Good Bye, Lenin! (2003)

Good Bye, Lenin! (2003)

Christiane Kerner (Katrin Sass) ist eine Vollblut DDR-Bürgerin. Seit sie und ihre zwei Kinder von Ehemann Robert (Burghart Klaussner) sitzengelassen worden sind, hat sie sich, wie Sohn Alexander (Daniel Brühl) treffend formuliert, mit dem sozialistischen Vaterland verheiratet. Ihr Engagement für die Genossinnen und Genossen kennt keine Grenzen.

Der Schock ist deshalb gross, als sie Sohn Alex ausgerechnet am 40.Jahrestag der DDR-Gründung an einer Demo für Meinungsfreiheit und Reformen antrifft - so gross, dass Christiane eine Herzattacke erleidet und ins Koma fällt.

Acht Monate lang liegt sie bewusstlos im Spital. Acht Monate, in denen sich die DDRsche Welt unwiederruflich verändert: DDR Staats- und Parteichef Erich Honecker tritt zurück, die Mauer fällt und Deutschland zieht in den Final der Fussball-WM ein. Als Christiane wie durch ein Wunder aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war.

In ihrem geschwächten Zustand darf Alex' Mutter sich unter keinen Umständen aufregen - und deshalb nichts von den Veränderungen in ihrem Vaterland erfahren. Alex sieht nur eine Möglichkeit: Mit Hilfe seiner Schwester Ariane (Maria Simon) lässt er die DDR so, wie sie seine Mutter gekannt hat, wieder auferstehen. Je mehr sich Christiane erholt, umso schwieriger wird es für Alex, die Illusion aufrecht zu erhalten... [rs/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
121 Minuten
Produktion
2003
Kinostart
, , - Verleiher: Filmcoopi
Links
IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 34

El Chupanebrey

Guter DDR-Nachbetrachtungsfilm. Mir hat sehr gut die namensgebende Szene gefallen (Abtransport der Lenin-Statue).
Leider geht einem etwas das Hin- und Herhüpfen zwischen Komödie und Drama auf die Nerven.
4,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2007-09-18 18:52:29]

filmchefchen

Guter Film, jedoch nicht sehr gut.
Teilweise ziemlich unlogische Story:

Spoiler zum Lesen Text markieren

Die Mutter bekommt zwei Herzinfarkte und ist danach wieder so fit... Ausserdem ist es schier unmöglich jemandem die Wiedervereinigung Deutschlands zu verheimlichen.

Ich finde, dass die Mischung zwischen Tragik und Komödie nicht passt.
Sonst aber einige gute, tolle Szenen!

[Editiert von filmchefchen am 2006-04-09 12:28:47]

schmoov

ich finde hier v.a. der Trailer zum Film sehr interessant. Die besten Witze wurden gezeigt plus die Kussszene zw. Brühl und der Lara. Das ist doch ein echter Teaser!!
Der Film kommt dann aber sehr anders rüber. Und hier liegt auch sein Manko. Zu viel Garnitur, zu wenig erzählt. Die Liebesbeziehung könnte man ganz weglassen. Der Vater, der die kranke Mutter besucht: Wurde hier nicht etwas vergessen. Er geht rein ins Zimmer und fertig. Hallo??!!
Trotzdem: der geschichtliche Aspekt (jetzt mal ohne das ganze Traritrara) wird sehr gut in Szene gesetzt und nach dem Film ging es für mich gleich ab in die Geschichtsbücher (wie war das nochmals, damals). Die Spucke auf das Bügeleisen finde ich auch cool (Becker hat genau das Gleiche im Kurzfilm für die WM-Auslosung gezeigt, déja-vu Effekte finde ich immer gut.)
Also: für Leute die sich für Geschichte interessieren sicherlich empfehlenswert. Für die grossen Dramaturgen in der out-now community eher nicht.

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