The Brown Bunny (2003)

The Brown Bunny (2003)

Bud Clay (Vincent Gallo) fährt ein Töff-Rennen in New Hampshire. Nach dem Rennen packt er das Motorrad in seinen schwarzen Van und macht sich auf die fünftägige Reise zum nächsten Austragungsort, quer durch den Kontinent, nach Kalifornien. Alleine fährt er auf laangen Highways, hält mal zum Tanken, mal zum eine Cola zu kaufen, mal zum Töff Flicken. Er besucht ein älteres Paar, das früher seine Nachbarn waren und eine Tierhandlung, wo er lernt, dass Hasen eine Lebenserwartung von bis zu fünf Jahren haben. Dann geht es wieder auf die laaaangen Strassen Amerikas. Nächster halt: Die Wüste. Bud packt sein Motorad aus, schwingt sich auf den Sattel und braust Richtung Horizont. Dann fährt er wieder laaaaaange Van.

Auf seiner laaaaaaaangen Reise trifft er auf drei Frauen, die alle wie Blumen heissen. Violet, von der Tankstelle, überredet er, mit nach Kalifornien zu kommen. Sie lässt für ihn alles stehen und liegen. Nur noch schnell ein paar Sachen einpacken, möchte sie. Bud lässt sie aussteigen und fährt dann ohne Begleitung weiter. Beim Cola kaufen trifft er auf Lilly (Cheryl Tiegs). Ohne ein Wort zu sagen, knutschen die zwei schon bald. Ebenso rasch muss Bud aber wieder weiter und steigt wortlos in seinen Van. Nach einer laaaaaaaaaaaangen Fahrt trifft er am Strassenstrich in Las Vegas auf die Nutte Rose. Er kauft ihr ein Abendessen bei McDonalds und lässt sie dann unverrichteter Dinge wieder aussteigen.

In Los Angeles angekommen - nach laaaaaaaaaaaaaaaangem Anfahrtsweg - checkt er in ein Hotelzimmer ein und wartet auf Daisy (Chloë Sevigny). Die kommt vorbei, raucht im Badezimmer Crack und bläst Bud einen. Oder doch nicht? [rm/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , ,
Genre
Laufzeit
93 Minuten
Produktion
, , 2003
Kinostart
,
Links
IMDb, TMDb
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R.I.P. Roger Ebert (1942 -2013)

Der einflussreichste und bekannteste Filmkritiker von Amerika ist gestern im Alter von 70 Jahren an seinem Krebsleiden gestorben. Fast 50 Jahre lang schrieb Ebert für die Chicago Sun-Times.

Kommentare Total: 34

timta

Es gibt auch einen Audiokommentar von Vincent Gallo zum FIlm, der ist leider aber nur auf der
zensierten DVD für den Japanischen Markt mit drauf, aber echt empfehlenswert.
Irgendwo im Internet muss der sicherlich auch zu finden sein.
Der kann vielleicht beim Verständis vom FIlm helfen, wenn man denn daran Interesse hat.

timta

Auf manche Filme muss man sich einlassen, wie zum Beispiel auf Brown Bunny.
Es hilft wenn man es sich beim Film schauen bequem macht und vorher auf Toilette war.
Und natürlich gibt es Leute, die den Film nicht mögen und Leute, die den Film mögen,
manchen sagt er was und manche können damit einfach nix anfangen,
aber so ist das eben halt mit fast Allem. Man sollte dem Film,
wenn man ihn sich schon anschaut aber eine Chance geben.

Ich mag den Film, er ist sehr ruhig, sanft, zärtlich, melancholisch.
Der Film hat sein eigenes Tempo, darauf muss man sich einstellen.
Die Musik ist schön, "Milk and Honey" zum Beispiel, von Jackson C. Frank.
Aber Musik ist ja auch Geschmackssache.
Die Bilder sind schön, die Landschaften sind schön, auch wenn sie vielleicht trist sind.
Vincent Gallo als Bud Clay ist überzeugend, man glaubt ihm, dass er allein ist, verletzt usw.

woc

Der Mann ist eine Vergewaltigung des Begriffs Narzissmus - und trotzdem muss ich bei seinen Filmen immer schmunzeln, weil er sich beim Versuch, gekonnt ernst, eigentlich nur satirisch in Szene stellt. Ich mag den Typen irgendwie 😉

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