Moonlight Mile (2002)

Moonlight Mile (2002)

Moonlight Mile - Eine Familiengeschichte

Joe (Jake Gyllenhaal) fährt seit dem plötzlichen Tod seiner Verlobten Diana auf einer emotionalen Achterbahn. Erstens sind da seine kuriosen Schwiegereltern (u.a. Susan Sarandon), die ihn seit dem Tod der Tochter wie ein Ersatz-Kind behandeln. Insbesondere sein Schwiegervater Ben (Dustin Hoffman drängt Joe regelrecht dazu, sich im und für den "Familienbetrieb" stark zu machen.

Zweitens verliebt sich Joe kurz nach der Beerdigung seiner Verlobten in die doch recht direkte und trotzdem geheimnisvolle Barmaid Bertie Knox (Ellen Pompeo), deren Freund im Vietnam verschollen ist. Somit verbindet Bertie und Joe eine Gemeinsamkeit: Beide "trauern" um ihre Freunde...

... zwischenmenschlichen Komplikationen sind also vorprogrammiert. Wie reagieren Joes Schwiegereltern auf die neue Liebe - wohlgesinnt oder qualifizieren sie diese als Verrat an der Tochter oder sogar an der gesamten Familie? Wie begegnet Joe der allfälligen Kritik Dritter? Und besteht eine Chance, dass Bertie und Joe durch ihre Gemeinsamkeit zueinander finden? Oder ist es ebendiese, die eine Liebesbeziehung verunmöglicht? [nd/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
146 Minuten
Produktion
2002
Kinostart
- Verleiher: Rialto
Links
IMDb, TMDb
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Kommentare Total: 3

db

Moonlight Mile ist ein eher spezieller Film, den ich jetzt nicht alle Tage anschaun würde. Einerseits ist er eher deprimierend und andererseits ist der ganze Plot mir etwas zu gesucht.

Das ganze startet mit dem Begräbnis der Tochter und ihr Verlobter Joe (Jake Gyllenhaal) bleibt bei der Familie der Toten. Joe wird in die Familienfirma eingegliedert und arbeitet jetzt als Grundstücksmarkler. Als er dann die Hochzeitseinladungen zurückholen will, lernt er Barmaid Bertie Knox kennen, die ihn irgendwie fasziniert. Nebenbei ist noch die Gerichtsverhandlung gegen den Mann der die Tochter getötet hat und die kleinen persönlichen Problemchen und Motivationen wieso man jetzt eine Partnerschaft eingehen sollte.

So dümpelt die Story vor sich her und steuert mit recht berechenbaren Kurs auf das Ende zu. Weis ja nicht, aber der ganze Film überzeugt mich jetzt nicht. Die Trauer wirkt ab und zu recht aufgesetzt und auch Plakativ dargestellt und spätestens bei der Gerichtsverhandlung fragte ich mich hallo was solln das.

Wie auch immer zu den Schauspieler. Die alten sind Routiniert Dustin Hoffman und Susan Sarandon spielen solide die trauernden. Die jungen allerdings versagen kläglich in ihren Rollen. Jake Gyllenhaal hampelt sich unfähig und unsicher durch die Szenen. Statt irgend etwas sinnfolles zu sagen starrt er mit seinem interessenlosen Blick in die Kamera und schweigt. Teilweise regte es mehr dazu an schnell ein Getrank zu holen als sich durch die Szene zu quälen. Naja, ist wohl die neue Schauspielgeneration....

Wie auch immer. Der Film trieft von klebrigen Emotionen, viele Dialoge über Verlust und Trauer und geht eher auf den Geist als es berührt. Einigen mag das gefallen, ich werde mir das jedenfalls kein zweites mal antun.

cHoco

weiss nicht so recht.
jake gyllenhaal fan, wie ich einer bin,....
muss den film erst verarbeiten.

die träume, der anfang, ich weiss nicht irgendwie hat das alles nicht so zusammengepasst. das ende...sehr kitschig...weiss nicht bin aber etwas enttäuscht nachdem der film so konfus und künstlerisch anfängt...

nd

Filmkritik: Er traut(e) sich nicht mehr...

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