Blade II (2002)

Blade II (2002)

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  3. 117 Minuten

DVD-Review: Buffy für Erwachsene

Wie in den guten alten Zeiten...
Wie in den guten alten Zeiten... © Studio / Produzent

Blade (Wesley Snipes) bildet eine unheilige Allianz mit seinen Erzfeinden, den Vampiren. Bei einem Experiment ist ein mutierender Vampirvirus in die Umlauf gekommen und wandelt mordend personifiziert in Nomak (Luke Goss) umher. Halb so schlim? Denkste! Denn Supervamp-Nomak bevorzugt nicht nur Menschlein zum Mittagessen, sondern verköstigt sich mindestens ebensogern an Vampiren. Und jeder Vampir, der sein Blut an Nomak lassen musste, verkommt selber zu einem Nomak-ähnlichen mutierten Vampir, netterweise Reaper genannt. Go go Gadget, mutate!

Ganz kaltblütig!
Ganz kaltblütig! © Studio / Produzent

Blade führt also das Bloodpack - Elitesoldaten äh -vampire, ihm vom Obervampirguru Damaskinos (Thomas Kertschmann) zur Seite gestellt - in den Kampf um Gut, Böse und Böser. Trotz teaminterner Spannungen und Konfliktherden zwischen Humans und Nichtmehrsohumans ziehen die guten Bösen und die guten Guten gemeinsam in den Kreuzzug gegen eine exponentiell anwachsende Feindesmenge... Auf dass sich Dracula in seinem Sarg drehen möge!

Da fletscht nicht nur der Hobby-Vampir mit den Zähnen! Blade II ist ein ganz hervorragend gemachtes, saumässig spannendes Pop Corn-Movie. Die kurze Einführung zu Beginn genügt und schon ist man mittendrin im knallroten Actionspektakel mit beeindruckender Martial Arts-Choreographie und perfekten Stunts, tollen Make-Up und CGI-Effekten (die gute Mischung machts) und einer Story, die einem wenig abverlangt und zweifelsohne vorhersehbar ist, gestrickt nach Alien-Abzähl-Verfahren. Aber bei einem Film wie Blade II nach Tiefgründigkeit zu suchen, wäre nun doch etwas übertrieben, ganz wenig, ein bisschen nur...

Regisseur Guillermo del Toro, dessen Vorwerke Cronos und Mimic ähnlich empfehlenswert sind, nimmt den Ball auf, den ihm Stephen Norrington in Teil 1 gekonnt zugespielt hat und liefert eine blutdürstige Vampirmär mit ungeheurem Tempo, bestechend in Szene gesetzt, laut, krachend und spektakulär. Das Jahr 2002 bringt und nach Spider-Man wieder eine bestechende Comic-Verfilmung, beste Unterhaltung ohne wenn und aber - und wie in der Filmdokumentation gesagt wird: Wesley Snipes ist wirklich Blade!

Gut 90 Minuten Dokus, die nicht vor PR und Selbstlobhudelei triefen. Interessant erzählt und mit Anekdoten und dem bärbeissigen Witz von del Toro gespickt, erfährt man fast alles über Effekte, Stunts, Musik etc. Schade, dass keine Darsteller-Bios angefügt wurden. Und passt bloss auf, dass euer Subwoofer Omas teures Vitrinenglas nicht zum zerbersten bringt. Klasse Klang, toller Bildtransfer.

/ pb

Kommentare Total: 53

mülltonne

"Blade 2" versucht zumindest im Ansatz mehr Horror als Actionfilm zu sein. Wesley Snipes ist genauso lässig cool, wie bei seinem ersten Einsatz als Day - walker der sich durch Horden von Blutsaugern schnetzelt. Die Kulissen sind diesmal dreckiger und nicht so stylish steril wie beim ersten Teil. Die Splattereffekte sind diesmal richtig schön eklig ausgefallen.😉

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der 2.teil konnte mich nicht überzeugen.
trotz viel blut und action reicht es nur zur einer mittelmässigen note.😴

Markus

Mein Gott. Diesen lahmen Streifen habe ich noch geldmässig unterstützt.

Eine Vampir-Spezialeinheit mit Blade auf der Suche nach dem Vampir-Vampir.

Und die netten Lichtkanonen...Muah.

Popcorn-Kino ohne Anspruch. Für mich gleich einzustufen wie Bad Boys (Ultra-😴), the fast and the furious 7 und 8 (über-😴). Kann nur noch von einem Streifen mit Namen:

- Bad Blades
- The Blade and the furious: Pimp my Vampire
- Blade IV - Van Helsing's Revenge

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