Gangs of New York (2002)

Gangs of New York (2002)

Manhattan um 1860. Die Zeit der grossen Unruhen und Armut. In dieser Zeit kehrt der junge Amsterdam Vallon (Leonardo Di Caprio), ein irisch-amerikanischer Einwanderer, zurück um sich zu rächen. Und zwar hatte vor 15 Jahren der Gangsterboss William "The Butcher" Cuttling (Daniel-Day Lews) Amsterdam's Vater vor dessen Augen umgebracht.

Doch um die Rachpläne durchführen zu können, muss der junge Ire zuerst in die Nähe des Mörders kommen. Dazu lässt er sich in die Gang des Butchers einschleusen und hofft so, diesen bei Gelegenheit umbringen zu können. Das ganze Vorhaben wird immer schwieriger, denn als die schöne Trickdiebin Jenny Everdeane (Cameron Diaz) auftaucht, scheint die Sache ausweglos zu sein. Denn Jenny's Vergangenheit könnte noch einiges an Verwicklungen mit sich bringen... [muri/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
167 Minuten
Produktion
, 2002
Kinostart
, , - Verleiher: Elite
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 02:31

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Kommentare Total: 47

El Chupanebrey

Ich fand den Film ganz ok. Klar, teilweise überwiegt das Pathetische doch sehr und einige Sequenzen sind etwas gar ruckartig geschnitten, aber im Grossen und Ganzen überzeugt auch dieser Scorsese (toller Cameo...😄)! Schauspielerisch ist Gangs of New York ebenfalls ziemlich ansprechend. Leonardo DiCaprio macht seine Sache gut, man freut sich immer über John C. Reilly und Brendan Gleeson und Cameron Diaz nervt mal wieder. So richtig entscheiden kann ich mich aber bei Daniel Day-Lewis nicht. Einerseits spielt der Mann zwar genial, doch sobalds emotional wird (letztes Drittel) packt der Mime seine ganze Theater-Übertreib-Kunst aus und man sieht in ihm einen ziemlichen "Ham". Seine Rolle macht aber jedoch genug Spass zum Zuschauen.
Das Ende hat mich nicht einmal richtig gestört, es geht einfach etwas zu schnell und verworren, ohne dass man genau weiss, wer jetzt wen angreift.
Gelungen fand ich die Ausstattung und ein paar Elemente des Soundtracks (vor allem bei der ersten Schlacht. Ausserdem ist Gangs of New York herrlich gefilmt! Muss Markus zustimmen: Tolle Bilder! 😮
Starker Film, aber dennoch einer der schwächeren Scorseses. Abgerundete 4 Sterne.

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-09-07 00:00:51]

V8 Power

Ich gucke mir den Film immer wieder an... also müsste er doch gut sein, oder? Ist er aber irgendwie nicht. DD Lewis erhält den Drive mit seinen feurigen Reden und seiner Art. Ganz sicher das Glanzstück in diesem Film.
Leo spielt gut, überzeugend... und ist kein Kind mehr. Schon 2003 nicht mehr.
Cameron Diaz hingegen... sieht nett aus und braucht nicht viel zu machen. Toll ist, dass es keine schnulzige Liebesblabla Kiste gab. Diese "Liebesgeschichte" hier ist einiges intelligenter als es den Anschein macht... eine Art "Zweckliebe".

Ob es realistisch ist, wage ich zu bezweifeln... möglich wär's.

fearing is believing

Viel besser als erwartet.
Der Film ist sehr lang, doch trotzdem kommt er einem nicht so lang vor. Auch wenn ich mir überlege was man hätte rausschneiden können, kommt mir nicht viel in den Sinn.
Daniel Day Lewis spielt halt die Rolle die er am besten kann und zwar den Bösewicht mit Herz. Sein Charakter wurde sehr gut dargestellt und beleuchtet. Daniel Day Lewis spielt grandios und er macht einem richtig Angst. Furchteinflössend.
Leonardo DiCaprio passt einfach nicht in das Bad Boy Image, zuminbdest nicht in diesem Film. Die erste Hälfte kam er noch ein bisschen unglaubwürdig rüber, aber gegen Schluss wirds besser.
Cameron Diaz ist eine gute Überraschung in diesem Film. Sie spielt ihre Rolle sehr gut. Endlich mal eine ernstere Rolle für die Diaz, die wahrscheinlich viel mehr kann als man denkt.
Der Film war spannend, brutal aber es ist sehr positiv, dass die Gewaltszenen nicht explizit gezeigt werden. Der Film geht unter die Haut.
Die Message des Filmes kommt auch gut rüber. Bürgerkrieg, Rassismus etc. Wirklich aufwühlend, da dies auch heute noch geschieht.
Die Musik ist nebenbei klasse gewesen.
Viel besser als erwartet und gar nicht so zähflüssig.

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