The Core (2003)

The Core (2003)

The Core - Der innere Kern
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  3. 135 Minuten

DVD-Review: Hol'n wir mal den feschen Bohrer raus...

Beruf: Zahnarzt
Beruf: Zahnarzt © Studio / Produzent

Der Geophysist Dr. Josh Keyes (Aaron Eckhart) entdeckt, das die Erde aufgehört hat, sich zu drehen. Naja nicht direkt, aber: da das amerikanische Militär die Wunderwaffe "Project Destiny" gegen ihre (arabischen) Feinde einsetzt um ihnen mit künstlichen Winden, Regen oder Erdbeben, den Garaus zu machen, hat sich der Erdkern (The Core, eben) sozusagen überhitzt und die Erde stoppt ihre Drehung.

Da braut sich was zusammen...
Da braut sich was zusammen... © Studio / Produzent

Um dieses "Missgeschick" zu beheben (und natürlich um die Welt zu retten), wird ein Team zusammengestellt, das sich in die Erde bohren soll und den Schaden beheben muss. Unter der Leitung der (allerdings recht unerfahrenen) Majorin Rebecca 'Beck' Childs (Hillary Swank) machen sich die mutigen Männer und Frauen auf den Weg. Und mit der Maschine eines kauzigen Ingenieurs (Delroy Lindo) könnte dieses waghalsige Vorhaben sogar klappen...

The Core ist wirklich nichts anderes als ein Science Fiction Popcorn-Movie mit anständigem Unterhaltungswert à la 50er Jahre - nur dumm, dass einige Effekte auch fast so aussehen. Die CGI-Abteilung hat insbesondere in Sachen Erdinneres, Wale, Modellanimation etc. alles andere als Bahnbrechendes zu bieten. Gut haben das die beteiligten Darsteller während des Drehs noch nicht geahnt, so lassen Hilary Swank, Aaron Eckhart, Richard Jenkins oder Stanley Tucci immerhin einen gewissen Gehalt an Spielwitz und Motivation spüren. Klar, aufgeteilt ist das Cast recht klischeehaft, wie zu einem solchen Film passend. Reumütiger, sich schliesslich opfernder High Society-Wissenschafter, junge draufgängerische Pilotin, kauziger "Erfinder", putziges Computer-Genie und "alleskönnender Held". So ist die Formel dieser Filme und daran hält sich auch The Core.

Dass der Film zeitweise nicht vollends ins "Bodenlose" abgleitet, ist sicher auch ein Verdienst der routinierten Regie von Jon Amiel (Copy Cat, Entrapement), der trotz aller Vorhersehbarkeit des Stoffes einen recht guten Spannungslevel aufrecht erhält. Die Dramatik eines Deep Impact aber auch das überkanditelte Heldentum eines Armageddon, beides hat der Erdbohrer-Film nicht zu bieten, dennoch genügend Spass für Genrefans. Einfach nur ein bisschen unterhalten lassen und damit hat sich's.

Bildmässig ist die DVD ein Musterbeispiel an Klarheit, Farbsättigung und Schärfe. Auch audiomässig vermag die DVD sehr zu überzeugen: das Grollen und Explosionen nützen den tiefen Bassbereich eines Subwoofers voll aus. Sehr gelungenes, lebendiges Klangbild. Hier gibt's mächtig Bonuspunkte! Die Extras sind nicht umwerfend: Die Deleted Scenes werden vom Regisseur kommentiert. Prinzipiell versteht man bei jeder dieser Szenen, dass sie im Film keinen Platz hatten. Making Of und Effekteschmiede sind altbekannter Durchschnitt.

/ pb

Kommentare Total: 24

HomerSimpson

Es ist irgendwie schon 4 Jahre her seit dem Betrachten des Films, also habt ein wenig Mitleid wenn ich nicht mehr alles 100% weiss.
Ich hab den Film damals den Tag vor dem ich "The Day After Tomorrow" im Kino gesehen habe gesehen. Also 2 Katastrophenfilme an einem Weekend. Und da hat the Core halt ein wenig den kürzeren gezogen.
Klar wars ein unterhaltsamer Film. Die Idee war soweit ich weiss jedoch nicht ganz neu (Der Tag an dem die Erde still stand ???). Jedoch fand ich die Szene mit den Kristallen oder was auch immer Toll gemacht und auch das Ende war zwar wie immer Happy aber naja, bin halt immernoch der Meinung dass ein Film nicht immer ein Happy End haben muss

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Z.B. The Perfect Storm, Sunshine, welcher ja beinahe nicht von the Core geklaut hat "hust" usw.

😉
Aber für einen Summermovie ist er noch durchaus passabel...

El Chupanebrey

Meine Fresse, war das schlecht!
Völlig klischiert, vorhersehbar, voller Logiklöcher und schwache Schauspieler. Dazu kommt eine absurde, hirnrissige Story und dämliche Special Effects. Mehr will ich hier gar nicht schreiben. Das "Highlight" (kleinste Übel) ist Tchéky Karyo und etwa ein guter Spruch, der Rest ist...😴
Einen halben Stern gebe ich hier, möglicherweise schlägt aber Armageddon diesen Film noch.

Wasii

Ein Interessanter Aspekt den Planeten von "Innen" zu reparieren ;o)
Naja es ist ein Kurzweiliges Filmchen dass zum 1-2maligen anschauen durchaus taugt. Seine Hauptaufgabe die leute zu unterhalten macht es besser als so manch übereilig hochgehypter anderer Katastrophenfilm (Armageddon ist ja wohl der grottigste überhaupt....)

Also mir hats gefallen ein paar nette CGI Effekte (Diamantenhöhle ;o)

Mfg Wasii

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