Life as a House (2001)

Life as a House (2001)

Das Haus am Meer
  1. 125 Minuten

Filmkritik: She saw the SeaShell on the Seashore

Das mit dem Ohrring könnte ins Auge gehen...
Das mit dem Ohrring könnte ins Auge gehen... © Studio / Produzent

George Monroe (Kevin Kline) wird bald das Zeitliche segnen, so die medizinische Prognose. Es bleiben ihm nur noch wenige Monate, um seinen Lebenstraum - der Bau (s)einer Villa mit Meersicht - zu verwirklichen. Dabei soll sein 16jähriger, aufmümpfiger Punk-Sohn Sam (Hayden Christensen) seine rechte Arbeitshand sein. Dieser ist jedoch alles andere als begeistert von der Idee. Denn seit der Scheidung seiner Eltern führt Sam ein abgef*cktes Dasein, konsumiert Drogen, bringt der Mutter keinerlei Respekt entgegen und ist allgemein äusserst "unabhängig goofig".

"(D)Ein Kopf! So guet..."
"(D)Ein Kopf! So guet..." © Studio / Produzent

Kommt Zeit, kommt Rat - das Hausprojekt jedenfalls nimmt allmählich Formen an. Entsprechend entwickelt sich auch die Vater-Sohn-Beziehung. Und schliesslich ist auch die Mutter und Ex-Frau Robin (Kirstin Scott Thomas) mit von der Helferpartie. Alles scheint, nach derart langer, schwieriger Zeit, sich einem Happy End zu nähern. Georgs unheilbare Erkrankung aber bringt Ernüchterung in letzter Minute...

Life as a House ist nicht gerade der Actionknaller des Jahres - vielmehr ein Film für die Seele ohne zuviel Sentimentaliät zuzulassen. Dementsprechend werden wohl verschiedene Kinogänger (hauptsächlich männlichen Geschlechts) eher gelangweilt im Kinosessel dahinfegetieren, sollten sie trotz dieses Ratings ein bisschen Kinoverlangen dieser Art haben (Jetzt wird mir schlecht, so den Albis hinauf...)

Mir gefiel die Story mittelmässig gut. Vielmehr positive Gedanken hegte ich bei den Schauspielleistungen von Kevin Kline und Hayden Christensen. Ersterer war und ist seit jeher erste Actor-Sahne. Letzterer hat bereits in Star Wars Episode II als einzige Figur eine tadellose Leistung vollbracht. (Andere Ansichten bitte im Forum unter entsprechendem Film-Titel vermerken!)

Der Film, also jetzt Life as a House beherbergt eine etwas einseitige Story, die einigen ev. viel bieten, andere jedoch bis zum Einnicken langweilen kann. Wären da nicht die herausragenden SchauspielerInnen - wären da nicht hin und wieder subtil witzige Elemente... Und deshalb trotz alledem ein empfehlenswerter Film für alljene, die ihren Geist baumeln lassen und mal wieder die Grossleinwand bestaunen möchten. Mehr Kritik...? Forum!

/ nd

Kommentare Total: 11

Seon

ein film den man nur unter drogen verträgt! 😇

dienchen

Das Aussehen von Hayden Christensen ist in "Life As A House" wirklich gewöhnungsbedürftig😉
Nicht schlecht, das würd ich nicht sagen, aber... anders...😄
na ja...in "star wars" gefällt er mir besser....
aber super film!
manchmal ein bisschen langweilig, aber gut, ist nun mal ein Familiendrama (kann man so nennen, oder?!)...grosse action ist da nicht zu erwarten😄

db

Hayden Christensen versage ja in seiner Rolle als Anakin Skywalker kläglich und bot ausser böse dreinschauen und einigen Szenen die eher einem Schultheater glichen recht wenig.

Daher überraschte es mich, die gut er die Rolle des aufmüpfigen Jugentlichen spielte und eigentlich in wenigen Szenen so hölzern war wie in Star Wars. Daher gefiel mir auch der Anfang des Filmes besser, wo es noch etwas wilder zu und her ging. Soundtrack mässig und auch von der Handlung her. Im verlauf wird dann das ganze zu einer kitschigen und auch klischeelastigen Romantischen Story die natürlich gut enden muss, mehr oder weniger.

Wie schon gesagt etwas klischeelastig und mit einigen Elementen drin, die irgendwie nicht so dazupassen und recht grossen Plotlücken. Aber das stört den Genuss nicht und hinterlässt am Ende einen zufriedenen Zuschauer. Also hat er den Zweck erfüllt.

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