The Importance of Being Earnest (2002)

The Importance of Being Earnest (2002)

Ernst sein ist alles

Kurz vor der vorletzten Jahrhundertwende im alten England. Die beiden Gentlemen Algy (Rupert Everett) und Jack (Colin Firth) sind befreundet und haben sich zur Entledigung lästiger Alltagspflichten jeweils eine Scheinexistenz geschaffen. So wird zum Beispiel Jack in der Stadt zu Earnest, der Schulden hat und auch sonst ein ausschweiffendes Jungesellenleben führt. Algy hat einen Invaliden erfunden, zu dem er immer genau dann reisen muss, wenn er nervende Familienangelegenheiten kommen sieht....

Eines Tages verliebt sich Jack (alias Earnest) allerdings in Algy's Cousine Gwendolyn (Frances O'Connor). Diese ist so fasziniert von diesem Earnest und liebt vor allem seinen Namen so sehr, dass sie sich diesen auf's Hinterteil tätowieren lässt. Um vor seiner zukünftigen Frau ohne Lügen dazustehen, versucht Jack in seinem Landhaus, seine zweite Identität zu beseitigen und verkündet, dass sein Bruder Earnest leider verstorben sei... Doch dieser sitzt frisch fröhlich in der Gestalt von Algy auf dem Balkon. Algy hat sich nämlich in Jack's Nichte Cecily (Reese Whiterspoon) verguckt und spielt ihr nun den Earnest vor....

Verwirrt? So geht es auch dem Rest der grossen Familie, die nun nicht mehr weiss, wer jetzt überhaupt Earnest ist und wer diesen nur spielt.... Einzig Lady Bracknell (Judy Dench) scheint den Durchblick zu haben. Und ausgerechnet sie ist auf dem Weg zum Landhaus, wo die beiden Earnest's am wüten sind.... [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
97 Minuten
Produktion
, 2002
Kinostart
,
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 02:25

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Kommentare Total: 5

Ghost_Dog

I was not not amused 😉

lbo

Die Dialoge sind sowas von cool. Und Rupert Everett spielt genial

nd

Wie ich diesen Film einfach durch und durch gelungen fand...!!! Egal, ob unspektakulär oder stellenweise langweilig... hier geht's um Oscar Wildes Talent, Verstrickungen und Figuren-Typisierungen aufs Beste in Worte zu fassen, sodass eine theatertechnische Umsetzung einem einfach vom Hocker haut.

... aber wirklich 1:1 (siehe th oben)... anders hätte es wohl nicht funktioniert. Denn der Humor und die Situationskomik liegt ganz klar im Detail, dort wo die Zwischenzeile Platz fürs Hirn lässt.

Schauspielerisch befinden wir uns mit diesem Film auf höchstem Niveau. Einziger Missgriff ist m.E. die Wahl von Reese Witherspoon, die sich mit der korrekten, gehobenen englischen Sprache und deren Ausdrucksweise enorm Mühe gibt, jedoch mit ihrer Mimik nicht immer den Dialog passend begleitet. Aber das ist meine Auffassung, und natürlich lässt's sich darüber streiten... *fight* 😉

Ein sehr gelungener, schöner und unterhaltsamer Film mit einem erstklassigen Cast. Und v.a. für Liebhaber der englischen Sprache und der Viktorianischen Zeit eine Schatztruhe...

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