Calendar Girls (2003)

Kalender Girls

Calendar Girls (2003) Kalender Girls

Oder: auch nackig noch immer knackig

Ready, steady, *knipps*

Ready, steady, *knipps*

Alle Jahre wieder... plant im kleinen nordbritischen Dörfchen Knapley die lokale Zweigstelle des Women Institutes (WI) den Jahreskalender. Doch nach Jahren idyllischer Kalenderfotos haben die beiden Freundinnen Annie (Julie Walters) und Chris (Helen Mirren) eine ganz besondere Idee. Zum Gedenken von Annies erst kürzlich an Leukämie verstorbenen Mannes John (John Alderton) möchten sie mit dem Erlös des diesjährigen Kalender dem lokalen Krankenhaus ein neues Ledersofa fürs Besucherzimmer kaufen. Doch so ein Sofa kostet eine Menge Geld, das sicher nicht mit einem Blumen-Kalender eingeholt werden kann.

Die Originale

Die Originale

Ganz gemäss dem Motto "Sex sells" möchte Chris im Kalender anstelle der üblichen Naturbilder Nacktfotos der Frauen Knapleys bei ganz alltäglichen Tätigkeiten. Die beiden Initiantinnen stossen aber erst auf Widerstand: Nacktfotos von Frauen im reifem Alter? Nein Danke! Doch bald können sie ihre Freundinnen überzeugen, und wider Erwarten wird scheint das Unternehmen zu einem riesigen Erfolg zu werden. Doch mit dem Erfolg kommen nur weitere Probleme, die die Frauenfreundschaften und Familien stark belasten...


Film-Rating

Calendar Girls beruht auf einer wahren Begebenheit. Die 2000'er Kalendergirls älteren Semesters leben in Yorkshire und hätten sich den Rummel um ihren Kalender nie zu erträumen gewagt. Der Medienrummel war gewaltig, selbst die New York Times widmete 1999 dem ungewöhnlichen Kalender eine Titelseite. Nun erleben die Girls mit dem Kinofilm ihren zweiten äh dritten Frühling...

Obwohl die echten Calendar Girls erst kritisch auf das Filmprojekt reagierten, hat sie Regisseur Nigel Cole (Saving Grace) überzeugen können. Dank dem äusserst glaubwürdigen Schauspielerstab hat er ein Full Monty nicht unähnliches Werk geschaffen. Die Charakteren sind mir bereits ab der ersten Filmminute sympathisch und schnell wird klar: dies ist nicht nur ein Film für ältere Semester, sondern kann dank seiner frischen Art und Komik ein breites Publikum begeistern. Die Geschichte ist mal amüsant, mal tragisch, mal urkomisch...

Einzig die voraussehbaren Familienprobleme sowie der Teil mit der USA-Reise ist mir dann doch ein bisschen zu konstruiert vorgekommen. Wieviel da Realität und wieviel Fiktion ist... Trotzdem: äusserst unterhaltend und darum sehenswert!


OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

07.09.2003 / th

Community:

Bewertung: 4.3 (31 Bewertungen)

 

 

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