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The Core (2003)

The Core - Der innere Kern

The Core (2003) The Core - Der innere Kern

Oder: Hol'n wir mal den feschen Bohrer raus...

Beruf: Zahnarzt

Beruf: Zahnarzt

Der Geophysist Dr. Josh Keyes (Aaron Eckhart) entdeckt, das die Erde aufgehört hat, sich zu drehen. Naja nicht direkt, aber: da das amerikanische Militär die Wunderwaffe "Project Destiny" gegen ihre (arabischen) Feinde einsetzt um ihnen mit künstlichen Winden, Regen oder Erdbeben, den Garaus zu machen, hat sich der Erdkern (The Core, eben) sozusagen überhitzt und die Erde stoppt ihre Drehung.

Da braut sich was zusammen...

Da braut sich was zusammen...

Um dieses "Missgeschick" zu beheben (und natürlich um die Welt zu retten), wird ein Team zusammengestellt, das sich in die Erde bohren soll und den Schaden beheben muss. Unter der Leitung der (allerdings recht unerfahrenen) Majorin Rebecca 'Beck' Childs (Hillary Swank) machen sich die mutigen Männer und Frauen auf den Weg. Und mit der Maschine eines kauzigen Ingenieurs (Delroy Lindo) könnte dieses waghalsige Vorhaben sogar klappen...


DVD-Rating

The Core ist wirklich nichts anderes als ein Science Fiction Popcorn-Movie mit anständigem Unterhaltungswert à la 50er Jahre - nur dumm, dass einige Effekte auch fast so aussehen. Die CGI-Abteilung hat insbesondere in Sachen Erdinneres, Wale, Modellanimation etc. alles andere als Bahnbrechendes zu bieten. Gut haben das die beteiligten Darsteller während des Drehs noch nicht geahnt, so lassen Hilary Swank, Aaron Eckhart, Richard Jenkins oder Stanley Tucci immerhin einen gewissen Gehalt an Spielwitz und Motivation spüren. Klar, aufgeteilt ist das Cast recht klischeehaft, wie zu einem solchen Film passend. Reumütiger, sich schliesslich opfernder High Society-Wissenschafter, junge draufgängerische Pilotin, kauziger "Erfinder", putziges Computer-Genie und "alleskönnender Held". So ist die Formel dieser Filme und daran hält sich auch The Core.

Dass der Film zeitweise nicht vollends ins "Bodenlose" abgleitet, ist sicher auch ein Verdienst der routinierten Regie von Jon Amiel (Copy Cat, Entrapement), der trotz aller Vorhersehbarkeit des Stoffes einen recht guten Spannungslevel aufrecht erhält. Die Dramatik eines Deep Impact aber auch das überkanditelte Heldentum eines Armageddon, beides hat der Erdbohrer-Film nicht zu bieten, dennoch genügend Spass für Genrefans. Einfach nur ein bisschen unterhalten lassen und damit hat sich's.

Bildmässig ist die DVD ein Musterbeispiel an Klarheit, Farbsättigung und Schärfe. Auch audiomässig vermag die DVD sehr zu überzeugen: das Grollen und Explosionen nützen den tiefen Bassbereich eines Subwoofers voll aus. Sehr gelungenes, lebendiges Klangbild. Hier gibt's mächtig Bonuspunkte! Die Extras sind nicht umwerfend: Die Deleted Scenes werden vom Regisseur kommentiert. Prinzipiell versteht man bei jeder dieser Szenen, dass sie im Film keinen Platz hatten. Making Of und Effekteschmiede sind altbekannter Durchschnitt.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

24.10.2003 / pb

Community:

Bewertung: 2.9 (79 Bewertungen)

 

 

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Kommentare:

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