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Spirited Away - Sen to Chihiro no kamikakushi (2001)

Chihiros Reise ins Zauberland

Big Brother is watching you...

Unheimlich ist es in diesem seltsamen Wald, durch den Chihiro mit ihren Eltern rast. Ein mystischer Hauch scheint durch die Blätter zu streichen und die bemoosten Steinfiguren wirken, als würden sie den Audi mit seinen Insassen beobachten. Chihiro wäre es lieber, wenn ihr Vater etwas langsamer fahren oder noch besser: gleich umkehren würde.


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Film-Informationen

Originaltitel: Sen to Chihiro no kamikakushi
Deutscher Titel: Chihiros Reise ins Zauberland
Englischer Titel: Spirited Away
Französischer Titel: Le voyage de Chihiro

Drehort: Japan 2001
Genres: Animation, Abenteuer, Familienfilm, Fantasy
Laufzeit: 125 Minuten

Kinostart: 27.03.2003
Verleih: Pathé Films

Regie: Hayao Miyazaki
Drehbuch: Hayao Miyazaki
Musik: Jô Hisaishi

Darsteller: Daveigh Chase, Suzanne Pleshette, Susan Egan, David Ogden Stiers, Michael Chiklis, John Ratzenberger, Jack Angel, Bob Bergen, Rodger Bumpass, Jennifer Darling, Paul Eiding, Tatsuya Gashuin, Koba Hayashi, Rumi Hîragi, Lauren Holly, Miyu Irino, Tsunehiko Kamijô, Ryunosuke Kamiki, Noriko Kitou, Sherry Lynn

» The Internet Movie database (IMDb)


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28 Kommentare

Definitiv einer der stärksten Filme des Ghibli Studios, respektive Hayao Miyazakis. Begeistert mit der perfekten Geschichte, Musik, Animationen und Fantasie noch heute Jung und Alt.

10/10

Spirited Away braucht eine Viertelstunde bis er wirklich warm gelaufen ist, doch dann verzaubert er den Zuschauer mit purer Zeichentrick-Magie. Ein unglaublich schöner, vielschichtiger und abwechslungsreicher Film mit traumhaften Figuren, welche allesamt mit einer Liebe zum Detail gezeichnet wurden, dass es eine Freude ist. Nie wurde eine Traumwelt schöner und realistischer dargestellt. Ein wunderschönes, "tränenanregendes" Ende setzen dem ganze die Krone auf. Trotz dem etwas harzigen Einstiegs bleibt hier nichts anderes als die Höchstnote. Grossartig, verzaubernd, atemberaubend, herzzerreissend.

Eine grosse Stärke dieses an Stärken sicherlich nicht armen Filmes ist auf jeden Fall, dass die Figurenzeichnung gegenüber dem altbekannten (deswegen aber nicht unbedingt minderwertigen) Disney-Schema eine wunderschöne Abwechslung bietet. Erkennt man bei Disney die Bösewichte auf den ersten Blick, so ist in der Welt von Hayao Miyazaki nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Viele Charaktere wirken auf Chihiro (und somit auf den Zuschauer, der sie aus ihren Augen sieht) im ersten Moment unheimlich und furchteinflössend, doch sobald sie in Kontakt treten mit dem unschuldigen, vorurteilsfreien Wesen des Kindes schmilzt ihre bedrohliche Aura dahin und viele entwickeln sich sogar unerwartet zu herzerwärmenden Sympathieträgern des Filmes. Mehr noch, die Unschuld Chihiros scheint oft die Fähigkeit zu haben, vermeintlich böse Charaktere zu "heilen", deren negative Eigenschaften sich im Nachhinein oft nur als Produkt äusserer Einflüsse herausstellt - wie etwa das Ohngesicht, das erst im Angesicht der Gier der Leute im Badehaus zum menschenfressenden Monster mutiert, im Grunde jedoch nur ein einsamer Geist ist.

Einfach einer von vielen Gründen, warum man diesen Film praktisch lieben muss. :-)

verschiedene charaktäre haben verblüffende ähnlichkeit mit denen von shigeru miyamotos zeldaspielen , zufall, absicht oder abgekupfert ?

OutNow.CH traf sich mit dem Meister in Venedig zum Gespräch.

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