Igby Goes Down (2002)

Igby Goes Down (2002)

Igby!

Igby Slocumb (Kieran Culkin) ist siebzehn, rebellisch und im Begriff, sein Leben in die Hand zu nehmen. Noch etwas ziellos stolpert er dabei durch das upper-class Dasein, in welches er hineingeboren wurde. Und obwohl er geradezu in Geld schwimmt, ist ihm dies keine grosse Hilfe zum an- und selbständigen Erwachsenen zu werden. Seine Familie ist einfach zu oberflächlich:

Seine krass dominante Mutter, Mimi Slocumb (Susan Sarandon) ist trotz ihrem Krebsleiden Igby gegenüber gefühllos und streng. Zudem ist da noch sein grosser Bruder Oliver (Ryan Phillippe), der mit seinen spiessigen Ansichten die mütterlichen Machenschaften tatkräftig unterstützt. Igbys einziger Freund, sein geliebter Vater Jason Slocumb (Bill Pullman), knallte geistig eines Tages durch und befindet sich seither in einer psychiatrischen Anstalt.

Als Igby zu seinem oberstinkreichen Onkel D.H. (Jeff Goldblum) nach Manhatten flieht, begibt er sich gleichzeitig auf die Suche seiner eigenen Identität. Er konfrontiert sich kurzum mit den Geheimnissen des Lebens und lernt so manches über Frauen (Kurzfreundin Sookie Sapperstein (Claire Danes)), Sex und Drogen. Wo die jeweiligen Grenzen sind und wie man diese erfährt, gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens. [nd/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
98 Minuten
Produktion
2002
Kinostart
, , - Verleiher: Frenetic
Links
IMDb, TMDb
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Bruce Willis geht hinter die Kamera

Bruce Willis wirds vor der Kamera zu langweilig. Der Regiestuhl ruft. Und Bruce antwortet.

Kommentare Total: 8

yan

Interessanter Indie, der mit starken Schauspieler und einer skurilen Story trumpfen kann. Wer sich auf ein Gute-Laune-Filmchen freut, der sollte einen weiten Bogen um Igby machen. Es gibt zwar viel zu Lachen, doch der schwarze Humor ist sicherlich nicht jedermanns Sache und die Story hat haufenweise Dämpfer zu bieten. Trotzdem gefällt Igby gerade deswegen.

bapman

Also ich muss noch etwas zu Kieran Culkin sagen. Als er 1990 neben seinem inzwischen untergetauchten Bruder Macaulay in Kevin-Allein zu Hause spielte (im Film als Cousin von Kevin), konnte niemand ahnen, dass dieser seinen viel Berühmteren Bruder mal in den Boden spielen würde.(Dieser feiert nach zehn Jahren ein Comeback in Party Monster). Er zeigte wirklich eine sehr gute Leistung(war glaubs für den Golden Globe nominiert). Auch der restliche Cast, ist, wie nd gesagt hat, sehr passend. Susan Sarandon überzeugte aber am Besten. Obwohl er nicht spannend ist, regt er sehr zum nachdenken an. Die Emotionen gehen rauf und runter. Ich denke der Film hat Kult-Potenzial.

PS: Ich bin sehr am Leben von Macaulay Culkin interessiert. Der hatte wirklich ein bewegtes Leben. Ich wünsche ihm viel Glück, dass er es wieder nach oben schafft.

[Editiert von 'bapman' am 13 Mrz 2004 18:46:15]

[Editiert von 'bapman' am 13 Mrz 2004 18:48:01]

cHoco

as cinefan said.
brauch ich eigentlich nichts mehr sagen.

ausser - musik find ich gut gewählt! (vor allem wo es Coldplay spielt, die szene is sehr sehr gut :))

und:
das ende erinnert mich dann doch ein bisschen an trainspotting.
aber das is nicht schlecht so :)

also 5von6 sternen.
schöner film!

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