Monster's Ball (2001)

Monster's Ball (2001)

Hank (Billy Bob Thornton) ist der unerbittlich, überaus korrekte Henker im Staatsgefängnis von Georgia. Schon sein Vater (Peter Boyle) hat diesen Beruf mit Stolz und Härte ausgeführt, und auch sein Sohn Sonny (Heath Ledger) soll in Hanks Fussstapfen treten. Sonny hält dem psychischen Druck und der unerträglichen Einsamkeit aber nicht stand. Als er sich vor den Augen seines Vaters erschiesst, ist dies der Wendepunkt im Leben des Staatsbeamten. Er hängt den Job an den Nagel. Zudem lernt er die von Schicksalsschlägen gebeutelte Leticia kennen und lieben. Doch sie ist ausgerechnet die Witwe des Todeskandidaten, den Hank kurz zuvor exekutiert hat? [Impuls]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
111 Minuten
Produktion
2001
Kinostart
, , - Verleiher: Elite
Links
IMDb, TMDb
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

"World War Z": Regisseur Marc Forster im Interview

Wir trafen den Regisseur des Megablockbusters zum Videointerview und sprachen mit ihm über die Probleme während des Drehs, über die Zusammenarbeit mit Brad Pitt und das ursprünglich geplante Ende.

Forster dreht Bond

Marc Forster soll den neuen James Bond Film drehen. Doch kann er das überhaupt?

Stay: Das Interview mit Marc Forster

Berlinale 2006

Unser Mann in Hollywood ist wieder da. Auch sein neuester Streifen "Stay" darf sich mit Leuten von den Toplisten brüsten: Ewan McGregor und Naomi Watts spielen die Hauptrollen.

Finding Neverland: Das Interview mit Marc Forster

Mit OutNow.CH sprach Marc Forster über die Integrität in Hollywood, die Mortalität des Menschen und seine Chancen im Hinblick auf die Oscars.

Kommentare Total: 11

Ghost_Dog

der film ist schon sehr speziell. die ganze thematik ist interessant, und die umsetzung von forster ebenso. leider zeichnet sich der film nicht gerade durch eine spannende erzählweise aus, zum teil ist die sache etwas träge. gut gespielt isser sicherlich, vorallem die zwei hauptdarsteller haben mich überzeugt.

die story ist aber nicht wasserdicht, der suizid des jungen z.b. ist völlig überstürzt und nur bedingt nachvollziehbar. die hintergründe der wärter-familie werden leider nur oberflächlich angedeutet. und wasmit dem fetten junge passiert, ist doch etwas zuviel des guten, so wird die schwarze arme frau zu deutlich als das opfer abgestempelt, damit endlich der weisse ritter kommen darf. im wahrsten sinne des wortes.

auch über den schluss kann man sich steiten, ich finde, es fehlt einfach eine abschliessende konfrontation zwischen den beiden. aber nein, sie schweigt einfach. naja.

der film ist zweifellos gut, aber mehr denn auch nicht, dazu ist er zeitweilen nicht packend und glaubwürdig genug. da hilft auch der CH-bonus nicht weiter.

psg

Monster's Ball oder: "Push the button"


Ja, das ist eines von den Zitaten, das mir besonders geblieben ist.
Ich denke Marc Forster hat hier auch zeigen wollen, wie schlimm diese Todesstrafe ist. Wiederum denke ich aber, dass er keinen Film über Todesstrafe machen wollte. Er wollte einen Film über die Menschen machen, über ihre Ecken und ihre Kanten.

Halle Berry hat ihren Oscar ganz sicher verdient (da bin ich nicht deiner Meinung, papp). Aber da ja meist immer nur von Berry gesprochen wird, schliesse ich dieses Thema hier ab. Denn mein Lob gilt vor allem auch Billy Bob Thronton. Seine Veränderung, seinen innerlichen Konflikt und den Schmerz den er zunächst verdrängt, das spielt er alles so glaubwürdig, dass man ihn ruhig als herrausragend bezeichnen kann. Ich will damit nicht unbedingt sagen, dass er Berry an die Wand spielt, (denn das "An-die-Wand-spielen" ist in einem solchen Drama, in dem alle total überzeugen, gar nicht möglich) aber er spielt bestimmt genau so gut wie seine Partnerin.

Die Kameraführung ist bravourös, so ein bilderstarkes Drama hätte ich, nachdem ich den langweilig gefilmten Finding Neverland gesehen habe, von Forster nicht erwartet.

Negatives gibt's nicht viel, aber ich muss zugeben, dass an ein paar Stellen des Films die Luft ein wenig draussen war und so hauptsächlich der erste Teil des Filmes in Erinnerung bleibt.

Fazit: Ich war wie im Film gefangen, so dicht konnte ich mit den Figuren mitfühlen. Die Dialoge sind hervorragend.
Billy Bob Thronton stellt einmal die Frage: "Kennst du das Gefühl, wenn dir die Luft wegbleibt?".
Ich kenne es. Und jetzt umso besser.


5.5 Sterne


[Editiert von henker am 2006-05-20 10:21:05]

pb

hmmm, erst einmal gesehen... ich glaub dann guck ich den lieber nicht nochmals... 😉

Kommentar schreibenAlle Kommentare anzeigen