James Bond - Die Another Day (2002)

James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

"Gib die Brille zurück!"

Wir befinden uns in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. James Bond (Pierce Brosnan) gibt sich als Waffenkäufer aus und kommt so in die nordkoreanische Basis, welche unter dem Kommando von General Moon (Kenneth Zang) steht. Dessen Sohn Colonel Moon (Will Yun Lee) empfängt den vermeintlichen Waffenkäufer und kann ihn enttarnen. Doch da kommt der Vater des Colonel, der von der Waffenschieberei nichts wissen darf und Bond gelingt es zu fliehen. Nach einer Verfolgungsjagd auf Luftkissenbooten durch die komplett verminte Landschaft der entmilitarisierten Zone stürzt der Colonel einen Wasserfall hinunter und wird tot geglaubt.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag
Französischer Titel: Meurs un autre jour

Drehorte: Grossbritannien, USA 2002
Genres: Action, Abenteuer, Crime, Thriller
Laufzeit: 133 Minuten

Kinostart: 28.11.2002
Verleih: 20th Century Fox

Regie: Lee Tamahori
Drehbuch: Ian Fleming (Charaktere), Neal Purvis, Robert Wade
Musik: David Arnold

Darsteller: Pierce Brosnan, Halle Berry, Toby Stephens, Rosamund Pike, Rick Yune, Judi Dench, John Cleese, Michael Madsen, Will Yun Lee, Kenneth Tsang, Emilio Echevarría, Mikhail Gorevoy, Lawrence Makoare, Colin Salmon, Samantha Bond, Ben Wee, Ho Yi, Rachel Grant, Ian Pirie, Simón Andreu

» The Internet Movie database (IMDb)


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60 Kommentare

Zitat Chemic (2009-04-20 18:25:13)

...ich geb da nicht einmal Sterne für Halle Berrys Bombastauftritt im orangen Bikini

na so der hammer war der auch wieder nicht. da gefiel mir z.b. swordfish um längen besser (und dies fernab von berrys auftritten :-D)

Das einzig Gute an diesem Film ist der Anfang. Der Rest ist komplett misslungen.
Für mich der schlechteste Bond!!

Ein glatter Nuller ist das rumgedrifte auf dem Eis. Der mit Abstand schlechteste James Bond! Miese Effekte, dümmliche Story, noch dümmlichere Charaktere, Madonna's Titelsong.........ich geb da nicht einmal Sterne für Halle Berrys Bombastauftritt im orangen Bikini!

der bond und ich - tja, diesmal ging die rechnung definitiv nicht auf.

irgendwie musste ich in bond-laune sein, als ich mit voller überzeugung ins bd-regal griff. anders kann ich mir diese ente nicht erklären.
denn der anfang hat mich voll umgehauen! der chase über die minenfelder und überhaupt die ersten 15-20 minuten sind echt klasse entertaining-kino.
dann sackt das ganze zusammen und plätschert in überlänge dahin und ist zudem teilweise auch noch lausig animiert! (stichwort: island)

nein, tut mir leid für brosnan, den ich nach wie vor als meinen favoriten-bond halte, aber das war nun mal gar nix. von einem actionfilm und von einem bond erwarte ich einfach ein bisschen mehr...

Was ist es eigentlich, das Bond so interessant macht? Sind es die Helden, die Frauen, die Schurken, die Action, die Gadgets, die Schauplätze?

James Bond hat in den letzten Jahren viel Konkurrenz bekommen - effektgeladene US-Produktionen machen ihm seit "Matrix" den Actionthron streitig, die Science-Fiction-Welle brachte technische Spielereien en masse, exotische Schauplätze kann heute jeder mit etwas CGI auf die Leinwand zaubern und ausgeflippte Superbösewichte gibt es jüngst in jeder Comicverfilmung.
Was ist jedoch geblieben? Allein Bond selbst. Bond ist einzigartig; sein süffisanter, leicht arroganter Stil, sein Machotum, der Nimbus des einsamen Helden, der mit einem flotten Spruch die Welt rettet, ist das letzte, was das Franchise noch von der Konkurrenz unterscheidet.
Und genau hier hat DaD so ziemlich alles falsch gemacht. Lee Tamahori setzt uns eine austauschbare Effekt- und Actionorgie vor, die wir so schon mindestens ein Dutzend mal gesehen haben. Dabei immer nach dem Motto: Noch lauter, noch unrealistischer. Anders lassen sich jedenfalls das startreksche "Holodeck" und das unsichtbare Auto nicht erklären. Schlechte CGI wie die unsägliche Wellenreiterszene tun ihr übriges zum Abstieg in die Durchschnittlichkeit dazu.
Anstatt sich auf den Mythos "Bond" zu konzentrieren, den einzigen Bonus, den die Filmreihe in einer Zeit der sich gegenseitig überbietenden Action- und Effektfilme noch hat, zerstört man diesen:
Tamahori stellt dem chauvinistischen Briten eine gleichberechtigte (!) US (!)-Agentin zur Seite. Freilich, Bond hat schon mehrmals mit weiblichen Agenten anderer Geheimdienste zusammengearbeitet (TSWLM, Moonraker), letztlich war es jedoch immer er allein, der die Welt rettete. Die weiblichen Charaktere waren stets nur schmückendes Beiwerk, das - bringen wir es doch auf den Punkt - nur dem Vergnügen des Helden diente. Modernes Frauenbild hin oder her, wenn man Bond seine Einzigartigkeit nimmt, und das ist nunmal der Mythos des weltrettenden Einzelkämpfers und Chauvinisten, nimmt man ihm das letzte, was ihn noch aus der Masse der Action- und Agentenfilme hervorhebt.
Einzig John Cleese als "R" verlieh diesem Machwerk, das zu Unrecht den Namen "Bond" trägt, noch einen Hauch Stil des Franchises.
"DaD" hätte man genausogut "xXx & Lara Croft retten die Welt" nennen können. Ein Bondfilm war das nicht mehr.

[Editiert von Einheitskanzler am 2008-10-03 15:21:47]