Mädchen Mädchen! (2001)

Mädchen Mädchen! (2001)

  1. 90 Minuten

Filmkritik: *uh*aaahh*ooooh*

Sie sind zu dritt. Sie sind jung. Sie sind definitiv knackig. Sie hatten bisher noch nie 'nen Orgasmus. Sie sind drei Mädchen und wollen's endlich wissen. (Ok, sie sind ein bisschen schräger als der Durchschnitt, aber was soll's!)

Oh jeh! Kein Orgasmus?!? Die Welt geht unter! Und das erst recht, nachdem andere Mädchen wie Chayenne (Arzu Bazman) zum Beisipel sich einen Orgasmus zum Freund haben. Fast auf Knopfdruck kommt er, sozusagen. Und damit lässt es sich natürlich in der Sport-Umkleidekabine jeweils ungehemmt angeben. Da gucken sie also dumm in die Wäsche, die drei Unorgasmigen - Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth).

Ok! Es muss sich 'was ändern! Los geht die Suche nach dem Ur-Gasmus, oder so. Denn: The King of Orgasm hat den Schlüssel zum Erfolg gepachtet... Lecker! Und was andere kommen, kommen die Drei ganz bestimmt! Man könnte "es" ja, eventuell, vielleicht, mit etwas Glück und Daumendrücken mit dem eigenen Freund versuchen? Na, nix los, Inken? Oder wie? Er schon, du aber nicht? Och nö! Gemeinheit! Soll er sich anstrengen, der Waschlappen!?

Mach Schluss Inken! Mach Schluss mit dem Vergaser [sic!] Tim (Frederic Welter) und gib 'ne erotisierende Kontaktanzeige auf! Und Victoria... hock dich ins Inter-Nett! Lena?! Passé - hat sich schon verliebt - in den süssen Nick (Andreas Christ), der Bienenschwarm aller Mäderls. Nun dann: Die Voraussetzungen sind erfüllt - Let the Summer-Showgasmus begin!

Pubertät?!? Was ist das?? Das erste Mal? Ach, peanuts... nur der Höhepunkt... der Sinn des Geschlechtsverkehrs? Na, ok. Daraus lassen sich gut und gerne herzliche Geschichten basteln und in KinoFilmFormat umwandeln. Mir stellt sich so ganz generell die Frage, wie Regisseur/Drehbuchautor/etc. selbst das Jungsein erlebt haben, um... egal. Wurscht. Interessiert nicht.

Grundsätzlich ist nichts auszusetzten an Mädchen Mädchen. Humorvoll, zynisch, leberfrei, jugendlich, etwas beknackt... Unterhaltung Made in Germany. Vergleiche starten könnte ich haufenweise. Fleissige Kinowatschler denken bestimmt schon an sowas wie American Pie und liegen nur teilweise fernab. Interessiert nicht, ok.

Die ungezwungenen, schauspielerischen Leistungen bedürfen eines Applauses (Kommt da der Genitiv?). Regiearbeit und das Dahinter und Drumrum genauso... gelungen! *Klatsch*

Empfehlenswert für die sexy Unterhaltung, ohne Untertitel (für Deutschlabber), für Junggebliebene und ganz sicher nicht für die: "Jugendliche?!? Ighitt, bleibt weg von mir!!"... *rülps*!

/ nd