The Mexican (2001)

The Mexican (2001)

Mexican - Eine heisse Liebe

Nicht jeder Tag kann toll sein. An manchen Tagen wärs wohl besser, gar nicht erst aufzustehen. So scheints auch Jerry Welbach (Brad Pitt) zu gehen. Jerry hat einen Auftragsjob der Lokalmafia versaut und wird deshalb von Big Boss Bernie Nayman (Bob Balaban) vor die Wahl gestellt: Entweder reist Jerry nach Mexiko und besorgt da "The Mexican", eine angeblich verfluchte Pistole... oder er wird gekillt.

Keine schwere Wahl, oder? Natürlich entscheidet Jerry sich für ersteres - da kann Freundin Samantha (Julia Roberts) noch solange fluchen und drohen: Aus dem versprochenen Las Vegas Aufenthalt wird nix. Jerry reist nach Mexiko, um dort den momentanen Pistolenbesitzer Beck (David Krumholtz) zu suchen. Samantha hingegen macht sich trötzelnd auf den Weg nach Las Vegas.

Auf ihrer Reise in die Stadt der Zocker trifft sie jedoch nicht nur auf einen Verbrecher (Sherman Augustus), der sie zu entführen versucht, sondern auch auf Leroy (James Gandolfini). Dieser erschiesst den ersteren und nimmt Samantha als Jerry's "Ansporn", nichts Unüberlegtes mit der wertvolle Knarre zu machen.

Meanwhile, in a Country (not so) far, far away... geht mal wieder alles schief: Jerry trifft zwar in San Miguel ein und findet sogar Beck und The Mexican, doch nur um sich sogleich Auto sammt Pistole von ein paar Einheimischen stehlen zu lassen.

Aussichtslose Lage? Nunja, spätestens nachdem Jerry zum dritten Male die Pistole verliert und durch Zufall wiederkriegt... spätestens nachdem Samantha Leroy's Homosexualität aufdeckt... spätestens nachdem Margoles (Gene Hackman) gegen Filmende alles zu erklären versucht... spätestens dann fragt man sich, ob da wirklich noch ein Happy End in Sicht sein wird/kann/muss. [th/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
123 Minuten
Produktion
2001
Kinostart
, - Verleiher: Universal
Links
IMDb, TMDb
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Verbinski dreht "Bioshock"

Der Regisseur der erfolgreichsten Piratenfilme der Neuzeit setzt weiterhin auf Wasser.

Kommentare Total: 10

lafrecciablu

ja, klar... es ist nur etwas für mädchen! die stehen auf ein paar abgeknallte jungs und solches. und buben spielen lieber mit puppen. alles klar!?

filmlizzardx

Zitat FehlendeKreativitätfürdas (2003-08-03 19:06:37)

Oh Himmel hilf!
ich weiss, der Film ist schon relativ alt, aber ich bin ziemlich neu hier und muss doch auch mal meine Meinung zu diesem...Teil abgeben.
Ich fand es oberscheisse. Klingt hart, ist aber das richtige Wort dafür. Dieser Film ist absolut nur was für Mädchen und obwohl ich eins bin hat es mir nicht gefallen. Eine nicht schlechte, spannende Story wird durch die Liebesgeschichte entschärft und "Kleinkindtauglich" gemacht. Das finde ich extrem schade. Brad Pitt ist okay, aber meiner Meinung nach nicht die beste Wahl für diesen Film (ich hätte Viggo Mortensen genommen). Und Julia Roberts finde ich dermassen deplaziert, dass es gar nicht schlimmer geht. Eine Frau wie Liv Tyler müsste her. Das klingt jetzt ziemlich blöd, weil Mr. Mortensen und sie ja schon in "Lord of the Rings" zusammen gespielt haben, aber es wäre nicht schlecht. Finde ich.
Nun ja, direkt nachdem ich den Film gesehen habe, fand ich ihn gar nicht mal so schlecht. Aber wenn man länger darüber nachdenkt...

Da kann ich mich nur anschliessen. Fand auch, dass der Film ziemlich fehlbesetzt war. Zudem war ich äusserst gelangweilt! Ich habe ihn damals im Kino gesehen - ob er wohl besser rüberkommt am TV...?

WideScreen03608

Kann mich lafrecciablu anschliessen. Mir gefällt der Film auch sehr gut. Vorallem der Handlungsstrang mit Samantha und Leroy finde ich absolut genial. Ein Profikiller mit einer zutiefst menschlichen Seite. Dies zeigt sehr schön, dass auch ein Mann in diesem Berufszweig ein Mensch mit Gefühlen ist. Brad Pitt und Julia Roberts geben eine gute Performance ab und schenken sich nichts.
Ein wirklich tolle Geschichte die man hier um diese ominöse Pistole geschaffen hat. Von Gore Verbinski handwerklich solide umgesetzt, mit tollen Bildern und einem generösen Soundtrack.

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