Red Dragon (2002)

Red Dragon (2002)

Roter Drache
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  3. 124 Minuten

Kommentare Total: 13

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Filmkritik: Am Anfang war der Appetit...

muri

"The Silence of the Lambs" war (und ist) ein Klassiker. "Hannibal" war (meiner Meinung nach) eher schwach und vorhersehbar. "Red Dragon" ist nun das Prequel zu diesen 2 Filmen. Die Geschichte ähnelt dem "Schweigen der Lämmer", denn auch hier geht es um einen Serienkiller, der von der Polizei alleine nicht gestoppt werden kann. Dazu braucht es einen "Irren", wie Dr. Lecter. Nun nimmt das Spielchen seinen Lauf und Lecter bleibt zwar dezent im Hintergrund, spinnt aber seine Fäden geschickt und leitet die Personen nach seinem Willen hin und her. Und die Polizei kommt dem Mörder immer näher, aber der scheint mehr als nur ein Leben zu haben.... Na? Bekannt? Naja, es ähnelt dem Schweigen der Lämmer, erreicht allerdings nie dessen Intensität und Genialität. Die Schauspieler sind allesamt allerdings sehr überzeugend. Allen voran natürlich Edward Norton, der hier wiedermal unter Beweis stellt, dass er ein ganz hervorragender Schauspieler ist und auch Filme alleine tragen kann. Anthony Hopkins darf hier noch einmal seine Paraderolle vorführen, bleibt aber während des ganzen Filmes relativ "harmlos" (keine Beisserchen, kein Gemorde von Dr. Lecter). Das Morden und Verrückt-sein überlässt man hier Ralph Fiennes. Und Dieser ist auch der absolute Bösewicht in diesem Film. Brutal, verrückt, abgedreht und gestört fällt er über seine Opfer her. Da sind teilweise recht starke Nerven nötig, um die einzelnen Szenen sehen zu können. Aber das gehört ja zu einem Hannibal-Lecter-Film. Der Rest der Crew (u.a. Harvey Keitel) verkommen zu Nebendarstellern, die eigentlich nicht wirklich gefordert werden. Fazit: Der Film ist spannend, düster und gruselig. Natürlich kommt er nicht an das Meisterwerk "Silence of the Lambs" heran, schlägt aber "Hannibal" um Längen. Und ein bisschen mehr Dr. Lecter hätte dem Film sicherlich nicht geschadet. Nett ist übrigens der Schluss, der zum schmunzeln anregt... Aber den müsst ihr euch selber ansehen... Ebenso, wie den Anfang, in dem Dr. Lecter nocheinmal zeigen darf, was ihn so "speziell" macht...

nd

Lapidarer kann mein Kommentar zu Red Dragon kaum ausfallen, doch stimme ich im Wesentlichen den zwei cineastisch begeisterten Herren zu. Ja, man hätte mehr aus der Lecter Rolle machen können (vielleicht auch müssen). Aber zum Glück kompensiert Ralph Fiennes diesen kleinen Mangel gekonnt und überzeugt dermassen, dass es mich mehr als schaudert.

Red Dragon ist ein würdiger Nachfolger oder Vorkommer (hihi) von Schweigen der Lämmer, insbesondere da Hannibal irgendwie zu kitschig und enttäuschend - liegt wohl u.a. am Regisseur - war. Die überleitende Endszene ist wirklich zum Schmunzeln und trifft, den Film als Ganzes gesehen, eher ein bisschen ab vom Schwarzen ins *Naja*...

Top und Hopp - ab ins Kino!

muri

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Reservoir Dog

Hammermässiger Thriller... Was alleine schon so stehen würde. Und dass Edward Norton dann noch die Hauptrolle (Na gut...) übernimmt ist dann absolut vom edelsten. Ein perfekter Thriller, den man gesehen haben muss !

Filmo

Wirklich spannend und wieder wesentlich besser als Hannibal (Obwohl ich den gar nicht so schlecht fand, auf kleine gebratene Fleischhäpchen habe ich da voerst mal verzichtet😴)
Auf jeden Fall einer jener so seltenen "Dritten Teile" die durchaus das Niveau der Vorgänger halten kann.
Für alle Filmfans kann ich nur hoffen, dass sie beim nächsten Neujahrsessen bei einem Gastgeber eingeladen sind dem sie wirklich vertrauen. En Guete.

Filmo

Die DVD ist wirklich top. Sehr, sehr viele Extras und natürlich auch den super Film. Wer den Film mochte kann also bedenkenlos zugreifen. Die fünf Stunden zeigen wohl wirklich viel über den Film (Leider hab ich aber all das Bonusmaterial noch nicht durch😉). Zukünftige Scheibenhersteller sollen sich da mal ein Vorbild nehmen.

7hUnD4b1Rd

Am geilsten finde ich natürlich das Edward Norton mitspielt, wie immer mimt er seine rollen bravourös und sehr überzeugend. Habe Hannibal nicht gesehen, deshalb kann ich keine vergleiche ziehen. Aber das schweigen der lämmer ist doch schon etwas besser oder gleichwertig zumindest. Das Ende ist wie immer überraschend wie in das schweigen der lämmer als hannibal im aufzug... ihr wisst schon... anthony hopkins finde ich toll, edward norton auch, story auch super... kann aber nur 5 sternchen geben, denn 6 geb' ich selten einem film... eigentlich 5.5 Sterne aber kann ja nicht.
thb

db

Hannibal zum dritten oder doch eher ersten. Die Vorgeschichte zu Schweigen der Lämmer. Sie erzählt einerseits die Geschichte wie Hannibal ursprünglich geschnappt wurde und wer genau ihn geschnappt hatte. Der von Edward Norton gespielte Agent hat die Fähigkeit sich in andere Denkweisen hineinzuversetzen. Das ist auch die Fähigkeit, die ihn wider für das FBI interessant macht, als ein weiterer Serienkiller sein umwesen zu treiben beginnt.

Später wird auch Hannibal hinzugezogen, der von seiner Zelle aus mit seinen Spielen das ganze Geschehen steuert. Leider wirkt er etwas kaltgestellt in seiner Kammer und hat auch ansonsten eher wenig auftritte. Diese sind dafür umso beeindruckender, und Edward Norton der zwar ansonsten recht gute Arbeit leistet wirkt wie ein Kind von der Präsenz her neben dem Schauspielerischen Schwergewicht Anthony Hopkins. Aber er hält sich erstaunlich gut.

Der Film selber ist eher Düster gehalten und ist eher ein Deppressive angelegenheit. Ebenso die eigentliche Zahnfee, die von Ralph Fiennes gespielt wird. Er ist den Kontrast zu Hannibal. Während er gewählt hatte was er ist, findet man nach und nach heraus, wer genau hinter der Zahnfee steckt und was für ein tragischens Schicksal er erleidet hat. Leider hilft das dem Charakter auch nicht und obwohl er sehr gut gespielt wird, wird er eher bemitleidenswert als Furchterregend.Insgesammt überzeugen jedoch alle in ihren Rollen, was auch die hohe Qualität des Filmes unterstreicht.

Das Problem für mich war jedoch, der Aufbau des Filmes ist eher träge, und obwohl es nach und nach eine Entdeckungsreise in die düsteren Abgründe der Menschlichen Psyche wird, bleibt es zwar interessant aber nicht unbedingt spannend. Ausserdem sind die BU Momente spärlich gesäht und zünden grösstenteils nicht.

Fazit: Wie auch immer der Film überzeugt, mit ausgezeichneten Schauspieler und düsterer Atmosphäre. Leider geht er nur beschränkt als Horrorfilm durch, fügt sich aber gut in die Trilogie ein.

[Editiert von Skynet am 2006-01-06 02:01:27]

nussknacker

Inhalt, schauspielerische Leistung, Musik, Spannungsaufbau,... alles perfekt. Und auch der "psychologische Aspekt" kommt nicht zu kurz. Das Ende ist einfach klasse. Konnte keine Logikfehler feststellen, kann aber den Film ruhig mehrmals reinziehen, ist zwar nicht wie bei ersten Mal, jedoch trotzdem noch super.

pb

endlich hab ich das ding nun auch gesehen. ist deutlich besser als der äusserst mässige Ridley Scott Hannibal. Feiner "Vorläufer" zu Silence of the Lambs. So ganz erwärmen für Edward Nortons nervöses Spiel konnte ich mich allerdings nicht.

V8 Power

Ein sehr spannender Film, der gleich stimmungsvoll einleitet. Die Schauspieler sind allesamt sehr gut und spielen ihre Rollen glaubhaft. Etwas störend, dass wieder der Psychopath als eigentlich armes Wesen dargestellt wird und somit hat man etwas Mitleid mit diesem Psycho. Das kann man sehen wie man will... zum Glück raubt es in diesem Film aber nicht die Brutalität des Täters. Das Ende finde ich auch sehr gekonnt.

mr.wolf

War nicht schlecht aber an "das Schweigen" kam dieser film nicht ran. Nach fight club finde ich edward norton zwar gut, aber hier hätte auch jeder andere seine rolle übernehmen können(ausser adam sandler vielleicht😉)
Aber Anthony hopkins ist so gut wie eh und jeh.

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