The Ring (2002)

The Ring (2002)

The Ring - Das Grauen schläft nie
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  3. 115 Minuten

DVD-Review: Guckst Du, dann stirbst Du...

Hast du sie schon gesehen, diese todbringende Videokassette? Ich auch nicht, aber ein Kollege. Wenige Augenblicke später hat das Telefon geläutet... "Sieben Tage". Und wirklich, in sieben Tagen ist er gestorben!!! Krass, nicht? Pass bloss auf!

Der Blick in die Röhre
Der Blick in die Röhre © Studio / Produzent

Reporterin Rachel Keller (Naomi Watts) soll die mysteriösen Tode von vier Jugendlichen aufklären. Man sagt, sie hätten eine Videkassette geguckt, die den Tod bringt. Was erst ganz nach einer urbanen Legende tönt, nimmt plötzlich Gestallt an, als Rachel in den Besitz des Videos kommt.

Jetzt bewiesen: Fernsehkonsum schadet der Gesundheit!
Jetzt bewiesen: Fernsehkonsum schadet der Gesundheit! © Studio / Produzent

Klar, die Neugierde ist grösser als die Angst, das Tape muss geguckt werden! Doch auf dem Video sind nur surreale Bilder und Filmausschnitte zu sehen... *Ring* *Ring* "Sieben Tage"... Nun doch ein bisschen eingeschüchtert gibt sie das Video ihrem alten Kollegen Noah (Martin Henderson). Dieser, technikgläubiger hobbymässige Filmcutter ist ebenso skeptisch und schaut sich das Video an.

Doch die Indizien mehren sich und bekanntlich ist an jedem Gerücht ein Körnchen Wahrheit - doch die Wahrheit welche sich hier stückchenweise offenbart, ist bei weitem grösser...

Damals, im Kino, stürzte ich aus dem Saal hinaus, nach Luft schnappend und freute mich auf die sicherlich auftretenden Albträume. Denn als ich The Ring zum ersten Mal sah, bin ich echt fast gestorben und ich könnte schwören, mein Herz hätte in paar Mal ausgesetzt.

Nun, nach dem zweiten Mal im Kino, fand ich den Film schon nicht mehr so speziell und als ich ihn nun auf DVD wieder geschaut habe, kam doch tatsächlich Langeweile auf. Man kennt die Vorgänge, die Überraschungen fehlen und man kann sich darauf konzentrieren, dass der Film ausser diesen Schockeffekten eigentlich gar nicht viel zu bieten hat.

Darstellerisch solide gespielt, sticht keiner des Casts so richtig hervor. Auch das im Kino noch für gruselige Stimmung sorgende, dunkle, schwarz-bläuliche Bild verfehlt sein Ziel auf dem "normalen" Fernseher bei weitem. Also nix wars mit abermaligem Gruseln. Aber dennoch, wenn ich zurück denke, dann kann ich den Film eigentlich empfehlen, zum einmal schauen, sich gruseln und dann in's DVD-Regal stellen. Denn jedes weitere Mal schauen, zerstört die Stimmung und Spannung des Filmes. Und auch wenn mir schlussendlich nicht ganz 100% klar war, warum der Film so endete, wie er es tat, so freue ich mich doch auf die Fortsetzung, die Regisseur Gore Verbinski uns damals im Interview erwähnt hatte.

Die vorliegende DVD hat genau 3 Features zu bieten. Einmal das Video selber, dann ein Feature "Don't watch this Video" (wo man alles nochmals vorgesetzt bekommt und auch die scheinbar aus dem Film geschnittenen, schrecklichen Gesichter der Leichen sieht) und ein Trailer. Das war's. Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass man noch auf die Original-Reihe Ringu eingegangen wäre. Der Vergleich des japanischen Originals zum amerikanischen Remake wäre sicherlich ein Bericht wert gewesen.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 204

db

Nachdem ich alle originale gesehen habe, muss ich sagen, dass sie das Remake ganz gut hingekriegt haben. Besonders haben sie es geschaft, aus der teilweise sehr verworren erzählten Story einen gelungenen und interessanten Film zu kreieren, welcher viel besser verständlich ist und eine viel düstere Atmosphäre hinkriegt als im original. Den Sohn hätte aber weniger gewichtet werden sollen, doch wenigstens hat er eine Aufgabe, während er im Original nur emotionales Beigemüse war. Allerdings kommt Sadako alias Samara zu wenig zum Zug und hätte lieber von Anfang an als das gesichtslose Wesen gezeigt werden sollen, anstatt dem Mädchen.

Zu mehr als vier Sternen reicht es jedoch nicht, dazu ist er doch zu langfädig und zuwenig intensiv.

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So habe nach langem hin und her endlich Zeit gefunden den Streifen zu sehen. Und ich muss sagen, das der Film mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Dies lag vorallem an der sehr hohen Erwartung. Ich habe mich auf einen Schocker eingestellt, der mir den Schlaf rauben wird. Aber von dieser Überzeugung blieb nach dem Film nichts übrig.

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Leider hat Samara zu wenig Spielraum und kann erst am Schluss zeigen was Sie kann.

Aber nur weil ich ein bisschen enttäuscht war muss das nicht gerade heissen, dass der Film schwach war. Die depressive Atmospähre und die verwirrende Story sind schlichtweg genial. Ich gebe dem Film eine 4,5 runde es ab, weil ich einfach auf mehr Schockmomente gehofft habe.

db

The Ring - Mädchen und ihre Geheimnisse

The Ring, ein Remake von einem Film aus dem Osten, aufgekocht und kräftig umgerührt um auch den Amerikaner zugänglich zu machen. Wenn man in den eigenen Blibliotheken keine Filme mehr findet, muss man eben in den Osten gehen um Filme zu Remaken.

Es geht Primär um ein Videotape, das irgendwie in den Umlauf kam und seine Tödliche Reise durch die Videorekorder der Amerikaner begann. Man sieht ein Alptraumhaftes Filmchen und dann leutet das Telefon mit einer Stimme die einem sagt, dass nach 7 Tagen, eine Woche vergangen ist. Äh, dass man nach 7 Tagen stirbt. Diesem Video kommt auch die Reporterin Rachel auf die Spur und als dann ihr Sohn per Zufall das Tape auch anschaut, kommt noch der Zeitdruck hinzu, denn sie hat nicht mehr lange Zeit um ihn zu retten.

Schauspielerisch überzeugt Naomi Watts, und man nimmt ihr die Furcht auch ab. Der allwissende klugscheisser Sohnemann, ging mir allerdings recht schnell auf den Keks. Hätte man auch anders casten können. Die anderen Nebenschauspieler sind ganz ok, hinterlassen aber keinen sonderlich bleibenden Eindruck.

Visuell wurde der Film im Stil von Gothika gehalten. Düstere Atmosphäre mit sehr kalten Bilder. Diese sind ausgezeichnet in Szene gesetzt und sind ähnlich Bildgewaltig wie die von Road to Perdition. Spannungstechnisch bleibt er aber weit hinter Gothika zurück. Da fehlen einfach ein paar Schockmomente. Ja klar er hat Spannung, und beim ersten Mal schaun, konnte ich kaum den Blick von der Mattscheibe wenden. Aber beim zweiten Mal kennt man die teilweise etwas zu berechenbaren Schockmomente und lässt sich nicht mehr gross beeindrucken.

Fazit: Ein Grusler mit mit hoher Qualität in sachen Bilder und Story, allerdings auch mit hohem Verschleiss. Sicher sehenswert, hatte aber schon etwas mehr Erwartet von dem als intensiv angepriesenen Film.

So jetzt habe ich noch 7 Tage Zeit, und geniesse hab heute mein Leben.

Schaut ihn euch an aber voooorsicht, es könnte Folgen haben. 😉

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