Josie and the Pussycats (2001)

Josie and the Pussycats (2001)

Oder: Ein Film voller Katzen. Wirklich!

*roooaarrrr*

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Back Streetboys are Back! Ooohyeah. Äh halt, das sind ja die DuJours. Egal... mindestens so beliebt bei den Girlies lässt sich die Boygroup bis zum Hormonexzess feiern. Noch mehr als die vier Jungs freut sich Manager Wyatt Frame (Alan Cumming) und Plattenfirma Mega Records.

Profis am Verhandeln.

Profis am Verhandeln.

Friede, Freude, Eierköpfe... doch nicht für lange. In einem "tragischen" Flugzeugunfall stirbt DuJour. Ein Manager ohne Band? Unmöglich. Kurzerhand macht sich Frame auf der Suche nach neuen unerfahrenen Musikern. Vollkommen zufällig und ungewollt trifft er auf "The Pussycats". Die Garagenband besteht aus Josie (Rachael Leigh Cook) - Gesang/Gitarre, Val (Rosario Dawson) - Bass und Melody (Tara Reid) - Schlagzeug. Die Mietzekätzchen sind auf der Suche nach einem Plattenvertrag und sind deshalb nur leicht misstrauisch, als Frame sie unter Vertrag nimmt ohne auch nur einen Ton gehört zu haben.

Katzenmusik.

Katzenmusik.

Innert Wochenfrist landen die Mäderls einen #1 Hit. Nicht schlecht, huh? Doch nicht alles ist so rosarot und süss wie's aussieht. Fiona (Parker Posey), ihres Zeichens Inhaberin von Mega Records hat Fieses im Sinn. Durch unterschwellige Manipulation der Musik bringt sie Produkte und neue Trends an die Jugendlichen: "Heath Ledger is the new Matt Damon!"... "Orange is the new Pink!" Und mit den Pussykätzchen - besonders mit Josie - hat sie Grösseres vor. Doch als die Mädchen von der Sache Wind bekommen fahren sie ihre Krallen aus!


Film-Rating

Moll, so ein Kätzchen würd ich jetzt auch noch nach Hause nehmen. Nicht nur sehen sie härzig aus, sondern auch singen äh schnurren sie perfekt. Ok, soviel zu dem.

Josie and the Pussycats hat mich eindeutig um den Finger gewickelt. Was daherkommt fast wie ein einziges langes Musikvideo oder gar wie ein riesiger Werbespott ist eine amüsante und gut gemachte Persiflage auf die Geschäfterei im Musikbiz, auf die beinahe nicht mehr wahrgenommenen Produkteplacements und die grenzenlose Naivität der grossen Massen. Tönt doch gut, oder? Im wahrsten Sinne des Wortes: Megagigagenialer Soundtrack - und nein, dass soll nun kein Product Placement sein.

Doch nicht nur die Musik kommt gut daher, auch die Schauspieler machen ein gutes Bild und spielen ihre überzeichneten Rollen perfekt. Das gute Script tut den Rest und garantiert unterhaltsame Minuten mit einige Lacher.

Negatives? Naja... vielleicht ist das Product Placement doch ein wenig allzustark übertrieben. Klar ists gewollt, doch mussten die Regisseure ganze Innenausstattungen mit Logos von Motorola und Revlon verpflastern? Das hätten nun wirklich keine real existierende Marken sein müssen... Zudem wären da noch ein paar interessante Nebenhandlungen, die leider vom grossen bösen Musikgeschäft unterdrückt werden.

Alles in allem ein sehenswerter Film. *miez*miez*miez*


OutNow.CH:

Bewertung: 5.0

 

07.08.2001 / th

Community:

Bewertung: 4.0 (7 Bewertungen)

 

 

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