oder Bomben beeinflussen kann, sie deshalb also auch spüren und sogar vernichten kann.

Und genau diese Fähigkeit hat eben Neo, weil er so programmiert wurde. Neo ist also ein superintelligentes Programm, welches sich zum einen ohne Anschluss in die Matrix hacken kann, von dort aus weiter in den Zentralcomputer der Maschinen, um schliesslich Zugriff auf alle von dort aus gesteuerten Maschinen zu haben.
Verstanden? Ein bessere und logischere Begründung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Dies kann ich auch noch zusätzlich untermauern.
In der Matrix konnte Neo fast alles beeinflussen, er konnte fliegen, Kugeln aufhalten, in Agenten eindringen, superschnell kämpfen und und und, weil eben fast alles in der Matrix weiter nichts als Programme sind. "Programme hacken Programme." (Zitat aus Reloaded)
In der realen Welt kann Neo dies alles jedoch nicht. Er hat nur direkten Zugriff auf die Wächter und die Bomben. Er kann weder fliegen, noch Kugeln aufhalten. Auch im Kampf gegen Bane (=Smith) hat er so seine Probleme. Dafür kann er aber Smith in Bane sehen, weil Smith ja auch ein in gewisser Weise mit der Matrix verbundenes Programm ist. Auch die Maschinenstadt und die Maschinen selbst konnte er sehen. Alles, was mit Maschinen bzw. Programmen zu tun hat, die eine gewisse direkte oder indirekte Verbindung zur Matrix haben, kann Neo wahrnehmen. Alles andere sieht er jedoch nicht. So wird kein einziges Mal gezeigt, wie Neo z.B. Trinity sieht. Sonst hätte er ja beispielsweise auch gesehen, dass Trinity durchbohrt wurde, kurz bevor sie starb. Denn er glaubte erst noch, dass Trinity lebt. Ebenso wenig konnte er sie retten, wie er es in der Matrix konnte. Nur die Dinge, die etwas mit der Matrix bzw. dem Zentralcomputer zu tun haben, nimmt Neo wahr.

Gerade fällt mir ein, dass der Zugriff auf den Zentralcomputer nicht zwingend über die Matrix geschehen muss, was ja ein Umweg wäre. Vielleicht hat Neo sogar direkten Zugriff auf ihn. Schliesslich war er selbst bereits im Zentralcomputer, als er den Architekten traf. Könnte ja auch sein, dass der Architekt auf Neo unbemerkt ein Programm übertragen hat, das Neo das Hacken in den Zentralcomputer erlaubt.

Noch einfacher wäre es natürlich, wenn Neo direkt auf die Software der Squiddies zugreifen kann, denn er spürt sie ja nur, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe befinden. So wie Handys (ohne Kabel!) Informationen austauschen, kann dies Neo auch unbewusst mit den Squiddies getan haben, denn Informationen müssen die Squiddies empfangen und senden können, schliesslich kommunizieren sie ja auch auf diese Weise mit dem Zentralcomputer.

Das ist des grossen Rätsels Lösung.
Ich hoffe, ich konnte damit vielen von Euch weiterhelfen. Und vielleicht weiss damit so mancher von Euch den Abschluss der Trilogie und damit die Wachowskis viel besser zu würdigen.
Ich hoffe nur, dass es noch kluge Kritiker gibt, die das entweder auch durchschauen oder die vielleicht mal zufällig auf meinen oder einen ähnlichen Beitrag im Internet stossen, damit der Film endlich mal ins rechte Licht gerückt wird, nämlich dorthin, wo er hingehört, und zwar in die Kategorie des genialsten Filmwerkes, das jemals geschaffen wurde."

nehmt euch die zeit es lohnt sich wirklich.

[Editiert von 'cHoco' am 15 Nov 2003 00:56:25]

alpha

danke für deine theorie, trotzdem ist mir die trilogie selbst nach dem zweitenmal anschauen schleierhaft.
1. wer ist der schlüsselmann
2. warum fällt Neo in koma
3. wenn neo und smith ying und yang sind, sind sie also Anomalien, einerseits
die MEnschheit aufzuwecken und anderseits die Maschinenwelt zubeherrschen??
Wenn ja, warum hat der Architekt die beiden dann selbst programmiert?

cHoco

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zuerst is neo ein ganz gewöhnlicher mensch und hacker.
dann wird er auserwählt und ab diesem zeitpunkt wird er zum mittelpunkt.
er ist kein programm. er ist nur eine anomalie die auserwählt wird eine solche zu sein. er hätte ja immer etwas anderes machen sollen, nur wurde er eimmer beeinflusst durch sachen die so passieren mussten. das orakel spielt dabei eine riesen rolle, sie wusste nie wie es endet aber sie hat daran geglaubt. (ende 3.) smith is die anomalie die das gegenteil sein musste. lies dir das nochmal durch ich weiss nicht wo da das problem liebt zwischen smith und neo

er war ein mensch der eine bestimmung hatte
er war auserwählt
er hätte ja immer etwas anderes machen können -> siehe ende teil3 wo das orakel gesagt hat "ich hatte es nie gewusst, aber ich hab daran geglaubt." (btw schöner kann für mich der film nicht enden, das is so ein klassischer satz den ich mit gott in verbindung bring. man weiss es nicht aber man glaubt daran.". aber alle haben ihn dort hingebracht. orakel, trin, morpheus, seraphin, keymaker,. alle haben an etwas geglaubt. morpheus, trin oder neobe wurden alle vom orakel beeinflusst.
somit war der weg eigentlich klar den neo gehen wird. aber am ende teil 3 wird ihm als mensch klar das alles vorbestimmt war. agent smith hatte immer recht (letzter endgeiler dialog zwischen neo und smith). alles war bestimmt und er hat realisiert das es so enden musste. es war unvermeidbar.


eindeutige programme sind, seraphin der beschützer des orakels
der keymaker der einzig und allein der wegweiser ist.
persephone, das erste programm mit liebe von mero geschrieben.
trin, morph, neo, neobe usw. wurden einfach nur gelenkt und betrogen. alles musste so kommen und keiner konnte was dagegen tun.

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