Spider (2002)

Dennis Cleg wird aus der Psychiatrie entlassen und zieht in eine heruntergekommene Pension für Geisteskranke in London. Ganz in der Nähe ist Dennis aufgewachsen, und so spaziert er täglich in seinem alten Quartier umher. Doch seine Spaziergänge werden zur Rückkehr in eine gewaltsame Vergangenheit.

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
Laufzeit
98 Minuten
Produktion
, 2002
Kinostart
, - Verleiher: Pathé
Links
IMDb, TMDb
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Nicht nur für Spinnenfreunde...

Dennis Cleg wird aus der Psychiatrie entlassen und zieht in eine heruntergekommene Pension für Geisteskranke in London. Ganz in der Nähe ist Dennis aufgewachsen, und so spaziert er täglich in seinem alten Quartier umher. Doch seine Spaziergänge werden zur Rückkehr in eine gewaltsame Vergangenheit.

Kommentare Total: 10

Chemic

Zitat El Chupanebrey (2008-10-31 12:02:09)

Der Film ist überdies eine weitere Bestätigung für mich, dass Cronenberg am besten ist, wenn er sich auf "normale" Storys beschränkt.


ähm Scanners, Fly, Naked Lunch, Videodrome! Einzig der Zugang zu Cronenbergh ist über seinen "normalen" Storys einfacher zu finden.

[Editiert von Chemic am 2008-12-10 20:32:34]

El Chupanebrey

@ pb
Crash ist im Review falsch verlinkt. 😉

Zum Film: Cronenberg hat es mit Spider einmal mehr geschafft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen und das Maximum aus einer sehr einfachen Grundidee herauszuholen. Ralph Fiennes trägt den Film mühelos - sein Gemurmel kommt nicht lächerlich oder übertrieben daher. Wie Chemic bereits sagte, ist der Film Mind-Fuck vom Feinsten. Am Ende musste ich nochmals zurückspulen, um den Twist richtig einwirken zu lassen. Zwar wird die Fast-Stummheit des Films in einigen Szenen etwas überstrapaziert, dennoch vermag Spider mit guten Schauspielern, hervorragender Kameraarbeit und einem stimmigen Score zu begeistern. Unbedingt zu empfehlen!

Der Film ist überdies eine weitere Bestätigung für mich, dass Cronenberg am besten ist, wenn er sich auf "normale" Storys beschränkt. Zwar war auch der sehr morbide eXistenZ, der visuell die Schmerzgrenze einige Male überschreitet, ganz gut, doch an Filme wie A History of Violence, Eastern Promises oder eben Spider kommt er nicht ran.

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-10-31 12:04:46]

lafrecciablu

danke, herr cronenberg, dass du uns nicht massentaugliche durchschnittsware vorsetzst, sondern jeder film ein cineastischer leckerbissen ist, im inhaltlichen wie visuellem sinne. die übergänge von der realen zur imäginaren welt von spider sind wunderbar, miranda richardson in einer dreifachrolle einfach göttlich. selbst ralph fiennes, den ich meist als eher blassen schauspieler empfinde, macht hier eine gute gattung. cronenberg ist der kafka unter den regisseuren. man liebt ihn oder man hasst ihn.
freue mich jetzt schon auf seinen neuen film - the history of violence

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