The man who wasn't there (2001)

Der unauffällige Mr. Crane

Besenreisser vom Hocker

Eine kalifornische Kleinstadt Ende der vierziger Jahre: Der äusserst schweigsame Friseur Ed Crane (Billy Bob Thornton) hadert mit der Monotonie seines Lebens. Unzufrieden mit Job und Ehe scheint sich ihm plötzlich eine neue Chance zu bieten. Ein Kunde erzählt ihm vom potentiellen Erfolg seiner Trockenreinigungs-Idee und bietet ihm an mit 10'000 Dollar Geschäftspartner dieses florierenden Unternehmens zu werden.


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6.0 Sterne 

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Film-Informationen

Deutscher Titel: Der unauffällige Mr. Crane
Französischer Titel: The barber: l'homme qui n'était pas là

Drehorte: USA, Grossbritannien 2001
Genres: Crime, Drama
Laufzeit: 116 Minuten

Kinostart: 24.01.2002
Verleih: filmcoopi

Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen
Musik: Carter Burwell

Darsteller: Billy Bob Thornton, Frances McDormand, Michael Badalucco, James Gandolfini, Katherine Borowitz, Jon Polito, Scarlett Johansson, Richard Jenkins, Tony Shalhoub, Christopher Kriesa, Brian Haley, Jack McGee, Gregg Binkley, Alan Fudge, Lilyan Chauvin, Adam Alexi-Malle, Ted Rooney, Abraham Benrubi, Christian Ferratti, Rhoda Gemignani

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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9 Kommentare

Ach übrigens, der Filmtitel wird nicht klein geschrieben. ;-p

Geniale Farce, Marke Coen-Brüder! Eine herrliche Anspielung nach der anderen auf den Film Noir (brillante Einstellungen von Roger Deakins) und die Bücher von Thomas Cain (=> Ed Crane...).

The Man Who Wasn't There ist genial geschrieben, herrlich gespielt und wunderbar konstruiert. Verbunden mit der typischen Coen-Absurdität (Aliens...) ergibt das Filmgenuss par exellence. Im zweiten Akt gibt es zwar ein paar wenige Längen, doch das schmälert die Klasse des Films keineswegs.

Kurz: Eine starke Hommage an vergangene Tage - ein Muss für jeden Coen-Fan!

5,5

[Editiert von El Chupanebrey am 2009-04-13 12:33:44]

Zitat thatssno (2007-06-18 22:29:38)

Die Coen-Brothers schaffen es einfach immer wieder, einen mit speziellen Geschichten, aussergewöhnlichen (und doch so normalen) Charakteren und unglaublich stimmungsvollen Szenerien zu überraschen.
Jeder Film der beiden ist ein Genuss.


Vollste Zustimmung. Wieder einmal drehten die Coen-Brüder mit viel Stil und vielen Einfällen einen Film und die Geschichte hat es mit seinen vielseitigen Handlungsstränen in sich.

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Z.B. das man am Ende mitkriegt, dass der Geschäftspartner des Friseurs nicht mit der Kohle abgehauen ist, sondern von seinem Nachbar totgeschlagen wurde, das fand ich sehr überraschend.


Nur wie das Ganze enden wird, konnte man sich mit der Zeit auszudenken, aber ich denke, die Coens wollten eben klassisch auf die Film-noir-Ebene hinführen. Und Billy Bob spielt hervorragend, ziemlich ärgerlich, dass er nicht für seine schauspielerische Klasse, sondern für seine Ex-Beziehung mit Angelina Jolie bekannt ist.

[Editiert von First It Giveth am 2007-06-19 14:38:18]

Die Coen-Brothers schaffen es einfach immer wieder, einen mit speziellen Geschichten, aussergewöhnlichen (und doch so normalen) Charakteren und unglaublich stimmungsvollen Szenerien zu überraschen.
Jeder Film der beiden ist ein Genuss.

Und ich dachte Farco sei deprimierend. Dieser Übertrifft alles.

Tragische Geschichten gibt es viele. Doch wenige wurden warscheinlich in der heutigen Zeit so inszeniert. Im klassischen Schwarz-Weiss Stil gibt dem Film einen ganz speziellen Look.

Die Schauspieler sind bis in die Nebenrollen passend gecastet, nur gehen mir die einen oder anderen etwas auf den Geist mit ihrem geplapper. (was sie vermutlich auch sollen) Ebenso übertreiben es die einen etwas mit dem Mimikschauspiel.

Was mich allerdings gestört hat, aber vielleicht liegt das daran, dass ich nichtraucher bin, dass in jeder Szene geraucht wude. Ist einfach störend.

Es ist allerdings nicht verwunderlich, dass dieser an den Kinokassen nicht Erfolgt hatte, denn dafür ist er zu speziell. Aber das heisst nicht dass er schlecht ist bei weitem nicht. Er hat ganz spezielle Qualitäten in der erzählung der Geschichte. Spezielle Storywendungen und bis kurz vor dem Ende ist es Unsicher wie es wirklich endet.

Wie auch immer eine etwas düstere und deprimierende Geschichte, sehr speziell inszeniert mit kunstvollen Bilder und guter Kameraführung. Wer etwas speziellen Film mag, ist das sicher ein Blick wert.

[Editiert von 'Lord Skynet' am 09 Jul 2005 04:02:46]